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	<title>Klaus Lübke Blog &#187; Haushalt</title>
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	<description>Hier schreibt der Stadteilkümmerer über die Veddel, Wilhelmsburg, Hamburg und die Welt</description>
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		<title>Die Sache mit dem Eis auf den Wegen und Strassen</title>
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		<pubDate>Mon, 08 Feb 2010 10:30:38 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Klaus</dc:creator>
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		<description><![CDATA[<a href="http://www.veddel.net/wordpress/2010/02/08/die-sache-mit-dem-eis-auf-den-wegen-und-strassen/" title="Die Sache mit dem Eis auf den Wegen und Strassen"></a>Es ist un&#252;bersehbar Winter. Nach mehrmaligen tauen und wieder gefrieren haben sich viele Wege und Stra&#223;e in Eisfl&#228;chen verwandelt. Die Situation ist, vor allem f&#252;r &#228;ltere B&#252;rger wirklich gef&#228;hrlich. Die R&#228;umdienste sind komplett &#252;berfordert. Bei mir laufen t&#228;glich Beschwerden &#252;ber &#8230;<p class="read-more"><a href="http://www.veddel.net/wordpress/2010/02/08/die-sache-mit-dem-eis-auf-den-wegen-und-strassen/">Weiterlesen &#187;</a></p>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<a href="http://www.veddel.net/wordpress/2010/02/08/die-sache-mit-dem-eis-auf-den-wegen-und-strassen/" title="Die Sache mit dem Eis auf den Wegen und Strassen"></a><p><div id="attachment_1947" class="wp-caption alignleft" style="width: 160px"><a href="http://www.veddel.net/wordpress/wp-content/uploads/2010/02/streudienst.jpg" rel="lightbox[1945]"><img src="http://www.veddel.net/wordpress/wp-content/uploads/2010/02/streudienst-150x150.jpg" alt="Streudienst auf der Veddel" title="Streudienst auf der Veddel" width="150" height="150" class="size-thumbnail wp-image-1947" /></a><p class="wp-caption-text">Streudienst auf der Veddel</p></div><strong>Es ist un&#252;bersehbar Winter. Nach mehrmaligen tauen und wieder gefrieren haben sich viele Wege und Stra&#223;e in Eisfl&#228;chen verwandelt. Die Situation ist, vor allem f&#252;r &#228;ltere B&#252;rger wirklich gef&#228;hrlich. Die R&#228;umdienste sind komplett &#252;berfordert. Bei mir laufen t&#228;glich Beschwerden &#252;ber die Zust&#228;nde auf, doch die Handlungsm&#246;glichkeiten eines Bezirksabgeordneten sind beschr&#228;nkt.</strong></p>
<p>Die Fahrbahnen sind von der Stadtreinigung zu streuen. Vorrangig werden die Busverbindungen freigehalten, danach werden Stra&#223;en in einer festgelegten Hierarchie gestreut. </p>
<p>Auf den Fu&#223;wegen muss in der Regel der Anlieger streuen. Die SAGA/GWG kommt dieser Pflicht leidlich gut nach. Allerdings gibt es Privateigent&#252;mer, die sich um die Streupflicht &#252;berhaupt nicht k&#252;mmern. Leider kann man kein Bu&#223;geld verh&#228;ngen.<br />
Ich habe auch schon Hauseigent&#252;mer angerufen, und mich beschwert. Manchmal hilft das. Wenn das nicht hilft muss man klagen, wenn man zu Schaden gekommen ist. </p>
<p><span id="more-1945"></span></p>
<p>Es gibt auch Wege, an denen es keine Anlieger gibt. Da ist der Bezirk &#8220;im Rahmen seiner M&#246;glichkeiten&#8221; verpflichtet zu streuen. Die M&#246;glichkeiten werden aber mit dem Etat festgelegt, und den bestimmt der Senat und die B&#252;rgerschaft. Leider wird gerade im Bereich des Wegebaus seit Jahren gespart, ja kaputtgespart. Immer wieder weisen wir Bezirksabgeordneten die Wegewarte auf M&#228;ngel hin, und immer &#246;fter bekommen wir unbefriedigende Antworten wie diese:</p>
<blockquote><p> &#8220;Wir haben eine Unzahl von gef&#228;hrlichen Schadstellen, aber keine Mittel sie zu reparieren. Wenn uns der Regionalausschuss sagt, was wir machen sollen, sagt er uns dann auch was wir liegen lassen sollen?&#8221;</p></blockquote>
<p>Solche Aussagen kann ich gut verstehen, aber auch wir sind fast machtlos den sogenannten &#8220;Einsparungen&#8221; des Senates ausgesetzt. Gerade in diesen Wochen reden wir wieder &#252;ber Etatk&#252;rzungen. </p>
<p>Immerhin hat die Stadtreinigung in der letzten Woche den Auftrag erhalten, die Bezirke beim Streuen zu unterst&#252;tzen. Nach neuen Schneef&#228;llen war die Stadtreinigung dann aber wieder mit ihrer eigenen Aufgabe gefordert.  </p>
<p>F&#252;r Radwege gibt es nach dem Wegereinigungsgesetz der Stadt &#252;berhaupt keine R&#228;umpflicht. Besonders absurd: Wo die Fahradwegebenutzungspflicht gilt, bekommt man ein Bu&#223;geld von der Polizei f&#252;r das Fahren auf der Fahrbahn sogar dann, wenn der Radweg unbenutzbar ist.</p>
<p>Nur in wichtigen F&#228;llen weise ich die Stadtreinigung und das Bezirksamt auf Gefahrenstellen hin. Der Ausgang zum Bahnhof Veddel ist solch ein Fall. Die Fl&#228;che ist wegen ihrer besonderen Bedeutung f&#252;r den Stadtteil unverzichtbar, und gerade auf dem absch&#252;ssigen Weg und auf der Treppe zum Vorplatz ist es besonders gef&#228;hrlich. Heute bekam ich vom &#8220;Entsorgungsleiter S&#252;d&#8221; auf meine Anfrage folgende Antwort: </p>
<blockquote><p>Hallo Herr L&#252;bke,<br />
f&#252;r die erw&#228;hnten Fl&#228;chen ist das Bezirksamt Hamburg-Mitte zust&#228;ndig.<br />
Die Stadtreinigung hat als origin&#228;re Aufgabe den Winterdienst auf Hauptverkehrsstra&#223;en und auf Fu&#223;g&#228;nger&#252;berwegen.<br />
F&#252;r weitere Fragen stehe ich Ihnen gerne zur Verf&#252;gung.<br />
Mit freundlichen Gr&#252;&#223;en</p></blockquote>
<p>Ich h&#246;re mir jede Beschwerde gut an, habe aber selbst keine M&#246;glichkeit die Zust&#228;nde abzustellen. Da helfen nur noch eindeutige politische Entscheidungen. Heute tagt eine Krisenrunde der Bezirksamtsleiter bei der Beh&#246;rde f&#252;r Stadtentwicklung und Umwelt. Das hilft den &#252;berforderten R&#228;umdiensten am Ende wohl wenig. </p>
<p>Eines ist klar: Die Bezirksversammlung wird tun was sie kann. aber die Entscheidungen mehr Geld f&#252;r den Winterdienst bereitzustellen m&#252;ssen von der Regierung kommen. Der B&#252;rgermeister ist gefragt. Wie hei&#223;t es so sch&#246;n: Der Fisch stinkt vom Kopfe her! </p>
<p>Nachtrag: <a href="http://www.mopo.de/2010/20100209/hamburg/politik/der_skandal_um_eine_geraeumte_nebenstrasse.html">Wenn man Pr&#228;sident der B&#252;rgerschaft ist, genie&#223;t man Sonderrechte! (Hamburger Morgenpost)</a></p>
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		<title>Alarmsignal:Werner Marnette tritt als Wirtschaftsminister in Kiel zur&#252;ck.</title>
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		<pubDate>Sun, 29 Mar 2009 17:13:41 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Klaus</dc:creator>
				<category><![CDATA[Hamburg]]></category>
		<category><![CDATA[Welt]]></category>
		<category><![CDATA[Wirtschaft]]></category>
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		<description><![CDATA[<a href="http://www.veddel.net/wordpress/2009/03/29/alarmsignal-werner-marnette-tritt-als-wirtschaftsminister-in-kiel-zurueck/" title="Alarmsignal:Werner Marnette tritt als Wirtschaftsminister in Kiel zurück."></a>Dr. Werner Marnette, den Veddelern noch gut bekannt als Vorstandsvorsitzender der Norddeutschen Affinerie, hat den Schleswig-Holsteinischen Ministerpr&#228;sidenten gebeten, seine Bestellung als Wirtschaftminister zur&#252;ckzunehmen. Wie der NDR heute vermeldet, sei sein Vertrauen in die Arbeit der Landesregierung in den vergangenen Wochen &#8230;<p class="read-more"><a href="http://www.veddel.net/wordpress/2009/03/29/alarmsignal-werner-marnette-tritt-als-wirtschaftsminister-in-kiel-zurueck/">Weiterlesen &#187;</a></p>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<a href="http://www.veddel.net/wordpress/2009/03/29/alarmsignal-werner-marnette-tritt-als-wirtschaftsminister-in-kiel-zurueck/" title="Alarmsignal:Werner Marnette tritt als Wirtschaftsminister in Kiel zurück."></a><div id="attachment_1524" class="wp-caption alignleft" style="width: 160px"><a href="http://www.veddel.net/wordpress/wp-content/uploads/2009/03/marnette_domstammtisch_2006.jpg" rel="lightbox[1523]"><img class="size-thumbnail wp-image-1524" title="Werner Marnette auf dem AGS Domstammtisch 2006" src="http://www.veddel.net/wordpress/wp-content/uploads/2009/03/marnette_domstammtisch_2006-150x150.jpg" alt="Mit Marnette auf dem DOM" width="150" height="150" /></a><p class="wp-caption-text">Mit Marnette auf dem DOM</p></div>
<p><strong>Dr. Werner Marnette, den Veddelern noch gut bekannt als Vorstandsvorsitzender der Norddeutschen Affinerie, hat den Schleswig-Holsteinischen Ministerpr&#228;sidenten gebeten, seine Bestellung als Wirtschaftminister zur&#252;ckzunehmen. Wie der NDR heute vermeldet, sei sein Vertrauen in die Arbeit der Landesregierung in den vergangenen Wochen und Monaten zunehmend ersch&#252;ttert worden. Dies habe vor allem mit den Problemen bei der HSH Nordbank und den Fehlentwicklungen im Management dieser Probleme durch die Landesregierung zu tun.</strong></p>
<p>Werner Marnette war schon immer ein Freund klarer Worte. Auf der anderen Seite ist er ein Fachmann mit hoher Kompetenz f&#252;r Wirtschaftsfragen. In der Politik ist er ein Seiteneinsteiger, ein Mann aus der Praxis. Wenn er jetzt sagt, er sei &#8220;davon &#252;berzeugt, dass die Landesregierung in ihrer Rolle als Miteigent&#252;mer der HSH Nordbank unser Land durch schlechtes und unprofessionelles Krisenmanagement, durch Vernachl&#228;ssigung der Kontroll- und Sorgfaltspflicht in eine sehr schwierige Lage gebracht hat&#8221;, dann muss das ein Alarmsignal f&#252;r alle Parlamentarier und B&#252;rger nicht nur in Schleswig-Holstein, sondern auch in Hamburg sein. Zumal Marnette in diesem Zusammenhang auch Hamburgs Finanzsenator Michael Freytag (CDU) angegriffen hat. Dieser habe beim Krisenmanagement ebenfalls versagt.</p>
<p><span id="more-1523"></span>Das Rettungspaket f&#252;r die HSH-Nordbank besteht in einem Zuschuss von 3. Milliarden Euro und einer Garantie f&#252;r weitere zehn Milliarden Euro. Der Gesamthaushalt der Hansestadt, inklusive aller Geh&#228;lter, Besoldungen, Pensionen, Schulden- und Zinslastenbetr&#228;gt gerade mal 10 Milliarden Euro, der von Schleswig-Holstein 12 Milliarden.</p>
<p>Wenn das Gesch&#228;ft mit der HSH-Nordbank schief geht, wird der Schaden immens sein. Allerdings wird er noch gr&#246;&#223;er sein, wenn die Bank in Konkurs gehen w&#252;rde. Werner Marnette ist der &#220;berzeugung, das es noch andere M&#246;glichkeiten gegeben h&#228;tte, mit der Krise umzugehen.</p>
<p>Offensichtlich hat Werner Marnette die drastischste Methode gew&#228;hlt die ihm zur Verf&#252;gung stand,  um seiner Warnung das gr&#246;&#223;tm&#246;gliche Gewicht zu verleihen.  Das Signal sollte nicht &#252;berh&#246;rt werden.</p>
<p>Ein kurzes Portrait &#252;ber Werner Marnette, der w&#228;rend seiner Zeit bei der Norddeutschen Affinerie sehr viel f&#252;r die Veddel getan hat findet, findet man auf der <a href="http://www1.ndr.de/nachrichten/schleswig-holstein/marnette134.html" target="_blank">Webseite des NDR</a>.</p>
<p><a href="http://www.hh-heute.de/hsh-und-marnette-manche-denken-neu-nach/">HH-Heute</a> berichtet ebenfalls &#252;ber den R&#252;cktritt.<br />
Der Blog Hometown-Magazin fragt, ob da <a href="http://blog.hometown-magazin.de/?p=220" target="_blank">jetzt endlich jemand die Warheit sagt</a>.</p>
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		<title>Das System Elbphilharmonie zur Auspl&#252;nderung &#246;ffentlicher Kassen</title>
		<link>http://www.veddel.net/wordpress/2008/09/04/das-system-elbphilharmonie-zur-auspluenderung-oeffentlicher-kassen/</link>
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		<pubDate>Thu, 04 Sep 2008 09:34:27 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Klaus</dc:creator>
				<category><![CDATA[Aus der Zeitung]]></category>
		<category><![CDATA[Bürgerschaft]]></category>
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		<category><![CDATA[Kultur]]></category>
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		<description><![CDATA[<a href="http://www.veddel.net/wordpress/2008/09/04/das-system-elbphilharmonie-zur-auspluenderung-oeffentlicher-kassen/" title="Das System Elbphilharmonie zur Ausplünderung öffentlicher Kassen"></a>F&#252;r die einen ist die Elbphilharmonie ein Monument der Geltungssucht, andere meinen der Bau wird Hamburg weltweite Aufmerksamkeit bescheren. Wie auch immer man zu dem Geb&#228;ude steht, atemberaubend ist die Art und Weise, wie dort &#246;ffentliches und privates Geld aufgesogen, &#8230;<p class="read-more"><a href="http://www.veddel.net/wordpress/2008/09/04/das-system-elbphilharmonie-zur-auspluenderung-oeffentlicher-kassen/">Weiterlesen &#187;</a></p>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<a href="http://www.veddel.net/wordpress/2008/09/04/das-system-elbphilharmonie-zur-auspluenderung-oeffentlicher-kassen/" title="Das System Elbphilharmonie zur Ausplünderung öffentlicher Kassen"></a><div id="attachment_556" class="wp-caption alignleft" style="width: 160px"><a href="http://www.veddel.net/wordpress/wp-content/uploads/2008/09/baukraene.jpg" rel="lightbox[552]"><img class="size-thumbnail wp-image-556" title="Die Baukr&#228;ne der Elbphilharmonie" src="http://www.veddel.net/wordpress/wp-content/uploads/2008/09/baukraene-150x150.jpg" alt="Die Baukr&#228;ne der Elbphilharmonie" width="150" height="150" /></a><p class="wp-caption-text">Die Baukr&#228;ne der Elbphilharmonie</p></div>
<p><strong>F&#252;r die einen ist die Elbphilharmonie ein Monument der Geltungssucht, andere meinen der Bau wird Hamburg weltweite Aufmerksamkeit bescheren. Wie auch immer man zu dem Geb&#228;ude steht, atemberaubend ist die Art und Weise, wie dort &#246;ffentliches und privates Geld aufgesogen, und von der willigen Politik auch hinterher geworfen wird. Wie das System funktioniert, enth&#252;llt ein <a href="http://www.welt.de/hamburg/article2391098/Ein-Subunternehmer-schildert-Probleme-beim-Bau.html" target="_blank">Artikel in der &#8220;Welt&#8221;</a>.</strong></p>
<p>Die hat nach eigenen Angaben einen am Bau beteiligten Subunternehmer befragt, der anonym bleiben m&#246;chte, und somit als Zeuge vor einem Untersuchungsausschuss nicht taugt. Was er berichtet, ist aber offensichtlich die Wahrheit.</p>
<p>Die erste Zutat in diesem Cocktail sind Bauherren und Politiker, die bei der Berechnung der Baukosten bewusst untertreiben. Systematisch werden alle Fakten, die sp&#228;ter die Kosten in die H&#246;he treiben k&#246;nnen aus der Berechnung ausgespart. F&#252;r den Bautr&#228;ger ist das eine Notwendigkeit, will er doch einen lukrativen Auftrag bekommen. F&#252;r die Politik sieht das anders aus: Man schaut lieber nicht so genau hin, will man ein Projekt durchsetzen. In der sicheren Erwartung, das die Kosten sowieso steigen werden, muss der Bau als erstes  &#214;ffentlichkeit schmackhaft werden und im Parlament durchgesetzt werden. In dieser Phase hat der Senat behauptet, der Bau der Elbphilharmonie w&#252;rde 186 Millionen, davon der Stadt 77 Millionen Euro kosten.</p>
<p><span id="more-552"></span></p>
<p>Nach Baubeginn steigen die Kosten zwangsl&#228;ufig, denn daf&#252;r gibt es feste Spielregeln.  Die Technik nennt sich &#8220;Verhinderungsanzeige&#8221;. Das ist im Wesentlichen ein Schwarzer-Peter-Spiel, bei dem die Schuld an einer Bauverz&#246;gerung jemanden zugeschoben werden muss. Wer den Schwarzen Peter am Ende hat, muss die Zeche zahlen, und das ist meistens der Bauherr und die &#246;ffentliche Hand. Wie aus dem &#8220;Welt&#8221;-Artikel hervorgeht, sind die Techniker des Generalunternehmers mehr mit dem Schwarzen-Peter-Spiel als mit dem Fortgang der Bauarbeiten besch&#228;ftigt. Das ist auch verst&#228;ndlich, wird auf der Seite doch das Geld hereingeholt. Wo andere Unternehmen eine Marketingabteilung haben, besch&#228;ftigt der Generalunternehmer im Baubereich professionelle Schuldzuschieber.</p>
<p>Dagegen besch&#228;ftigt die Stadt Hamburg die <a href="http://www.rege-hamburg.de" target="_blank"><strong>ReGe Hamburg GmbH</strong></a>, die alle Verhinderungsanzeigen pr&#252;fen muss. Da die ReGe der Stadt geh&#246;rt und von ihr finanziert werden muss, ist sie wohl nicht ganz so wendig wie die Privatfirmen, die ihr gegen&#252;ber stehen. Selbst wenn dort alle Mitarbeiter einen hervorragenden Job machen, haben sie es letztendlich mit einer Armee von Fachleuten, im sp&#228;teren Verfahren auch mit Rechtsanw&#228;lten zu tun.</p>
<p>Es gibt dann noch eine Variante, die nennt man unvorhergesehene &#196;nderungen. Wie unvorhergesehen diese &#196;nderungen tats&#228;chlich sind, darf hinterfragt werden. Ein vorsichtiger Kaufmann, der vor Erteilung eines Auftrages vorsichtig untersucht welche Risiken es gibt, w&#228;re vielleicht eher darauf gesto&#223;en und h&#228;tte entsprechend Kalkuliert. Will man aber etwas mit &#8220;fremden Geld&#8221;, in diesem Fall mit dem Geld der Steuerzahler ein Bauwerk errichten, und steht nicht mit seiner eigenen wirtschaftlichen Existenz ein, schiebt man solche Risiken gern beiseite.</p>
<p>Vollkommen unverst&#228;ndlich sind die Preissteigerungen die angeblich dadurch entstehen, das das Dach auch so gebaut wird, wie es entworfen wurde. Was wurde da bei der Kalkulation eingentlich hinengemauschelt?</p>
<p>Um es klar zu sagen: Jeder Fachmann wei&#223; vor der Entscheidung zum Bau eines so gro&#223;en Projektes wie der Elbphilharmonie was passieren wird, nur hat niemand Interesse das auch zu ver&#246;ffentlichen. Offen ist allein die H&#246;he der Kostensteigerungen. Aber daran arbeiten ja die Verhinderungsanzeigenschreiber.</p>
<p>Eine beliebte Schuldzuweisung geht &#252;brigen unbeteiligte Dritte. Gern werden im Augenblick die Chinesen beschuldigt, die Preise f&#252;r Stahl und Baumaterialien zu erh&#246;hen.  Da mag im Prozentbereich sogar etwas dran sein, aber wenn sich die Fertigstellung eines Baus, wie bei der Elbphilharmonie geschehen, um ein ganzes Jahr verz&#246;gert, ist doch klar das eine ganze Anzahl von Geh&#228;ltern ebenfalls ein weiteres Jahr bezahlt werden m&#252;ssen.</p>
<p>Bei den anderen Gro&#223;projekten der Stadt, wie zum Beispiel der U4, ist es &#228;hnlich. Einige Kostensteigerungen sind ja bereits bekannt geworden. Ich traue mich vorherzusagen, das da noch mehr nachkommt.</p>
<p>Jetzt wird nach Schuldigen f&#252;r die Misere gesucht. Mann kan damit aufh&#246;ren. Der eigentliche Schuldige ist das System selbst.</p>
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		<title>Links vom 06.08.2008</title>
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		<pubDate>Wed, 06 Aug 2008 19:03:52 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Klaus</dc:creator>
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		<description><![CDATA[<a href="http://www.veddel.net/wordpress/2008/08/06/links-for-2008-08-06-deliciouscom/" title="Links vom 06.08.2008"></a>Beh&#246;rden sollen 200 Millionen einsparen Dickes Minus in der Stadtkasse / GAL: Das wird schmerzhaft (tags: Hamburg Senat Haushalt Morgenpost) Klaus L&#252;bke &#8211; Politik SPD Abgeordneter &#8211; Hamburg Web (tags: Hamburg Hamburg-Web)]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<a href="http://www.veddel.net/wordpress/2008/08/06/links-for-2008-08-06-deliciouscom/" title="Links vom 06.08.2008"></a><ul class="delicious">
<li>
<div class="delicious-link"><a href="http://archiv.mopo.de/archiv/2008/20080806/hamburg/politik/behoerden_sollen_200_millionen_einsparen.html">Beh&#246;rden sollen 200 Millionen einsparen</a></div>
<div class="delicious-extended">Dickes Minus in der Stadtkasse / GAL:  Das wird schmerzhaft</div>
<div class="delicious-tags">(tags: <a href="http://delicious.com/inet_k/Hamburg">Hamburg</a> <a href="http://delicious.com/inet_k/Senat">Senat</a> <a href="http://delicious.com/inet_k/Haushalt">Haushalt</a> <a href="http://delicious.com/inet_k/Morgenpost">Morgenpost</a>)</div>
</li>
<li>
<div class="delicious-link"><a href="http://www.hamburg-web.de/guide/detail/Klaus-Luebke#bewerten">Klaus L&#252;bke &#8211; Politik SPD Abgeordneter &#8211; Hamburg Web</a></div>
<div class="delicious-tags">(tags: <a href="http://delicious.com/inet_k/Hamburg">Hamburg</a> <a href="http://delicious.com/inet_k/Wamburg-Web">Hamburg-Web</a>)</div>
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