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Haus der Projekte - Animation von Studio NL-D, (Quelle IBA Hamburg GmbH)Das die alten Formen der offenen Jugendarbeit, die das vom Bezirk getragene Haus der Jugend heute noch anbietet modernisiert werden müssen, ist nicht nur die Überzeugung von Jürgen Hensen, der die Einrichtung im Uffelnsweg leitet. Ein neues Konzept benötigt aber auch ein neues Gebäude.

Wie das Gebäude aussehen soll, das auf dem Südufer des Müggenburger Zollhafens errichtet wird, wurde jetzt von der IBA in einem Architektenwettbewerb ermittelt.

Der Siegerentwurf des Deutsch-Holländischen Architekturbüros NL-D wird wie nicht nur wie ein Bootshaus aussehen, sondern auch eine Bootswerkstatt beherbergen. Der Entwurf, der die Jury überzeugte integriert einen Portalkran, mit dessen Hilfe Boote aus dem Wasser gehoben und in die Werkstatt gefahren werden können.

Während in den beiden oberen Etagen weiter offene Jugendarbeit geleistet werden kann, ist die Werkstatt zu konkreter Hilfe und zu Ausbildungen fähig. Durch Qualifizierungen können so für Jugendliche bessere Chancen am Ausbildungs- und Arbeitsmarkt geschaffen werden.

Wenn alles gut geht soll mit dem Bau bereits im Herbst begonnen werden. Im Frühjahr könnte der Innenausbau dann mit viel Eigenleistungen des Vereins “Get the Kick” fortgesetzt werden.

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Jost Vitt, IBA Hamburg GmbHEs gibt viel Lärm auf den Elbinseln, doch nun gibt es noch mehr Krach: Über das Für und Wieder von Musikfestivals, und der damit verbundenen Belastungen, wird derzeit viel diskutiert. Die Meinungen gehen, was kaum überraschen kann, meilenweit auseinander.

Um gegen den Event-Lärm zu protestieren, hat sich jetzt sogar eine Bürgerinitiative gegründet. doch selbst die will nicht die “Spaßbremse” sein, die jegliches Feiern verhindern will. Aber schonender für die Bewohner des Reiherstieges soll es dann doch sein.

Mit dem Elbinselfestival am Reiherstieg steht das nächste Event vor der Tür. Die Verwaltung des Bezirkes, geübt durch Auseinandersetzungen mit Großveranstaltungen wie die “Harley-Days”, die in der Bevölkerung der Innenstadt immer wieder zu Beschwerden führen, hat reagiert, und den Veranstaltern des Elbinsel-Festivals auferlegt, ein mehrere tausend Euro teures Lärmschutzgutachten vorzulegen.

Für die Veranstalter aus der Honigfabrik, die mit einem geringen Eintrittsgeld arbeiten und dafür immerhin die derzeit vor allem bei jungen Mädchen sehr angesagte Punkrock-Band “Killerpilze” präsentieren können, wäre dieser Aufwand nicht zu bezahlen gewesen. Das Elbinsel-Festival stand vor dem aus.

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