Archiv nach Schlagworten: IBA/IGS

Regionalausschuss: Drei Veddel-Anträge beschlossen

Rathaus Wilhelmsburg

Rathaus Wilhelmsburg

Gestern tagte im Wilhelmsburger Rathaus der Regionalausschuss Wilhelmsburg-Veddel, der lokal zuständige Unterausschuss der Bezirksversammlung Hamburg-Mitte. Dort behandeln wir die kleineren Themen, das was vor Ort interessant ist, aber die anderen Stadtteile nicht betrifft. Die wichtigeren Anträge von grundsätzlicher Bedeutung werden in der Bezirksversammlung diskutiert.

Ich habe für meine Fraktion drei Anträge formuliert, die in der gestrigen Sitzung beschlossen worden sind, und die sich alle mit Themen auf der Veddel befassen.

Der erste Antrag betrifft die Sicherheit an den Bahngleisen. Ein kaputter Zaun soll repariert werden. Darüber hatte sich bei mir eine Mutter beschwert, übrigens über eine Facebook-Nachricht. Ich kannte den Zustand des Zauns bereits vorher, hoffte aber die Bahn würde selbst auf die Idee kommen ihn zu reparieren. Irgendwann wurde er auch notdürftig mit Stacheldraht geflickt, Das dazugehörige Tor aber steht noch immer offen. Das ist ein typisches Thema für den Regionalausschuss, und nach der Beschwerde wollte ich dem dem Verantwortlichen auf die Sprünge helfen.

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Sound Around am goldenen Kalb – Eine Brücke kann ein Musikinstrument sein

Der brückenumzingelte Pfeiler inmitten des Reiherstieges

Der brückenumzingelte Pfeiler inmitten des Reiherstieges

Es war ein besonderer Ort, und es war eine besondere Performance mit besonderen Musikinstrumenten. Beim Gold und Eisen Konzert am Argentinienknoten im Hamburger Hafen gab es was auf die Ohren.

Bereits seit 2009 steht auf einem übrig gebliebenen Brückenpfeiler im Reiherstieg eine Installation von Elisabeth Richnow, das “Goldene Tier”. Es ist ein aus einer biblischen Geschichte abgeleitetes Symbol für die Anbetung  von Reichtum und Macht an diesem von Brücken umzingelten und vom Verkehr umtosten Ort.

Jetzt, zwei Jahre nach seiner Aufstellung wurde es durch das eigenartigste Musikspektakel in den Fokus gerückt, dem ich je beigewohnt habe. Angekündigt war ein “Klangexperiment mit Christian von Richthofen und als Gast Gabriel Coburger in einem wunderbaren akustischem Raum voller vielschichtiger Hafenklänge und Geräusche,  den der Hamburger Musiker bespielen will:  mit schwerstem Schuhwerk rhythmisch über die Holz- und Eisenplanken der Stege poltern, Fässer, Gitter und Geländer betrommelnd, dabei singend, schreiend.” Ganz sicher bin ich übrigens nicht, wie das Ereignis heißen soll. Mal stand dort “Sound around”, und mal “Gold und Eisen”.

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Die Bezirksversammlung fördert das Elbinselhandwerk

Baustelle (Quelle: Joachim S. Müller via Flickr cc)

Baustelle (Quelle: Joachim S. Müller via Flickr cc)

Die Internationale Bauausstellung (IBA) und der viel beschworene “Sprung über die Elbe” bringen Geld in Form von Bautätigkeiten auf die Elbinseln. Davon sollen auch die lokalen Handwerksbetriebe profitieren, und dafür gibt es die Initative “Elbinselhandwerk”. Die Bezirksversammlung stellt für eine Verlängerung dieser Initative zusätzliche Mittel bereit. Zur Finanzierung der Mietkosten im dritten Projektjahr werden Mittel in Höhe von 11.250 Euro aus dem Förderfonds Bezirke zur Verfügung gestellt, wenn sich auch die übrigen Akteure an der weiteren Finanzierung beteiligen.

Seit April 2009 ist das “Beratungsteam Elbinselhandwerk” der Handwerkskammer Hamburg auf der Elbinsel tätig. Gefördert über den Europäischen Sozialfonds sollen Betriebe aus dem Bau- und Ausbaugewerbe gezielt an den Stadtentwicklungsprozess herangeführt werden. Hierfür ist im April 2009 ein Projektbüro im Reiherstiegsviertel eingerichtet worden.

Eine vor Ort mit Unterstützung der HafenCity Universität (Departement Stadtplanung – Institut für Stadt- und Regionalsoziologie) durchgeführte Analyse des Handwerksmilieus hat bestätigt, dass insbesondere Kleinbetriebe Unterstützung benötigen, um sich den strukturellen Veränderungen in der Bauwirtschaft zu stellen und über die Entwicklungspfade „Weiterbildung/Qualifizierung“ und „Kooperation“ neue Dienstleistungen zu erschließen. Bisher profitieren nur die bereits dynamisch agierenden Betriebe vom Stadtentwicklungsprozess und richten sich gezielt auf die von Bauausstellung, Gartenschau, Wohnungswirtschaft sowie Hafen- und Logistikwirtschaft erzeugten Aufträge aus. Ein besonderer Fokus wird zudem auf die von migrantischen Inhabern geführten Betriebe gelegt.

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Das neueste Café auf der Veddel ist auf dem IBA-Dock

Café auf dem IBA Dock

Cafe auf dem IBA Dock

Es ist vielleicht nicht jedem bewusst, wenn er am IBA-Dock am Müggenburger Zollhafen vorbeikommt, aber das Gebäude ist von Dienstag bis Sonntag jeweils von 10:00 bis 18:00 Uhr geöffnet. Und es beherbergt das neueste Cafe auf der Veddel.

Betrieben wird es von Audrey Hendry, die praktischerweise auch die Bäckerei “Scotland Jard” in der Slomanstraße bewirtschaftet. Die IBA Hamburg folgte hier dankenswerterweise dem Vorschlag, den Betrieb des Cafés in der Nachbarschaft zu vergeben, denn die Elbinseln sollen ja von der Ausstellung auch wirtschaftlich profitieren.

Was richtig Spaß macht ist die Terrasse, die bei guten Wetter geöffnet ist. Nirgendwo auf der kleinen Elbinsel Veddel dürfte man dichter am Wasser sitzen, und für den Sommer stehen schon die Liegestühle im Lager bereit.

Neben Kaffee und Getränken gibt es belegte Brötchen und eine Auswahl von Kuchen und Torten. Während der Arbeitstage wird in der Mittagszeit auch ein warmes Essen angeboten.

Man kann sich das IBA-Dock übrigens auch einfach so ansehen, schließlich ist hier eine Ausstellung zu den Projekten der Internationalen Bauausstellung 2013 untergebracht.

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Wir nennen es Kunst

Asphaltierte Vielfalt

Asphaltierte Vielfalt

So manchen wird der Hügel aufgefallen sein, der seit ein paar Tagen auf der Verkehrsinsel zwischen Veddeler Straße und Harburger Chaussee gleich gegenüber der BallinStadt aufgeworfen wurde, und sich gefragt haben was das ist. Nun, es ist die neueste Errungenschaft der Internationalen Gartenschau (igs) und wir nennen es Kunst.

Installiert wurde es von dem Journalisten und, so sagt es die igs, Kurator Dierk Jensen und seinem Team. Dies wird nicht die einzige umgewandelte Verkehrsinsel bleiben, bis 2013 sollen zwölf weitere Orte im Hamburger Raum bearbeitet werden.

Der Kunstbegriff hat sich in den vergangenen Jahren gewandelt. In meiner Jugendzeit war der “Der Mann mit dem Goldhelm” ein populäres Kunstwerk von Rembrandt, dem niederländischen Maler. Eine Reproduktion dieses Bildes hing in jedem Kaufhaus, weil diese scheinbar so oft verkauft worden sind, das sie in jedem zweiten deutschen Wohnzimmer zu finden gewesen sein müssen.

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IBA/igs Bürgerdialog am 26. Mai

Bürgerhaus Wilhelmsburg

Bürgerhaus Wilhelmsburg

Unter dem Motto „mitdenken – mitreden – mitgestalten“ laden die internationale gartenschau hamburg (igs 2013) und die Internationale Bauausstellung Hamburg (IBA) am 26. Mai 2010, um 18 Uhr, wieder zum Bürgerdialog in das Bürgerhaus Wilhelmsburg in der Mengestraße ein. In vier Werkstattgesprächen geht es um Fragen und Anregungen der Bürgerinnen und Bürger zu den Themen:

  • Park und Natur – Natur-, Kultur- und Parklandschaften auf der igs 2013
  • Kreatives Quartier – Aktueller Stand und wie geht es weiter
  • Baumaßnahmen in Wilhelmsburg Mitte
  • ZusammenWachsen – Zusammenarbeit zwischen der igs 2013 und Akteuren der Elbinseln

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Der erste Teil des IGS-Parks wird fertig

Rathauspark

Im Westbereich der internationalen gartenschau hamburg (igs 2013) zwischen der Georg-Wilhelm-Straße und dem Rathaus wurden seit Beginn der Bauarbeiten im letzten Jahr 3.700 Meter Leitungen verlegt, 6.600 Meter Weg gebaut, mehrere tausend Kubikmeter Boden bewegt, eine neue Brücke gebaut und ein Teich entschlammt. Zur Zeit werden auf dem rund 6,5 Hektar großen Parkgelände an der Mengestraße die letzten Arbeiten durchge­führt, um die Grundstruktur für den künftigen Park herzustellen. Anschließend wird die Wegeverbindung zwischen dem Rathaus Wilhelmsburg und der Georg-Wilhelmstraße für die Öffentlichkeit wieder geöffnet.

In den nächsten Wochen wird ein Stabgitterzaun zu den Nachbarn des igs 2013-Geländes in der Peter-Beenck-Straße gesetzt und die Grenze anschließend mit 29 Bäumen und über 500 Sträuchern bepflanzt. Bei allen Pflanzen handelt es sich um heimische Arten. Die Haselnuss ist genauso vertreten, wie das Pfaffenhütchen oder der Schneeball. Bei den Bäumen handelt es sich um Ahorn, Eberesche und Linde.

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Der Zollzaun am Spreehafen bekommt noch in diesem Jahr zwei Durchgänge

Zollzaun

Zollzaun

Das der Zollzaun am Spreehafen verschwinden soll, ist eine Forderung die schon im Weißbuch für Wilhelmsburg im Jahre 2002 erhoben wurde. Das der Zaun nach Aufhebung des Freihafens am 1. Januar 2013 überflüssig wird, war schon bekannt. Aber bereits in diesem Jahr, vielleicht schon im Sommer, wird es zwei neue Schlupftore für Fußgänger und Radfahrer geben. Darauf haben sich vorgestern die IBA-Hamburg und die Zollverwaltung geeinigt.

Das hat die IBA am Donnerstag während der Projektgespräche “Veddel und Spreehafen” bekanntgegeben. Die Durchgänge sollen in der Nähe des Veddeler Bahnhofs und ungefähr auf der Höhe des Reiherstieges in den Zaun geschnitten werden.

Die Entwicklung ist ein Erfolg lang anhaltender Bemühungen zahlreicher Akteure, auch der Bezirksversammlung Hamburg-Mitte die immer wieder auch von mir eingebrachte Anträge beschlossen hat. Das Spreehaafenfest ist zum jährlich wiederkehrenden Symbol des Ringens geworden. Durch die Öffnung des Zollzaunes bekommen die Wilhelmsburger und die Bewohner der Harburger Chaussee endlich einen Zugang zum Spreehafen, der einen attraktiven Spazierweg erschließt.

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Auch dieses Jahr gibt es vier Führungen über das Gelände der Gartenschau igs 2013

Rundgang (Quelle: igs hamburg)

Rundgang (Quelle: igs hamburg)

Auch in diesem Jahr bietet die internationale gartenschau hamburg (igs) wieder vier Informationsrundgänge für Jedermann auf dem künftigen Gartenschaugelände an. Nach den hitzigen Debatten im Schatten der Baumfällungen für die Gartenschau kann man sich vor jetzt vor Ort einen Eindruck verschaffen und aus erster Hand informieren. Während eines zweieinhalbstündigen Spaziergangs werden die aktuellen Planungen und Maßnahmen vorgestellt.
Treffpunkt zur Führung am 10. April um 11 Uhr ist das Rathaus Wilhelmsburg in der Mengestraße 19. Eine Anmeldung ist nicht erforderlich und die Teilnahme kostenfrei. Die regelmäßigen Führungen sollen Interessierten die Möglichkeit bieten, an den Entwicklungen der igs 2013 bis zur Eröffnung des Großevents in drei Jahren teilzuhaben. Weitere Spaziergänge starten am 5.Juni, 4. September und 9. Oktober zur gleichen Uhrzeit am gleichen Treffpunkt.

Die igs verspricht die Teilnehmer der Führung auf eine Zeitreise in das Jahr 2013 mitzunehmen, wenn sich im Hamburger Stadtteil Wilhelmsburg die Tore zur internationalen gartenschau hamburg öffnen. In dem Jahr sollen die Besucher durch insgesamt sieben Erlebniswelten unter dem Motto „In 80 Gärten um die Welt“ auf Reise gehen.

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Die Fahrrad- und Fussgängerverbidung an der Autobahnelbbrücke wird es nicht geben

Keine Querung für Fußgänger und Radfahrer

Keine Querung für Fußgänger und Radfahrer

An der Autobahnelbbrücke über die Norderelbe wird es keine Verbindung für Fußgänger und Radfahrer geben. Das geht aus der Antwort des Senates auf eine kleine Anfrage der Bürgerschaftsabgeordneten Carola Veit hervor. Carola berichtet darüber auf ihrer Webseite.

Mit einem Antrag in der letzten Wahlperiode hatte sich die SPD-Bürgerschaftsfraktion für einen an die Autobahnbrücke A 1 „angehängte“ Fußgänger- und Fahrradfahrerbrücke stark gemacht, die im Rahmen der IBA hätte realisiert werden können. Der Antrag scheiterte an der damaligen absoluten Mehrheit der CDU-Fraktion. Deren Bürgerschaftsabgeordneter Jörn Frommann sprach damals vollmundig von der Einrichtung einer Fährverbindung. Doch dieses Trostpflaster mit dem er sich offensichtlich für seine Ablehnende Haltung gegenüber den Wilhelmsburgern entschuldigen wollte erwies sich als hohles Gerede.

Auf die Entsprechende Frage von Carola Veit antwortete der Senat:

Die Prüfung hat ergeben, dass die Einrichtung eines Fährverkehrs über die Norderelbe Investitionen in Millionenhöhe für die zu erstellenden Anleger erfordern würde und hohe Betriebskosten für den Fährverkehr bei insgesamt geringer Nachfrage zur Folge hätte. Vor diesem Hintergrund wird das Projekt derzeit nicht verfolgt.

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