Posts Tagged “Kleiner Grasbrook”

Hafenmuseum

Hafenmuseum

Heute musste die Direktorin des Museums der Arbeit Prof. Dr. Kirsten Baumann den ehrenamtlichen Helfern und Mitarbeitern des Hafenmuseums eine bittere Nachricht überbringen: Aufgrund der Sparvorgaben des Senates muss die Stiftung Historische Museen Hamburg erhebliche Mittel einsparen. Die Folge: Der Stiftungsrat hat beschlossen, das Hafenmuseum in diesem Jahr für Besucher zu schließen. Ob dieser Beschluss vollkommen umgesetzt wird, oder ob es gelingt wenigstens an den Wochenenden zu öffnen ist noch ungeklärt.

Durch die Schließung sollen gerade einmal 80.000 EUR eingespart werden. Besonders absurd stellt sich die Situation des Hafenmuseums dar, weil von der Kulturbehörde gerade ein Gutachten Auftrag gegeben worden ist, wie das Hafenmuseum langfristig ausgebaut, und dabei erheblich vergrößert werden kann. Dieses Gutachten kostet, so hört man, alleine schon 140.000 EUR.

Die ehrenamtlichen Helfer des Museums reagierten mit Enttäuschung auf die Botschaft. Sie würden freiwillig und ohne Bezahlung wertvolle Arbeitszeit in den Aufbau und Erhalt des Museums zum Wohle der Hansestadt investieren, der Senat würde das Engagement aber nicht angemessen honorieren, sondern im Gegenteil immer fordern und noch mehr fordern. Sie machten auch klar, das ohne ihre Arbeitszeit die Kosten für das Museum erheblich steigen würden, selbst wenn es nur um den Erhalt und die Aufbewahrung der Exponate ginge. Eine Schließung für den Besucherverkehr hätte daher statt Einsparungen nur höhere Kosten zur Folge.

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LKW im Hafen

Die Hamburg Port Authority (HPA) berichtet in einer Pressemitteilung, das sie großes Baupaket hat die für die Verbesserung des Straßennetzes im Hafen geschnürt habe. Sie investiert – neben den großen Neubauprojekten wie dem Veddeler Wasserkreuz, für dessen Erhalt wir 4 Jahre lang gegen die HPA gekämpft haben, und der Retheklappbrücke, in diesem Jahr noch einmal rund 20 Millionen Euro in das bestehende Netz sowie in ein Verkehrsmanagementsystem, um für eine Verbesserung des Verkehrsflusses zu sorgen.

Dabei nutze die HPA das derzeitige schwächere Verkehrsaufkommen aufgrund der Wirtschaftskrise, um umfangreiche Instandsetzungsmaßnahmen durchzuführen und für den erwarteten Aufschwung gerüstet zu sein. Die Baumaßnahmen seien zeitlich aufeinander abgestimmt, um Verkehrsbehinderungen so gering wie möglich zu halten. Die wichtigsten Maßnahmen:

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Impression einer Hochbrücke über die Süderelbe bei Moorburg (Illustration: DEGES)

Impression einer Hochbrücke über die Süderelbe bei Moorburg (Illustration: DEGES)

Gestern hat der Senat trotz aller Widerstände und Probleme beschlossen, die neue Linienbestimmung für die sogenannte Hafenquerspange durch den dicht bewohnten Süden Wilhelmsburgs bei der Bundesregierung zu beantragen. Auf dieser Grundlage sollen die weiteren Entwurfs- und Genehmigungsplanungen vorangetrieben werden. Die neue Linie soll westlich von Moorburg an die geplante A26 anschließen und endet im Osten im Bereich der Anschlussstelle Stillhorn an der A1. Diese Linienbestimmung soll die 2005 beim Bund beantragte Nordtrasse unter den Spreehafen hindurch ersetzen.

Stadtentwicklungssenatorin Anja Hajduk (GAL) setzt sich damit konsequent über die Diskussionen des sogenannten “kooperativen Beteiligungsverfahrens” des letzten Jahres hinweg. Kein einziger der vorgebrachten Einwände gegen die Südtrasse wurde berücksichtigt. Nicht einmal die negativen Stellungnahmen der Internationalen Bausstellung (IBA) und der Internationalen Gartenschau (igs) fanden Berücksichtigung.

Keine Spur gibt es von dem versprochenen Verkehrskonzept für den Hamburger Süden. Gerade mit Hilfe dieses Konzeptes hätte man entscheiden können, wo Schnellstraßen notwendig, und wo sie eben nicht notwendig sind. Deshalb hätte dieses Konzept unbedingt vor das Linienbestimmungsverfahren gehört. Wenn die Autobahnen in dem Konzept sowieso gesetzt sind, ist die Erarbeitung desselben am Ende nur noch weiße Salbe, oder Geldverschwendung, je nachdem welchen Standpunkt man einnimmt.

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Markus Schreiber verleiht Egon Martens die Elbinselnadel

Markus Schreiber verleiht Egon Martens die Elbinselnadel

Ein mal im Jahr lädt der Regionalausschuss Wilhelmsburg-Veddel und der Regionalleiter zahlreiche Bürger zum Parlamentarischen Abend in das Rathaus ein. Die Eingeladenen sind aktiv in Vereinen, Kirchen, Initiativen,  Bildungseinrichtungen oder sind einfach engagierte Bürger.

Auf der Veranstaltung wird jedes Jahr eine Ehrennadel für besonderes bürgerschaftliches Engagement verliehen. Dieses Jahr war es zum ersten mal die Ehrennadel der Elbinseln, die die Wilhelmsburger Nadel ablöst.  Immerhin gehören nach dem Übergang Wilhelmsburgs zu Hamburg-Mitte drei weitere Stadtteile zum Regionalbereich, Steinwerder, Kleiner Grasbrook und die Veddel.

Preisträger ist dieses Jahr Egon Martens, langjähriger Beiratsvorsitzender und von der Gruppe Stadtteilpflege bis zum Förderverein des Bürgerhauses in zahlreichen unbezahlten Funktionen im Unruhestand unterwegs. Von der Auszeichnung wurde er vollkommen überrascht. Als Markus Schreiber die Entscheidung verkündete ging ein Raunen durch die Gäste und der geehrte stand wie vom Blitz getroffen da.

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Impression einer Hochbrücke über die Süderelbe bei Moorburg (Illustration: DEGES)

Impression einer Hochbrücke über die Süderelbe bei Moorburg (Illustration: DEGES)

So führt man die Beteiligung der Bezirkspolitik ad absurdum. Weniger als ein Tag wurde den Bezirksversammlungen Harburg und Hamburg-Mitte eingeräumt, eine Stellungnahme zu einer Senatsdrucksache zum wichtigen Linienbestimmungsverfahren der Hafenquerspange zu formulieren und abzugeben. Die Mitglieder der Bezirksversammlungen arbeiten nicht hauptberuflich in der Politik. Drucksachen müssen meist nach Feierabend bearbeitet werden, man muss sich beraten. Schließlich tagt der zuständige Hauptausschuss ein mal monatlich.
Das ist natürlich auch in der mit dieser Angelegenheit befassten Behörde für Stadtentwicklung und Umwelt bekannt. Der Vorgang kann daher als absichtliches Überfahren der Bezirkspolitik gesehen werden.

Offensichtlich will man die Entscheidung eine neue Autobahn durch Wilhelmsburg zu bauen möglichst rasch durchpauken. Die regelmäßigen Proteste des letzten Jahres gegen die Verkehrsplanungen zerren sichtlich an den Nerven der Verantwortlichen.

Der Senat verspricht sich die sogenannte Hafenquerspange, eine ausgewachsene Autobahn, im Süden Wilhelmsburgs billiger bauen zu können als parallel zur Köhlbrandbrücke. Dafür wäre eine neue Hochbrücke über die Süderelbe erforderlich. Allerdings hat eine solche Trassenführung auch gewaltige Nachteile:

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Aussengelände des Hafenmuseums

Aussengelände des Hafenmuseums

In der 50er Schuppenstrecke auf dem Kleinen Grasbrook soll das Hafenmuseum erheblich ausgebaut werden. Es ist nicht nur daran gedacht die jetzige Ausstellungsfläche erheblich auszuweiten, es soll sogar noch ein zweiter Schuppen hinzu kommen.

Wie das Museum aussehen soll wird in einem Masterplan festgelegt. Mit dessen Erstellung wurde jetzt das Studio Andreas Heller Architects & Designers beauftragt. Die Wahl wurde von der Lenkungsgruppe Hafenmuseum getroffen, die sich aus Vertretern der Stiftung Historische Museen Hamburg, der Stiftung Hamburg Maritim, des Beirats Hafenmuseum und der Behörde für Kultur, Sport und Medien zusammen setzt.

„Hafen, Handel, Schiffbau und Seefahrt sind die Themen, die mit Hamburg verbunden werden und mit denen sich unsere Stadt gegenüber Besuchern aus aller Welt ideal präsentieren kann. Mit dem Ausbau des Hafenmuseums können wir dieses Potential noch stärker ausschöpfen und der Geschichte des Hafens einen festen Platz in der Hamburger Museumslandschaft geben.“ kommentiert die Kultursenatorin v. Welck den Ausbau.

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BallinStadt

Dem Auswanderermuseum liegt viel am guten nachbarschaftlichen Kontakt mit den Bewohnern der Veddel und Wilhelmsburg. Um das gute Verhältnis auch weiterhin zu pflegen, bietet die BallinStadt ab diesem Monat das preiswerte „Nachbarschafts-Ticket“.

Die Veddel war schon vor über 100 Jahren der Ort der Abreise für über 5 Millionen Menschen aus aller Herren Länder, mittlerweile zeichnet sich die Veddel und das anliegende Wilhelmsburg durch seine multikulturellen Bewohner aus.

Seit Eröffnung liegt der BallinStadt und seinen Mitarbeitern der gute Draht zu den ansässigen Bewohnern sehr am Herzen: Ob Theaterprojekt, Stadtteilfest oder Sonderausstellung zum Stadtteil. Zu Beginn des neuen Jahres lädt das Auswanderermuseum ab jetzt die Anwohner mit dem stark vergünstigten „Nachbarschafts-Ticket“ in die prämierte Erlebniswelt ein. Bewohner des Postleitzahlengebietes 20539, 21107 und 21109 erhalten als Erwachsener für nur 6 Euro Eintritt in das Museum, Kinder zahlen nur 4 Euro. Das Nachbarschafts-Ticket ist ab sofort in der BallinStadt erhältlich und gilt für den Besuch am gleichen Tag.

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Wilhelmsburger Reichsstraße

Wilhelmsburger Reichsstraße

Am Montag, den 09. November 2009 werden ab 19.00 im Bürgerhaus Wilhelmsburg die Ergebnisse des Beteiligungsprozesses zur Verkehrsplanung im Hamburger Süden öffentlich vorgestellt.

Auf einem Info-Markt können sich Interessierte ab 17.00 Uhr mit den aktuellen Planungen und den im Beteiligungsprozess diskutierten Alternativen auseinandersetzen.

Auf der Veranstaltung werden der Verlauf, die Themen und die Ergebnisse des sechsmonatigen Beteiligungsverfahrens vorgestellt und mit der Senatorin für Stadtentwicklung und Umwelt diskutiert. Seit Juni 2009 haben Vertreter aus Initiativen, Unternehmen, Verwaltung und Politik in neun Veranstaltungen intensiv über die Wilhelmsburger Reichsstraße, die geplante Hafenquerspange und ein Verkehrskonzept für den Hamburger Süden diskutiert.

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Stadtteilfest Veddel

Stadtteilfest Veddel

Am Wochenende fanden gleich zwei Feste auf den Elbinseln statt. Auf dem Kleinen Grasbrook wurde das Spreehafenfest mit anschließendem Festival gefeiert.

Nachdem zunächst noch heftige Regenschauer niedergegangen waren, stabilisierte sich das Wetter spürbar, und es waren jede Menge Besucher da. Gegen Abend heizte die Reggae-Musik den Feiernden ein.

Der Regionalausschuss hat das Fest nicht nur finanziell unterstützt, sondern auch eine Ausnahmegenehmigung für den Betrieb bis 24:00 Uhr erteilt. Es gab dann wegen des Lärms tatsächlich eine Beschwerde, so das die Polizei vor Ort erschien. Nachdem die Lautstärke etwas heruntergeregelt wurde, war die Sache erledigt. Eine Minute vor Mitternacht war das Programm beendet.

Anbei einige Impressionen vom Spreehafenfest:

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Sitzung in Wilhelmsburg

Sitzung in Wilhelmsburg

Die Bezirksversammlung tagt normalerweise im ihrem Sitzungssaal im Bezirksamt am Klosterwall. Heute aber gab es zwei Besonderheiten. Die Sitzung findet im Ratssaal des Bürgerhauses Wilhelmsburg statt, und es gibt eine Referentin: Die Wissenschaftssenatorin Herlind Gundelach.

Thema ihres Vortrages war die Zukunft der Universität Hamburg und die mögliche Verlagerung auf den Kleinen Grasbrook. Die Senatorin trug die vier möglichen Szenarien dazu vor.

Danach antworteten die Fraktionsvorsitzenden der Parteien. Die SPD und die GAL als auch die CDU lobten die Senatorin für ihre Initiative und präferierten klar die Verlagerung auf den zentral gelegenen Standort Kleiner Grasbrook.

Nur die Linkspartei sprach sich mit den Argument die neue Universität werde eine “Lernmaschine” sein gegen die Verlagerung aus, blieb aber die Erklärung schuldig, warum eine solche Entwicklung in einer neu gebauten Universität in Eimsbüttel nicht eintreten würde.

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