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	<title>Klaus Lübke Blog &#187; Kleiner Grasbrook</title>
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	<description>Hier schreibt der Stadteilkümmerer über die Veddel, Wilhelmsburg, Hamburg und die Welt</description>
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		<title>Mit der Deichwacht auf Katastrophenschutz&#252;bung</title>
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		<pubDate>Sat, 22 Oct 2011 10:36:51 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Klaus</dc:creator>
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		<description><![CDATA[<a href="http://www.veddel.net/wordpress/2011/10/22/mit-der-deichwacht-auf-katastrophenschutzubung/" title="Mit der Deichwacht auf Katastrophenschutzübung"></a>Nicht jedem ist klar, das wir auf der Veddel und Wilhelmsburg Inseln leben die von Sturmfluten gef&#228;hrdet werden. Obwohl wir ein gut ausgebautes Hochwasserschutzsystem haben kann es im Fall einer Sturmflut ganz schnell n&#246;tig sein auftretende Sch&#228;den am Deich zu &#8230;<p class="read-more"><a href="http://www.veddel.net/wordpress/2011/10/22/mit-der-deichwacht-auf-katastrophenschutzubung/">Weiterlesen &#187;</a></p>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<a href="http://www.veddel.net/wordpress/2011/10/22/mit-der-deichwacht-auf-katastrophenschutzubung/" title="Mit der Deichwacht auf Katastrophenschutzübung"></a><p><div id="attachment_2903" class="wp-caption alignleft" style="width: 160px"><a href="http://www.veddel.net/wordpress/wp-content/uploads/2011/10/Deichwacht_Uebeung.jpg" rel="lightbox[2893]"><img src="http://www.veddel.net/wordpress/wp-content/uploads/2011/10/Deichwacht_Uebeung-150x150.jpg" alt="Deichwacht bei der &#220;bung" title="Deichwacht bei der &#220;bung" width="150" height="150" class="size-thumbnail wp-image-2903" /></a><p class="wp-caption-text">Deichwacht bei der &#220;bung</p></div><strong>Nicht jedem ist klar, das wir auf der Veddel und Wilhelmsburg Inseln leben die von Sturmfluten gef&#228;hrdet werden. Obwohl wir ein gut ausgebautes Hochwasserschutzsystem haben kann es im Fall einer Sturmflut ganz schnell n&#246;tig sein auftretende Sch&#228;den am Deich zu reparieren oder L&#246;cher zu stopfen. Um f&#252;r den Ernstfall gewappnet zu sein findet jedes Jahr im Herbst eine Katastrophenschutz&#252;bung statt. Als Bezirksabgeordnete haben Anja Keuchel, Michael Weinreich und ich bei der gestrigen &#220;bung die Deichwacht begleitet.</strong></p>
<p>Bei einer Deichverteidigungs&#252;bung tut man so als sei eine Sturmflut angek&#252;ndigt. M&#228;nner und Frauen der verschiedenen Zivilschutzorganisationen r&#252;cken in die f&#252;r sie bereitstehenden Bereitschaftsunterk&#252;nfte ein und melden sich beim Stab im Rathaus Wilhelmsburg an. Sie nennen das &#8220;einen Meldekopf&#8221; bilden. Ich habe gestern neben der Deichwacht Angeh&#246;rige des THW, der Bundeswehr, und der Feuerwehr und freiwillige Deichsch&#252;tzer gesehen. Au&#223;erdem waren zahlreiche Mitarbeiter des Bezirksamtes und einiger Beh&#246;rden dabei. Uwe Sommer, Chef der Deichwacht Wilhelmsburg, meldete 32 einsatzbereite Helfer beim Stab an. </p>
<p><span id="more-2893"></span></p>
<p>Dort wusste man noch nicht was genau kommt. Im Ernstfall patrouillieren die Deichv&#246;gte die Hochwasserschutzbauwerke und melden auftretende Sch&#228;den. Der Stab muss dann daf&#252;r sorgen, das Helfer und Material vor Ort geschafft werden um den Deich sichern zu k&#246;nnen. In dieser Nacht wurden alleine in Wilhelmsburg vier Schadstellen an den Stab gemeldet, die er innerhalb kurzer Zeit zu organisieren hatte. Diese Aufgabe ist nicht ohne T&#252;cken, denn es n&#252;tzt nichts, wenn die M&#228;nner am brechenden Deich ohne Material herumstehen, oder wenn umgekehrt die Sands&#228;cke herumliegen und niemand da ist der etwas mit ihnen anzufangen wei&#223;. Dabei muss die reibungslose Zusammenarbeit der verschiedenen, unterschiedlich ausgestatteten Organisationen koordiniert werden. Auch gestern gab es wieder einige L&#252;cken bei der Organisation, aber dabei war nichts tragisches. Und um diese L&#252;cken zu erkennen wird ja schlie&#223;lich ge&#252;bt.</p>
<p>Bei der Deichwacht ging gegen 20:15 Uhr der Einsatzbefehl ein. Der im Stadtteil Kleiner Grasbrook liegende Deichkilometer 1 sollte heute die Einsatzstelle sein. Innerhalb weniger Minuten waren die M&#228;nner und Freuen mit dem Bus unterwegs in Richtung Harburger Chaussee, Anja, Michael und Ich waren zusammen mit einer Historikerin des Hamburg-Museums im Schlepptau. </p>
<p>An der Einsatzstelle angekommen gab es von der Deichaufsicht das erste Lob f&#252;r das schnelle Erscheinen. Da die Sands&#228;cke noch nicht eingetroffen waren sorgte die Deichwacht zun&#228;chst mit zwei Scheinwerfern und einem Generator f&#252;r eine Beleuchtung der Einsatzstelle. </p>
<p>Der LKW aus dem Sandsackdepot traf zehn Minuten nach der Deichwacht ein. Hier offenbarte sich die einzige Schw&#228;che an dieser Einsatzstelle f&#252;r den Abend. Da die Polizei nicht gen&#252;gend Leute in der Wache hatte, konnte sie an der &#220;bung nicht teilnehmen. Sie h&#228;tte die Einsatzstelle vom Verkehr auf der Harburger Chaussee absichern sollen. Die Deichwacht, die keine eigenen Fahrzeuge besitzt, erst recht keine mit Blaulicht, konnte dies nicht leisten. Als der LKW mit den Sands&#228;cken auf dem rechten Streifen der Harburger Chaussee anhielt, um seine Ladung abzuliefern gab es ein Hupkonzert eines ungeduldigen Autofahrers. Der wusste wohl nicht, das dies eine &#220;bung war die seiner Sicherheit diente. Auch ein vorbeikommender Radfahrer beklagte sich &#252;ber die Unterbrechung seiner Fahrt, und fragte ob ein Film gedreht w&#252;rde. Etwas sp&#228;ter wurde der Mangel von der Einsatzleitung erkannt, und zur Absicherung ein Fahrzeug des THW gerufen, das auch umgehend erschien. Da war die Deichwacht aber schon wieder am Aufr&#228;umen. </p>
<p>Den M&#228;nnern und Frauen der Deichwacht brauchte man nicht viel zu erkl&#228;ren. Eine kurze Einweisung in das Schadbild gen&#252;gte. Mit zun&#228;chst einer, sp&#228;ter zwei Ketten wurden die Sands&#228;cke von den bereitgestellten Paletten in Windeseile in eine Deichfu&#223;verst&#228;rkung verwandelt. Nachdem das Abladen der Sandsackpaletten zehn Minuten in Anspruch genommen hatte, wurde diese Aufgabe in zwanzig Minuten erledigt. Vom Einsatzbefehl bis zur Aufgabenvollendung war eine Stunde vergangen. Die &#220;bungsleiter vor Ort waren alle sehr zufrieden und sprachen davon wie &#8220;geschmeidig&#8221; das laufen w&#252;rde. Auch wir Laien hatten den Eindruck das der Einsatz der erfahrenen Helfer reibungslos funktionierte. Im Umgang mit Sands&#228;cken mach der Deichwacht keine professionelle Organisation etwas vor.</p>
<p>Nachdem die Deichverst&#228;rkung wieder abgebaut war wurden die Freiwilligen wieder in ihre Unterkunft an der Rotenh&#228;user Stra&#223;e gefahren, wo es um 22:00 Uhr eine leckere Erbsensuppe vom THW gab. Scheinbar hatte die Deichwacht einen zu guten Appetit, so das der Vorrat nicht f&#252;r alle reichte. Doch f&#252;r diesen Fall hat die Deichwacht mit einem kleinen Lager mit Bockw&#252;rsten vorgesorgt.</p>
<p>In der Nachbesprechung habe ich noch geh&#246;rt, das es an der Einsatzstelle der Bundeswehr noch eine Panne gegeben habe. Ausgerechnet dort wo die Presse hin gebeten worden war um ihre Bilder aufzunehmen gab es zun&#228;chst keine Beleuchtung. So mussten die freiwilligen Reservisten, die von einem Offizier und einem Feldwebel mit Wimpel angef&#252;hrt werden zun&#228;chst im Dunklen mit ihrer Aufgabe beginnen. Die Beleuchtung besorgten zun&#228;chst die Kameraleute des Fernsehens, bis die eigentliche Ausr&#252;stung nach einer weiteren Viertelstunde eingetroffen war. Das war kein entscheidend wichtiger Mangel, aber dennoch ein Merkposten f&#252;r das n&#228;chste mal.  </p>
<p>Wie es an den &#252;brigen zwei Einsatzstellen in Wilhelmsburg ausgesehen hat, habe ich nicht mitbekommen. Au&#223;erdem gab es mindestens eine &#220;bung auf Finkenwerder und vier in Bergedorf. W&#228;hrend die meisten Menschen von den Aktivit&#228;ten nichts mitbekommen haben, waren in dieser Nacht viele Leute mit einem Training zu ihrer Sicherheit besch&#228;ftigt.    </p>
<p>Dabei muss hier angemerkt werden, das es sich hier durchweg um freiwillige Helfer handelt, die sich der Katastrophenschutzstelle des Bezirksamtes zur Verf&#252;gung stellen. Die Deichwacht hat zwar einigen Nachwuchs bekommen, sucht aber weiter nach Mitstreitern. Man darf nicht vergessen, das die Aufgabe der Deichwacht darin besteht die eigenen Stadtteile, das eigene Haus und den eigenen Hof vor den Folgen der Sturmfluten zu sch&#252;tzen. Daran haben alle 57.000 Insulaner auf den Elbinseln, aber auch auf Finkenwerder und den Bezirken Bergedorf und Harburg ein Interesse. Wer sich daf&#252;r interessiert bei dieser Aufgabe mitzuwirken, kann sich bei der &#246;rtlichen Deichwacht oder beim Bezirksamt danach erkundigen. </p>
<p>Ein paar Bilder des Abends findet man [<strong><a href="http://www.veddel.net/wordpress/photos/deichverteidigungsubung-am-22-oktober-2011-mit-der-deichwacht/">hier</a></strong>] </p>
<p>Ein kurzes Video der Sandsackkette:<br />
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		<title>Die Bundesregierung stellt die Hafenquerspange in frage</title>
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		<pubDate>Mon, 19 Sep 2011 07:04:04 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Klaus</dc:creator>
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		<description><![CDATA[<a href="http://www.veddel.net/wordpress/2011/09/19/die-bundesregierung-stellt-die-hafenquerspange-in-frage/" title="Die Bundesregierung stellt die Hafenquerspange in frage"></a>Aus Berlin h&#246;rt man, das wichtige Verkehrsprojekte nicht finanziert werden k&#246;nnen. Darunter sind f&#252;r Hamburg und Norddeutschland wichtige Vorhaben wie der Ausbau der Schleusen des Nord-Ostsee-Kanales und der sogenannten Y-Trasse, einer Eisenbahnstrecke zur besseren Anbindung der H&#228;fen. Bereits zuvor hatte &#8230;<p class="read-more"><a href="http://www.veddel.net/wordpress/2011/09/19/die-bundesregierung-stellt-die-hafenquerspange-in-frage/">Weiterlesen &#187;</a></p>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<a href="http://www.veddel.net/wordpress/2011/09/19/die-bundesregierung-stellt-die-hafenquerspange-in-frage/" title="Die Bundesregierung stellt die Hafenquerspange in frage"></a><p><div id="attachment_2800" class="wp-caption alignleft" style="width: 160px"><a href="http://www.veddel.net/wordpress/wp-content/uploads/2011/09/stau_koehlbrand.jpg" rel="lightbox[2799]"><img src="http://www.veddel.net/wordpress/wp-content/uploads/2011/09/stau_koehlbrand-150x150.jpg" alt="Stau auf der K&#246;hlbrandbr&#252;cke" title="Stau auf der K&#246;hlbrandbr&#252;cke" width="150" height="150" class="size-thumbnail wp-image-2800" /></a><p class="wp-caption-text">Stau auf der K&#246;hlbrandbr&#252;cke</p></div><strong>Aus Berlin h&#246;rt man, das wichtige Verkehrsprojekte nicht finanziert werden k&#246;nnen. Darunter sind f&#252;r Hamburg und Norddeutschland wichtige Vorhaben wie der Ausbau der Schleusen des Nord-Ostsee-Kanales und der sogenannten Y-Trasse, einer Eisenbahnstrecke zur besseren Anbindung der H&#228;fen. Bereits zuvor hatte es aus Berlin gehei&#223;en, das im Falle einer erfolgreichen Olympia-Bewerbung M&#252;nchens Geld das f&#252;r Norddeutschland vorgesehen ist nach Bayern flie&#223;en m&#252;sste. In das Heimatland des Verkehrsministers Ramsauer wohlgemerkt. Jetzt steht auch die bei uns viel diskutierte &#8220;Hafenquerspange&#8221;, eine Autobahn quer &#252;ber die Elbinseln auf der Streichliste der zu finanzierenden Projekte. </strong></p>
<p>Eigentlich ist das wenig verwunderlich, weil f&#252;r diese Autobahn kein Baurecht besteht. Der Letzte Senat hat die Planungen radikal ver&#228;ndert. W&#228;hrend sie vorher neben der K&#246;hlbrandbr&#252;cke in den Hafen hinein und &#252;ber dem Spreehafen aus dem Hafen hinaus f&#252;hren sollte, ist die Planung jetzt auf den S&#252;den der Elbinsel nach Moorburg und Kirchdorf verlegt worden. Es handelt sich dabei um Linienbestimmungen. Vor den eigentlichen Bauarbeiten m&#252;sste noch ein umfangreiches Planfeststellungsverfahren durchgef&#252;hrt werden. Das dauert mehrere Jahre, und es schlie&#223;en sich oft noch umfangreiche Gerichtsverfahren an.</p>
<p><span id="more-2799"></span></p>
<p>In dieser Situation nimmt der Verein &#8220;Zukunft Elbinsel Wilhelmsburg&#8221; in einer Pressemitteilung Stellung:</p>
<blockquote><p>Der bekannt gewordene Investititionsrahmenplan f&#252;r die Zeit bis 2015 sieht f&#252;r die Hafenquerspange keine Bundesmittel vor. Dies ist ein erneuter Hinweis auf den geringen Nutzen, den der Bund in einer HQS erkennt. Schon beim gegenw&#228;rtigen Bundesverkehrswegeplan hatte Hamburg daf&#252;r nur den „Trostpreis“ bekommen, dass die HQS bis 2015 zwar nicht gebaut,aber geplant werden d&#252;rfte. Das ist mit vielen Mio. Euro des Bundes und Hamburgs bis hin zur neuen Linienbestimmung als A26 mitten durch Moorburg und Wilhelmsburg geschehen.</p>
<p>Die HQS w&#252;rde nachweislich weder f&#252;r die Hamburger Innenstadt noch f&#252;r Wilhelmsburg eine Entlastung bringen, sie h&#228;tte f&#252;r den Hafen, von dem sie durch die Rethe &#8211; Klappbr&#252;cke getrennt ist, kaum Bedeutung. Bereits die Planung stoppt die Stadtentwicklung des Wilhelmsburger S&#252;dens. Auf die negativen Folgen haben BUND und IBA nachdr&#252;cklich hingewiesen.</p>
<p>Vieles ist beim Hafenverkehr richtig gemacht worden, indem Vorschl&#228;ge der Zukunftskonferenz Wilhelmsburg von 2002 und des Industrieverbandes von 2005 aufgegriffen wurden:</p>
<ul>
<li>Der Ausbau der Hafenbahn hat zu einem ver&#228;nderten Modal Split zugunsten der Bahn gef&#252;hrt.</li>
<li>Der Umbau am Waltershofer Zoll hat die Staus erheblich reduziert; nach der Aufl&#246;sung des Freihafens 2013 verschwindet die Stauursache Zollgrenze ganz.</li>
<li>Senator Horch schl&#228;gt, wie seinerzeit die Zukunftskonferenz, Containerumfuhren in Tunneln vor.</li>
<li>Ein Verkehrslenkungssystem f&#252;r den Hafen wird gerade in den ersten Schritten umgesetzt</li>
<li>F&#252;r den „Centralterminal Steinwerder“ ist ein Vorschlag pr&#228;miert worden, bei dem kein LKW Verkehr erzeugt wird.</li>
<li>Der Masterplan Stra&#223;e der HPA zeigt auf, wie der Schwerlastverkehr in Wilhelmsburg nachhaltig verringert werden kann.</li>
</ul>
<p>Die HPA weist immer wieder auf die Bedeutung der K&#246;hlbrandbr&#252;cke hin, die in 10-20 Jahren nicht mehr wirtschaftlich betrieben werden kann. Eine A26 durch Wilhelmsburg kann sie nicht ersetzen. Ein Neubau ist nur mit Hilfe des Bundes m&#246;glich. Hierauf und auf die L&#246;sung der konkreten Probleme muss sich eine realit&#228;tsgerechte Verkehrspolitik konzentrieren.</p>
<p>Die B&#252;rgermeister von Dohnanyi, Voscherau, Runde, von Beust und Ahlhaus haben ergebnislos auf die Hafenquerspange gesetzt. Nur ein B&#252;rgermeister, der in das Scheitern verliebt ist, w&#252;rde bei der anstehenden Anmeldung Hamburgs f&#252;r den n&#228;chsten Bundesverkehrswegeplan einen neuen Anlauf f&#252;r eine Hafenquerspange durch die Wohngebiete des Hamburger S&#252;dens unternehmen.<br />
Hamburg und sein Hafen brauchen vor allem Unterst&#252;tzung des Bundes f&#252;r den Bahnknoten Hamburg, f&#252;r die langfristige Sicherung der K&#246;hlbrandquerung sowie f&#252;r L&#228;rmschutz bei Schienen und Stra&#223;en.</p></blockquote>
<p>In zahlreichen Punkten irrt der Verein aber, oder er blendet Probleme aus:</p>
<ul>
<li>So f&#252;hrt die Aufhebung des Freihafens, der auf der Finkenwerder Seite zu weniger Staus f&#252;hren kann zu einem erheblichen Problem auf der Ostseite, n&#228;mlich in der Tunnelstra&#223;e auf der Veddel durch die Aufhebung der Sperrung am Wochenende und in der Nacht. &#196;hnliches darf man im Reiherstiegviertel und an der Harburger Chaussee erwarten. Eine Bearbeitung dieses Themas ist der Verein bislang schuldig geblieben.</li>
<li>Der &#8220;Centralterminal Steinwerder&#8221;, gemeint ist ein geplanter neuer Containerterminal, liegt diesseitig der K&#246;hlbrandbr&#252;cke. Wenn es bis zum Bau keine andere Planung gibt werden die Stadtteile Veddel, Kleiner Grasbrook und Wilhelmsburg eine erhebliche Steigerung der Schwerverkehrs hinnehmen m&#252;ssen. Die Erwartung der Terminal w&#252;rde, wie im Entwurf, keinen LKW-Verkehr erzeugen ist vollkommen unrealistisch. Dabei handelt es sich eher um wolkige Planungen die bei der Umsetzung in die Realit&#228;t mit Sicherheit &#252;ber Bord gehen. Hier hei&#223;t es f&#252;r die Wohnquartiere akzeptable L&#246;sungen der Verkehrsf&#252;hrungen zu finden.</li>
<li>Die Streichung der Y-Trasse ist ein R&#252;ckschlag f&#252;r den sogenannten &#8220;Modal Split&#8221;, der Beschreibt wie viel Verkehr mit welchem Verkehrsmittel abgefahren wird. Davon sollte m&#246;glichst viel auf die Bahn verlagert werden, die Y-Trasse zwischen Hamburg, Bremen und Hannover h&#228;tte die daf&#252;r notwendige zus&#228;tzliche Kapazit&#228;t gebracht. Das gleiche gilt f&#252;r den Schiffsverkehr, denn die Schleusen im Nord-Ostsee-Kanal sind daf&#252;r von sehr gro&#223;er Bedeutung. Dagegen ist der Ausbau der Autobahn nach Bremen im vollen Gange.</li>
<li>Einen Plan Containerumfuhren in Tunneln zu organisieren gibt es nicht, denn die Umfuhr findet innerhalb des Hafens statt. Gemeint ist der Plan Container in einem Tunnel aus dem Hafen hinaus zu bef&#246;rdern. Der von <a href="http://www.veddel.net/wordpress/2011/09/02/ein-tunnel-um-container-fuhrerlos-aus-dem-hafen-zu-bringen/" target="_blank">Dr. Werner Marnette vorgestellte Plan</a> ist zwar sehr w&#252;nschenswert, aber noch lange nicht in trockenen T&#252;chern. Leider hat der Verein seinen gr&#246;&#223;ten Protagonisten zu diesem Thema durch interne Querelen verloren, denn eine organisierte Unterst&#252;tzung er Diskussion um dieses Projekt k&#246;nnte hilfreich sein.</li>
</ul>
<p>Einen gro&#223;en Wurf in der Verkehrspolitik habe ich pers&#246;nlich noch nicht gesehen. Bisherige Planungen bedeuteten immer eine Belastung f&#252;r die umliegenden Wohnquartiere. Der Verein Zukunft Elbinsel Wilhelmsburg hat bei seinen Vorschl&#228;gen weder die Erfordernisse des Hafens richtig im Blick, noch die Probleme die eine Reihe seiner Vorschl&#228;ge in den Nachbarstadtteilen ausl&#246;sen. Wenigstens scheint es in dieser Frage Bewegung zu geben.</p>
<p>Wie es scheint hat sich die Zeitspanne um zur bestm&#246;glichen L&#246;sungen zu kommen gerade durch die Mittelstreichungen des Bundes erweitert. Nur eines ist andererseits auch klar, vor allen denjenigen von uns die hier ihre Arbeit gefunden haben: Dem Hafen hilft reden nicht, sondern handeln. Und wenn wir das nicht rechtzeitig hin bekommen, werden wir von der LKW-Schwemme &#252;berrollt. Deswegen kann ich mich &#252;ber die Nachrichten aus Berlin nicht so richtig freuen. Die sind eher unterirdisch schlecht.</p>
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		<title>Sound Around am goldenen Kalb &#8211; Eine Br&#252;cke kann ein Musikinstrument sein</title>
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		<pubDate>Mon, 05 Sep 2011 06:19:53 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Klaus</dc:creator>
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		<description><![CDATA[<a href="http://www.veddel.net/wordpress/2011/09/05/sound-around-am-goldenen-kalb-eine-brucke-kann-ein-musikinstrument-sein/" title="Sound Around am goldenen Kalb - Eine Brücke kann ein Musikinstrument sein"></a>Es war ein besonderer Ort, und es war eine besondere Performance mit besonderen Musikinstrumenten. Beim Gold und Eisen Konzert am Argentinienknoten im Hamburger Hafen gab es was auf die Ohren. Bereits seit 2009 steht auf einem &#252;brig gebliebenen Br&#252;ckenpfeiler im &#8230;<p class="read-more"><a href="http://www.veddel.net/wordpress/2011/09/05/sound-around-am-goldenen-kalb-eine-brucke-kann-ein-musikinstrument-sein/">Weiterlesen &#187;</a></p>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<a href="http://www.veddel.net/wordpress/2011/09/05/sound-around-am-goldenen-kalb-eine-brucke-kann-ein-musikinstrument-sein/" title="Sound Around am goldenen Kalb - Eine Brücke kann ein Musikinstrument sein"></a><div id="attachment_2731" class="wp-caption alignleft" style="width: 160px"><a href="http://www.veddel.net/wordpress/wp-content/uploads/2011/09/goldenes_kalb_konzert.jpg" rel="lightbox[2729]"><img class="size-thumbnail wp-image-2731" title="Der br&#252;ckenumzingelte Pfeiler inmitten des Reiherstieges" src="http://www.veddel.net/wordpress/wp-content/uploads/2011/09/goldenes_kalb_konzert-150x150.jpg" alt="Der br&#252;ckenumzingelte Pfeiler inmitten des Reiherstieges" width="150" height="150" /></a><p class="wp-caption-text">Der br&#252;ckenumzingelte Pfeiler inmitten des Reiherstieges</p></div>
<p><strong>Es war ein besonderer Ort, und es war eine besondere Performance mit besonderen Musikinstrumenten. Beim Gold und Eisen Konzert am Argentinienknoten im Hamburger Hafen gab es was auf die Ohren.<br />
</strong></p>
<p>Bereits seit 2009 steht auf einem &#252;brig gebliebenen Br&#252;ckenpfeiler im Reiherstieg eine Installation von Elisabeth Richnow, das &#8220;Goldene Tier&#8221;. Es ist ein aus einer biblischen Geschichte abgeleitetes Symbol f&#252;r die Anbetung  von Reichtum und Macht an diesem von Br&#252;cken umzingelten und vom Verkehr umtosten Ort.</p>
<p>Jetzt, zwei Jahre nach seiner Aufstellung wurde es durch das eigenartigste Musikspektakel in den Fokus ger&#252;ckt, dem ich je beigewohnt habe. Angek&#252;ndigt war ein &#8220;Klangexperiment mit Christian von Richthofen und als Gast Gabriel Coburger in einem wunderbaren akustischem Raum voller vielschichtiger Hafenkl&#228;nge und Ger&#228;usche,  den der Hamburger Musiker bespielen will:  mit schwerstem Schuhwerk rhythmisch &#252;ber die Holz- und Eisenplanken der Stege poltern, F&#228;sser, Gitter und Gel&#228;nder betrommelnd, dabei singend, schreiend.&#8221; Ganz sicher bin ich &#252;brigens nicht, wie das Ereignis hei&#223;en soll. Mal stand dort &#8220;Sound around&#8221;, und mal &#8220;Gold und Eisen&#8221;.</p>
<p><span id="more-2729"></span>Jedenfalls hatte die Einladung an diese abgelegene Stelle zwischen den Stadtteilen Kleiner Grasbrook und Steinwerder immerhin &#252;ber einhundert Menschen gezogen, was ich ganz &#252;berraschend fand. Sie kamen nicht nur mit dem PKW, sondern auch mit vielen Fahrr&#228;dern einem Schlauchboot und sogar einer kleinen Jacht. Ein einmaliger Ort, wie es ihn wohl nur im Hamburger Hafen geben kann, und in Sichtweite lag das derzeitige Symbol der Geldverschwendung f&#252;r die Musik: Der Trumm der Elbphilharmonie.</p>
<p>Das Konzert selbst begann mit einem Donnergrollen, dessen Herkunft ich zun&#228;chst nicht lokalisieren konnte. Zun&#228;chst noch versteckt h&#246;rten wir ein Saxofon, h&#246;rten Gesang. Als eindrucksvolles Kernst&#252;ck erwies sich die Benutzung der unterschiedlichen Br&#252;ckengel&#228;nder, Leitplanken und der Br&#252;ckenk&#246;rper selbst mit &#252;berdimensionierten Trommelst&#246;cken und F&#252;&#223;en. Erstaunlich war, wie viel rhythmischer Klang sich aus den zu Instrumenten umgewandelten Bauwerken entlocken lie&#223;. Dabei ging es unterbrochen von einer Rezitation einmal um alle Br&#252;cken die das goldene Kalb umzingeln herum.</p>
<p>Das Publikum war von der Performance ebenso &#252;berrascht und angetan wie ich selbst und spendete langen Beifall, bevor es sich in der Mehrzahl wieder in das entfernte Wilhelmsburg, aber auch auf die Veddel auf den Weg machte.</p>
<p>N&#228;chstes Jahr, erkl&#228;rte mir Elisabet Richnow, wolle sie das Ereignis wiederholen, und im &#252;brigen werde das Kalb bis 2013 auf dem Br&#252;ckenpfeiler stehen bleiben. Es gibt also Zeit es sich anzusehen und Gelegenheit im n&#228;chsten Jahr dabei zu sein, wenn man das Ereignis dieses mal verpasst hat.</p>
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		<title>Die neue Unterkunft der Deichwacht: L&#246;sung in Sicht!</title>
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		<pubDate>Sat, 27 Aug 2011 19:47:39 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Klaus</dc:creator>
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		<category><![CDATA[Sturmflut]]></category>

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		<description><![CDATA[<a href="http://www.veddel.net/wordpress/2011/08/27/die-neue-unterkunft-der-deichwacht-losung-in-sicht/" title="Die neue Unterkunft der Deichwacht: Lösung in Sicht!"></a>Die Deichwacht muss aus ihrer Unterkunft in der Rotenh&#228;user Stra&#223;e weichen, weil das Geb&#228;ude, eine alte Turnhalle, bauf&#228;llig ist. Lange wurde eine neue Unterkunft gesucht. Die L&#246;sung am Depot Finkenriek B&#252;rocontainer aufzustellen lag schon einige Zeit vor, doch es haperte &#8230;<p class="read-more"><a href="http://www.veddel.net/wordpress/2011/08/27/die-neue-unterkunft-der-deichwacht-losung-in-sicht/">Weiterlesen &#187;</a></p>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<a href="http://www.veddel.net/wordpress/2011/08/27/die-neue-unterkunft-der-deichwacht-losung-in-sicht/" title="Die neue Unterkunft der Deichwacht: Lösung in Sicht!"></a><div id="attachment_2674" class="wp-caption alignleft" style="width: 160px"><a href="http://www.veddel.net/wordpress/wp-content/uploads/2011/08/sommer_schreiber.jpg" rel="lightbox[2673]"><img class="size-thumbnail wp-image-2674" title="Uwe Sommer spricht mit Markus Schreiber" src="http://www.veddel.net/wordpress/wp-content/uploads/2011/08/sommer_schreiber-150x150.jpg" alt="Uwe Sommer spricht mit Markus Schreiber" width="150" height="150" /></a><p class="wp-caption-text">Uwe Sommer spricht mit Markus Schreiber</p></div>
<p><strong>Die Deichwacht muss aus ihrer Unterkunft in der Rotenh&#228;user Stra&#223;e weichen, weil das Geb&#228;ude, eine alte Turnhalle, bauf&#228;llig ist. Lange wurde eine neue Unterkunft gesucht. Die L&#246;sung am Depot Finkenriek B&#252;rocontainer aufzustellen lag schon einige Zeit vor, doch es haperte an der Finanzierung. Jetzt ist endlich eine L&#246;sung in Sicht.</strong></p>
<p>Am Rande einer Veranstaltung sprach Bezirksamtsleiter Markus Schreiber mit dem Chef der Deichwacht, Uwe Sommer. Das Bezirksamt stellt bis zu 100.000 Euro f&#252;r die neue Unterkunft zur Verf&#252;gung. Wichtige Arbeiten zur Herrichtung des Gel&#228;ndes will die Deichwacht in Eigenleistung selbst erbringen. Dadurch werden erhebliche Kosten gespart. So wurde es zwischen den Beiden mit Handschlag vereinbart.</p>
<p><span id="more-2673"></span>Die Angelegenheit hatte in der Vergangenheit f&#252;r einigen Wirbel gesorgt. Dar&#252;ber habe ich in diesem Blog bereits <a href="http://www.veddel.net/wordpress/?s=deichwacht" target="_blank">mehrfach berichtet</a> Die Deichwacht hatte sogar damit gedroht sich aufzul&#246;sen. Dabei hat sie eine wichtige Aufgabe: Im Fall einer Sturmflut r&#252;cken die Helfer der Deichwacht in ihre Unterkunft ein und bleiben in Bereitschaft. Sollte am Deich ein Schaden auftreten werden die M&#228;nner und Freuen zur Schadenstelle, und dichten sie mit Sands&#228;cken ab, bevor Schlimmeres passieren kann. Bei den Katastrophenschutz&#252;bungen der vergangenen Jahre stellte die Deichwacht immer wieder ihr K&#246;nnen unter Beweis.</p>
<p>Seit der Bezirksreform ist die Deichwacht Wilhelmsburg auch f&#252;r die Veddel und den Kleinen Grasbrook zust&#228;ndig. In diesem Stadtteil brach im Jahr 1962 der Deich an der Harburger Chaussee.</p>
<div id="attachment_2676" class="wp-caption aligncenter" style="width: 310px"><a href="http://www.veddel.net/wordpress/wp-content/uploads/2011/08/1962_Flut_Bahnbruecke1.jpg" rel="lightbox[2673]"><img class="size-medium wp-image-2676  " title="Deichbruch an der Harburger Chaussee 1962 (Aus der Sammlung von Ernst Gronau. Der Fotograf ist unbekannt)" src="http://www.veddel.net/wordpress/wp-content/uploads/2011/08/1962_Flut_Bahnbruecke1-300x191.jpg" alt="Deichbruch an der Harburger Chaussee 1962 " width="300" height="191" /></a><p class="wp-caption-text">Deichbruch an der Harburger Chaussee 1962</p></div>
<p>&nbsp;</p>
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		<title>Die neuen Niedernfelder Br&#252;cken sind offiziell er&#246;ffnet</title>
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		<pubDate>Mon, 20 Jun 2011 12:13:42 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Klaus</dc:creator>
				<category><![CDATA[Hamburg]]></category>
		<category><![CDATA[Kleiner Grasbrook]]></category>
		<category><![CDATA[Verkehr]]></category>
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		<description><![CDATA[<a href="http://www.veddel.net/wordpress/2011/06/20/die-neuen-niedernfelder-brucken-sind-offiziell-eroffnet/" title="Die neuen Niedernfelder Brücken sind offiziell eröffnet"></a>Wenn Senator Horch heute die Br&#252;cken &#252;ber das Veddeler Wasserkreuz er&#246;ffnet, ist das ein Grund zur Freude. Durch die Br&#252;ckenl&#246;sung wird an dieser Stelle mit den Wasserstra&#223;en eine wichtige Infrastruktur im Hafen erhalten. Au&#223;erdem freue ich mich auch &#252;ber die &#8230;<p class="read-more"><a href="http://www.veddel.net/wordpress/2011/06/20/die-neuen-niedernfelder-brucken-sind-offiziell-eroffnet/">Weiterlesen &#187;</a></p>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<a href="http://www.veddel.net/wordpress/2011/06/20/die-neuen-niedernfelder-brucken-sind-offiziell-eroffnet/" title="Die neuen Niedernfelder Brücken sind offiziell eröffnet"></a><div id="attachment_2639" class="wp-caption alignleft" style="width: 160px"><a href="http://www.veddel.net/wordpress/wp-content/uploads/2011/08/niedernfelder_bruecken_rundweg.jpg" rel="lightbox[2638]"><img class="size-thumbnail wp-image-2639" title="Der Fuss- und Radweg am neuen Veddeler Wasserkreuz" src="http://www.veddel.net/wordpress/wp-content/uploads/2011/08/niedernfelder_bruecken_rundweg-150x150.jpg" alt="Der Fuss- und Radweg am neuen Veddeler Wasserkreuz" width="150" height="150" /></a><p class="wp-caption-text">Der Fuss- und Radweg am neuen Veddeler Wasserkreuz</p></div>
<p><strong>Wenn Senator Horch heute die Br&#252;cken &#252;ber das Veddeler Wasserkreuz er&#246;ffnet, ist das ein Grund zur Freude. Durch die Br&#252;ckenl&#246;sung wird an dieser Stelle mit den Wasserstra&#223;en eine wichtige Infrastruktur im Hafen erhalten.</strong></p>
<p>Au&#223;erdem freue ich mich auch &#252;ber die Erf&#252;llung eines lang gehegten Wunsches der Elbinselbewohner: Der Rundweg um den Spreehafen erh&#228;lt mit den an die Br&#252;cke angef&#252;gten Fu&#223;- und Radweg endlich seinen L&#252;ckenschluss. Nach der &#214;ffnung des Zollzaunes ist dies ein weiterer wichtiger Schritt zur Nutzung der Wasserfl&#228;chen und Uferbereiche durch die Bewohner der Veddel und Wilhelmsburgs. Wir Insulaner erhalten so einen neuen attraktiv nutzbaren Zugang zum Wasser.</p>
<p><span id="more-2638"></span>An diesem Tag darf auch noch einmal daran erinnert werden, dass die Br&#252;ckenl&#246;sung an dieser Stelle von der SPD, insbesondere der Bezirkspolitik, den Bewohnern, von Handelskammer, Hafenschifffahrtsverband und nicht zuletzt auch von der Industrie gegen den festen Willen der HPA und des damaligen CDU-Senates durchgesetzt werden musste. Stellvertretend f&#252;r Viele muss man deshalb auch der heutigen B&#252;rgerschaftspr&#228;sidentin Carola Veit und dem damaligen Vorstandsvorsitzenden der Norddeutschen Affinerie Dr. Werner Marnette danken.</p>
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		<title>Die Wilhelmsburger Reichsstra&#223;e wird gesperrt. Aber nur dieses Wochenende</title>
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		<pubDate>Thu, 09 Dec 2010 21:49:00 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Klaus</dc:creator>
				<category><![CDATA[Verkehr]]></category>
		<category><![CDATA[Wilhelmsburg]]></category>
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		<description><![CDATA[<a href="http://www.veddel.net/wordpress/2010/12/09/die-wilhelmsburger-reichsstrasse-wird-gesperrt-aber-nur-dieses-wochenende/" title="Die Wilhelmsburger Reichsstraße wird gesperrt. Aber nur dieses Wochenende"></a>Wer heute nur die &#220;berschriften der Senatspresseerkl&#228;rungen gelesen hat, k&#246;nnte f&#252;r einen kurzen Augenblick elektrisiert gewesen sein. &#8220;Wilhelmsburger Reichsstra&#223;e gesperrt&#8221; stand da. Aber es handelt sich &#8220;nur&#8221; um Br&#252;ckenbauarbeiten am Wochenende. In der Harburger Chaussee k&#246;nnte es etwas enger werden. &#8230;<p class="read-more"><a href="http://www.veddel.net/wordpress/2010/12/09/die-wilhelmsburger-reichsstrasse-wird-gesperrt-aber-nur-dieses-wochenende/">Weiterlesen &#187;</a></p>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<a href="http://www.veddel.net/wordpress/2010/12/09/die-wilhelmsburger-reichsstrasse-wird-gesperrt-aber-nur-dieses-wochenende/" title="Die Wilhelmsburger Reichsstraße wird gesperrt. Aber nur dieses Wochenende"></a><p><strong><a href="http://www.veddel.net/wordpress/wp-content/uploads/2009/03/reichsstrasse.jpg" rel="lightbox[2457]"><img class="alignleft size-thumbnail wp-image-1370" title="Wilhelmsburger Reichsstrasse (Quelle: IBA Hamburg GmbH /Falcon Crest Air)" src="http://www.veddel.net/wordpress/wp-content/uploads/2009/03/reichsstrasse-150x150.jpg" alt="" width="150" height="150" /></a>Wer heute nur die &#220;berschriften der Senatspresseerkl&#228;rungen gelesen hat, k&#246;nnte f&#252;r einen kurzen Augenblick elektrisiert gewesen sein. &#8220;Wilhelmsburger Reichsstra&#223;e  gesperrt&#8221; stand da. Aber es handelt sich &#8220;nur&#8221; um Br&#252;ckenbauarbeiten am Wochenende. In der Harburger Chaussee k&#246;nnte es etwas enger werden.<br />
</strong></p>
<p>Die Sperrung der Reichsstra&#223;e ist wegen dringender  Asphaltierungsarbeiten auf der Ernst-August-Kanal-Br&#252;cke notwendig. Richtung S&#252;den wird die Stra&#223;e voll gesperrt werden. In Richtung Hamburg wird ein  Fahrstreifen gesperrt. Die Sperrungen erfolgen von Samstag, den 11.12.2010 um 8  Uhr bis Sonntag, den 12.12.2010 um 5 Uhr zwischen den Anschlussstellen  Hamburg-Georgswerder und Wilhelmsburg. Eine Umleitung wird ausgeschildert von der  Anschlussstelle Hamburg-Georgswerder &#252;ber Harburger Chaussee, Hafenrandstra&#223;e,  Reiherstieg Hauptdeich, Bei der Wollk&#228;mmerei, Mengestra&#223;e zur Anschlussstelle  Wilhelmsburg.</p>
<p>Na denn, fr&#246;hliches Rumkurven!</p>
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		<title>Die Harburger Chaussee ist die lauteste Strasse der Stadt</title>
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		<pubDate>Sat, 04 Dec 2010 16:41:52 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Klaus</dc:creator>
				<category><![CDATA[Aus der Zeitung]]></category>
		<category><![CDATA[Kleiner Grasbrook]]></category>
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		<category><![CDATA[Bezirksversammlung]]></category>
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		<description><![CDATA[<a href="http://www.veddel.net/wordpress/2010/12/04/die-harburger-chaussee-ist-die-lauteste-strasse-der-stadt/" title="Die Harburger Chaussee ist die lauteste Strasse der Stadt"></a>Die Anwohner der Harburger Chaussee sind einem L&#228;rmpegel von 75 bis 80 Dezibel ausgesetzt. Zum Vergleich: Das Ger&#228;usch eines Presslufthammers ist 80 Dezibel laut, ein Rasenm&#228;her 70 Dezibel. Der gesundheitsgef&#228;hrdende Bereich f&#228;ngt bei 65 Dezibel an. Das berichtet das &#8220;Hamburger &#8230;<p class="read-more"><a href="http://www.veddel.net/wordpress/2010/12/04/die-harburger-chaussee-ist-die-lauteste-strasse-der-stadt/">Weiterlesen &#187;</a></p>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<a href="http://www.veddel.net/wordpress/2010/12/04/die-harburger-chaussee-ist-die-lauteste-strasse-der-stadt/" title="Die Harburger Chaussee ist die lauteste Strasse der Stadt"></a><p><div id="attachment_147" class="wp-caption alignleft" style="width: 160px"><a href="http://www.veddel.net/wordpress/wp-content/uploads/2008/07/laermschutz_web_2.jpg" rel="lightbox[2437]"><img src="http://www.veddel.net/wordpress/wp-content/uploads/2008/07/laermschutz_web_2-150x150.jpg" alt="" title="L&#228;rmschutz" width="150" height="150" class="size-thumbnail wp-image-147" /></a><p class="wp-caption-text">Larmschutz muss sein!</p></div><strong>Die Anwohner der Harburger Chaussee sind einem L&#228;rmpegel von 75 bis 80 Dezibel ausgesetzt. Zum Vergleich: Das Ger&#228;usch eines Presslufthammers ist 80 Dezibel laut, ein Rasenm&#228;her 70 Dezibel. Der gesundheitsgef&#228;hrdende Bereich f&#228;ngt bei 65 Dezibel an. Das berichtet das &#8220;Hamburger Abendblatt&#8221;. Die Erkenntnis stammt aus den bezirklichen L&#228;rmaktionspl&#228;nen, die nach einer Vorgabe der EU erstellt worden sind.</strong></p>
<p>Das Ergebnis kommt nicht &#252;berraschend. An der Harburger Chaussee leben etwa 1.500 Menschen in H&#228;usern die von der &#8220;Nordelbe Grundst&#252;cksgesellschaft mbH&#8221; vermietet werden. Insgesamt sind die H&#228;user in keinem guten Zustand, und der Eigent&#252;mer scheint wenig Interesse daran zu haben das zu &#228;ndern. Eines Tages schrieb ich der Firma einen Hinweis, das es &#252;ber ein neues Programm Zusch&#252;sse f&#252;r Schallschutzfenster g&#228;be. Ich habe noch nicht einmal eine Antwort erhalten.</p>
<p>Die Fluktuation der Bewohner in der Harburger Chaussee ist besonders hoch. Sie lag vor zwei Jahren bei &#252;ber 60%, ein erschreckender Wert. Das l&#228;sst sich anhand der Stadtteilstatistiken feststellen, denn die H&#228;user an der Harburger Chaussee ist das einzige Wohngebiet im Stadtteil Kleiner Grasbrook, der ansonsten aus Hafenfl&#228;chen besteht. Daf&#252;r spricht auch, das es seit vielen Jahren regelm&#228;&#223;ig Wohnungsbesichtigungen durchgef&#252;hrt werden. Wenn mir jemand davon berichtet, ist immer von Wohnungen in erschreckenden Zust&#228;nden die Rede. </p>
<p><span id="more-2437"></span></p>
<p>Allerdings gibt es auch Gegenbeispiele. Die Wohnungen in der obersten Etage haben einen traumhaften Blick &#252;ber den Hafen und die Stadt. F&#252;r manche Mieter legt sich die Verwaltung dann offensichtlich doch ins Zeug. Mindestens eine sehr best&#228;ndige Mieterin gibt es auch: die Hundertj&#228;hrige lebt die den gr&#246;&#223;ten Teil ihres Lebens in der Stra&#223;e, hat dort Krieg und Sturmflut miterlebt. </p>
<p>Insgesamt lie&#223;e sich die Situation wohl verbessern, doch ist dies ein sehr dickes Brett. Zun&#228;chst einmal m&#252;sste man die Beh&#246;rden ins Boot holen. Deren Interesse an der Stra&#223;e erscheint aber eher gering zu sein. Noch in der letzten Wahlperiode antwortete die Wirtschaftsbeh&#246;rde auf einen von mir formulierten Antrag der SPD und GAL Fraktionen der Bezirksversammlung unter dem Titel &#8220;Die Menschen auf dem Kleinen Grasbrook m&#252;ssen vor L&#228;rm gesch&#252;tzt werden&#8221; lapidar mit:<br />
<blockquote> &#8220;Auf dem Kleinen Grasbrook wohnen keine Menschen.&#8221;</p></blockquote>
<p> Die h&#246;rten am Zollzaun mit dem Denken auf. So wundert es auch nicht, das viele meinen der Kleine Grasbrook geh&#246;re zur Veddel (was der Vermieter in seinen Anzeigen auch gerne behauptet), oder dass das Hamburger Abendblatt die Wohnbebauung mal wieder nach Wilhelmsburg verlegt.</p>
<p>Neben der Politik m&#252;sste auch der Hauseigent&#252;mer ein Interesse an einer Sanierung haben. Die Harburger Chaussee nimmt viel LKW-Verkehr aus dem Hafen auf, und wird als eine der Haupthafenrouten betrachtet.  Der Verkehr m&#252;sste auf andere Strecken umgeleitet werden. Da b&#246;te sich eigentlich nur der Veddeler Damm an, doch der Weg f&#252;hrt noch durch den Freihafen, und bedeutet f&#252;r Fahrzuge die Richtung Berlin, Ostsee oder S&#252;den wollen ein Umweg. Au&#223;erdem w&#252;rde das wiederum die Situation an der Tunnelstra&#223;e auf der Veddel verschlechtern.</p>
<p>Es bleibt als erste Ma&#223;nahme ein Tempolimit von 30 Km/h einzuf&#252;hren und den Stra&#223;enbelag zu erneuern. Eine weitergehende M&#246;glichkeit k&#246;nnte darin bestehen, die Stra&#223;e ein paar Meter weiter Richtung Deich zu verschieben. Denn der L&#228;rmpegel von Stra&#223;en h&#228;ngt sowohl mit der gefahrenen Geschwindigkeit, als auch mit der Entfernung der L&#228;rmquelle zusammen. Doch f&#252;r eine richtige L&#246;sung m&#252;ssten Schallschutzfenster in die Geb&#228;ude eingebaut werden. Leider kann die Politik den Eigent&#252;mer dazu nicht zwingen.</p>
<p>Wie dem auch sei, im Hinblick auf den gesundheitsgef&#228;hrdenden L&#228;rmpegel muss etwas passieren. Deswegen habe ich bereits in der Vergangenheit in Beh&#246;rden und beim Bezirksamt immer wieder auf die existierenden Probleme hingewiesen. Nur diejenigen, die etwas zu sagen haben, die haben sich bisher nicht ger&#252;hrt. </p>
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		<title>Keine Universit&#228;t auf den Kleinen Grasbrook, keine U-Bahn auf die Elbinseln</title>
		<link>http://www.veddel.net/wordpress/2010/06/17/keine-universitaet-auf-den-kleinen-grasbrook-keine-u-bahn-auf-die-elbinseln/</link>
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		<pubDate>Thu, 17 Jun 2010 05:53:41 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Klaus</dc:creator>
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		<category><![CDATA[Zukunft]]></category>

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		<description><![CDATA[<a href="http://www.veddel.net/wordpress/2010/06/17/keine-universitaet-auf-den-kleinen-grasbrook-keine-u-bahn-auf-die-elbinseln/" title="Keine Universität auf den Kleinen Grasbrook, keine U-Bahn auf die Elbinseln"></a>Das es keinen Komplettumzug der Universit&#228;t auf den Kleinen Grasbrook geben wird, ist bereits recht lange klar. Jetzt ist auch der Plan vom Teilumzug endg&#252;ltig vom Tisch. Das hat B&#252;rgermeister von Beust gestern in der B&#252;rgerschaft erkl&#228;rt. Lange Zeit hatte &#8230;<p class="read-more"><a href="http://www.veddel.net/wordpress/2010/06/17/keine-universitaet-auf-den-kleinen-grasbrook-keine-u-bahn-auf-die-elbinseln/">Weiterlesen &#187;</a></p>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<a href="http://www.veddel.net/wordpress/2010/06/17/keine-universitaet-auf-den-kleinen-grasbrook-keine-u-bahn-auf-die-elbinseln/" title="Keine Universität auf den Kleinen Grasbrook, keine U-Bahn auf die Elbinseln"></a><p><div id="attachment_1560" class="wp-caption alignleft" style="width: 160px"><a href="http://www.veddel.net/wordpress/wp-content/uploads/2009/04/grasbrook_800_blauraum.jpg" rel="lightbox[2378]"><img src="http://www.veddel.net/wordpress/wp-content/uploads/2009/04/grasbrook_800_blauraum-150x150.jpg" alt="" title="Ergebnis des vom Bezirksamt Hamburg-Mitte organisierten Workshops zum Kleinen Grasbrook aus dem Jahr 2003" width="150" height="150" class="size-thumbnail wp-image-1560" /></a><p class="wp-caption-text">Ergebnis des vom Bezirksamt Hamburg-Mitte organisierten Workshops zum Kleinen Grasbrook aus dem Jahr 2003</p></div><strong>Das es keinen Komplettumzug der Universit&#228;t auf den Kleinen Grasbrook geben wird, ist bereits recht lange klar. Jetzt ist auch der Plan vom Teilumzug endg&#252;ltig vom Tisch. Das hat B&#252;rgermeister von Beust gestern in der B&#252;rgerschaft erkl&#228;rt.</strong></p>
<p>Lange Zeit hatte es so ausgesehen, als sollten einige Fakult&#228;ten auf dem Gel&#228;nde des &#220;berseezentrums untergebracht werden. Das Vorhaben sei „w&#252;nschenswert aber nicht notwendig,“ erkl&#228;rte von Beust. Wie der Platzbedarf der Universit&#228;t in Eimsb&#252;ttel erf&#252;llt werden soll bleibt aber offen. Der Bezirksamtsleiter h&#228;tte einen Vorschlag angek&#252;ndigt, aber bis zum angek&#252;ndigten Termin nicht geliefert.</p>
<p>So ganz nebenbei kassierte von Beust auch &#220;berlegungen eine Absage, die U4 &#252;ber die Elbe nach Wilhelmsburg zu verl&#228;ngern. „Eine Verl&#228;ngerung der Strecke wird es mit mir kurz- oder mittelfristig nicht geben“ sagte der B&#252;rgermeister. Im letzten Jahr hatte es in Kirchdorf noch Irritationen gegeben, weil Vorschl&#228;ge bekannt geworden waren, die U-Bahn ebenerdig durch die Siedlungen zu f&#252;hren. Auf  die Buslinie „Wilde 13“ wird man im Reiherstieg und Kirchdorf noch lange angewiesen sein. </p>
<p>Was aus der Fl&#228;che des &#220;berseezentrums jetzt wird ist unklar. Hier sollte urspr&#252;nglich einmal das Olympiastadion entstehen.  Bekannt ist, dass bereits Mieter gek&#252;ndigt worden sind. Der Bezirk hat f&#252;r den Kleinen Grasbrook schon im Jahr 2003 Wohnbebauung vorgeschlagen, zum gleichen Ergebnis kam das Senatskonzept vom „Sprung &#252;ber die Elbe.“</p>
<p><span id="more-2378"></span></p>
<p>Wichtig f&#252;r die Veddel, und nebenbei bemerkt auch f&#252;r die &#246;stlichen Teil der Hafencity der in den kommenden Jahren gebaut werden soll ist, das hier keine Betriebe angesiedelt werden, die erheblichen Schwerlastverkehr anziehen oder Emissionen oder L&#228;rm erzeugen. Die am Einsiedeldeich erweiterte Kakaofabrik „Delfi“ mit ihrer Geruchsbelastung demonstriert deutlich wie es nicht kommen darf.  </p>
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		<title>IBA/igs B&#252;rgerdialog am 26. Mai</title>
		<link>http://www.veddel.net/wordpress/2010/05/14/ibaigs-buergerdialog-am-26-mai/</link>
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		<pubDate>Fri, 14 May 2010 18:24:06 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Klaus</dc:creator>
				<category><![CDATA[IBA/IGS]]></category>
		<category><![CDATA[Kleiner Grasbrook]]></category>
		<category><![CDATA[Veddel]]></category>
		<category><![CDATA[Wilhelmsburg]]></category>
		<category><![CDATA[Entwicklung]]></category>
		<category><![CDATA[Zukunft]]></category>

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		<description><![CDATA[<a href="http://www.veddel.net/wordpress/2010/05/14/ibaigs-buergerdialog-am-26-mai/" title="IBA/igs Bürgerdialog am 26. Mai"></a>Unter dem Motto „mitdenken – mitreden – mitgestalten“ laden die internationale gartenschau hamburg (igs 2013) und die Internationale Bauausstellung Hamburg (IBA) am 26. Mai 2010, um 18 Uhr, wieder zum B&#252;rgerdialog in das B&#252;rgerhaus Wilhelmsburg in der Mengestra&#223;e ein. In &#8230;<p class="read-more"><a href="http://www.veddel.net/wordpress/2010/05/14/ibaigs-buergerdialog-am-26-mai/">Weiterlesen &#187;</a></p>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<a href="http://www.veddel.net/wordpress/2010/05/14/ibaigs-buergerdialog-am-26-mai/" title="IBA/igs Bürgerdialog am 26. Mai"></a><div id="attachment_2294" class="wp-caption alignleft" style="width: 160px"><a href="http://www.veddel.net/wordpress/wp-content/uploads/2010/04/Buergerhaus_Wilhelmsburg.jpg" rel="lightbox[2337]"><img class="size-thumbnail wp-image-2294" title="B&#252;rgerhaus Wilhelmsburg" src="http://www.veddel.net/wordpress/wp-content/uploads/2010/04/Buergerhaus_Wilhelmsburg-150x150.jpg" alt="B&#252;rgerhaus Wilhelmsburg" width="150" height="150" /></a><p class="wp-caption-text">B&#252;rgerhaus Wilhelmsburg</p></div>
<p><strong>Unter dem Motto „mitdenken – mitreden – mitgestalten“ laden die internationale gartenschau hamburg (igs 2013) und die Internationale Bauausstellung Hamburg (IBA) am 26. Mai 2010, um 18 Uhr, wieder zum B&#252;rgerdialog in das B&#252;rgerhaus Wilhelmsburg in der Mengestra&#223;e ein. In vier Werkstattgespr&#228;chen geht es um Fragen und Anregungen der B&#252;rgerinnen und B&#252;rger zu den Themen: </strong></p>
<ul>
<li>Park und Natur – Natur-, Kultur- und Parklandschaften auf der igs 2013</li>
<li>Kreatives Quartier – Aktueller Stand und wie geht es weiter</li>
<li>Bauma&#223;nahmen in Wilhelmsburg Mitte</li>
<li>ZusammenWachsen – Zusammenarbeit zwischen der igs 2013 und Akteuren der Elbinseln</li>
</ul>
<p><span id="more-2337"></span></p>
<p>Seit 2007 ist der B&#252;rgerdialog die Plattform der igs 2013 gmbh und der IBA Hamburg GmbH, sich mit den B&#252;rgerinnen und B&#252;rger &#252;ber die Ziele und Vorhaben der Gesellschaften auszutauschen. Nach einer Einf&#252;hrung im gro&#223;en Saal des B&#252;rgerhauses werden kleinere Gespr&#228;chsgruppen in Form von Werkstattgespr&#228;chen zu unterschiedlichen Themen angeboten, in denen die Aktivit&#228;ten gemeinsam er&#246;rtert werden. Auch wer sich nur informieren m&#246;chte, findet Ansprechpartner beider Gesellschaften. Der B&#252;rgerdialog findet zweimal im Jahr statt.</p>
<p>B&#252;rgerbeteiligung ist in beiden Gesellschaften in deren Strukturen fest verankert: Der Planungs- und Realisierungsprozess der IBA Hamburg und der igs 2013 wird aktiv vom IBA/igs Beteiligungsgremium, einem seit Dezember 2006 bestehenden, ehrenamtlichen und selbst&#228;ndigen B&#252;rgergremium, begleitet. Die monatlichen Treffen des Gremiums finden &#246;ffentlich statt. Das Gremium besteht aus 24 Mitgliedern von der Veddel, aus Wilhelmsburg und Harburg. Die Mitglieder wurden von parlamentarischen Gremien der Bezirksversammlungen Hamburg-Mitte und Harburg benannt.</p>
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		<title>Warum Hamburgs Universit&#228;t an den Hafen geh&#246;rt</title>
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		<pubDate>Thu, 29 Apr 2010 11:50:43 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Klaus</dc:creator>
				<category><![CDATA[Aus der Zeitung]]></category>
		<category><![CDATA[Bezirksversammlung]]></category>
		<category><![CDATA[Hamburg]]></category>
		<category><![CDATA[Kleiner Grasbrook]]></category>
		<category><![CDATA[Veddel]]></category>
		<category><![CDATA[Wirtschaft]]></category>
		<category><![CDATA[Bildung]]></category>
		<category><![CDATA[Hafen]]></category>
		<category><![CDATA[Universität]]></category>
		<category><![CDATA[Zukunft]]></category>

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		<description><![CDATA[<a href="http://www.veddel.net/wordpress/2010/04/29/warum-hamburgs-universitaet-an-den-hafen-gehoert/" title="Warum Hamburgs Universität an den Hafen gehört"></a>Die Bezirksversammlung Hamburg-Mitte hat sich f&#252;r eine Verlagerung von Teilen der Universit&#228;t auf den Kleinen Grasbrook ausgesprochen. Nach unser Ansicht gibt es gen&#252;gend Raum um die Universit&#228;t in Lehre und Forschung ein gutes St&#252;ck voran zu bringen, aber auch die &#8230;<p class="read-more"><a href="http://www.veddel.net/wordpress/2010/04/29/warum-hamburgs-universitaet-an-den-hafen-gehoert/">Weiterlesen &#187;</a></p>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<a href="http://www.veddel.net/wordpress/2010/04/29/warum-hamburgs-universitaet-an-den-hafen-gehoert/" title="Warum Hamburgs Universität an den Hafen gehört"></a><p><div id="attachment_2316" class="wp-caption alignleft" style="width: 160px"><a href="http://www.veddel.net/wordpress/wp-content/uploads/2010/04/Uniplan_GMP.jpg" rel="lightbox[2314]"><img src="http://www.veddel.net/wordpress/wp-content/uploads/2010/04/Uniplan_GMP-150x150.jpg" alt="Uni auf dem Veddelh&#246;ft (Quelle: BWF / GMP Architekten)" title="Uni auf dem Veddelh&#246;ft (Quelle: BWF / GMP Architekten)" width="150" height="150" class="size-thumbnail wp-image-2316" /></a><p class="wp-caption-text">Uni auf dem Veddelh&#246;ft (Quelle: BWF / GMP Architekten)</p></div><strong>Die Bezirksversammlung Hamburg-Mitte hat sich f&#252;r eine Verlagerung von Teilen der Universit&#228;t auf den Kleinen Grasbrook ausgesprochen. Nach unser Ansicht gibt es gen&#252;gend Raum um die Universit&#228;t in Lehre und Forschung ein gutes St&#252;ck voran zu bringen, aber auch die St&#228;dtebaulichen Perspektiven sind f&#252;r die benachbarten Stadtteile Wilhelmsburg und Veddel beachtlich. Auch f&#252;hrende K&#246;pfe der Hamburger Wirtschaft haben sich f&#252;r eine Teilverlagerung offen gezeigt. </strong></p>
<p>Heute nun besch&#228;ftigt sich der Leitartikel des <a href="http://www.hamburger-abendblatt.de">Hamburger Abendblattes</a> mit der Universit&#228;t Hamburg, und der m&#246;glichen Umzug auf den Kleinen Grasbrook. Matthias Iken gei&#223;elt Strukturkonservatismus und  Kleinmut. Sein Artikel ist ein Beitrag zur Diskussion, der sich zu lesen lohnt, und deshalb zitiere ich ihn hier umfangreich:</p>
<blockquote><p>Oft hilft der Blick zur&#252;ck, um den Horizont zu weiten. Es dauerte Jahrhunderte, bevor Hamburg 1919 endlich seine Universit&#228;t bekam. Bis zuletzt hatten Senat und B&#252;rgerschaft,vor allem aber die Handelskammer eine Gr&#252;ndung verhindert. Studieren k&#246;nne man schlie&#223;lich auch in G&#246;ttingen,argumentierten damals die Kaufleute. Inzwischen dr&#228;ngt sich der Eindruck auf: So viel hat sich nicht ver&#228;ndert. </p>
<p><span id="more-2314"></span></p>
<p>Denn seit Wissenschaftssenatorin Herlind Gundelach (CDU) vor knapp zwei Jahren erstmals vorschlug, einen neuen Campus auf dem Kleinen Grasbrook zu errichten, schlagen ihr Unverst&#228;ndnis, Emp&#246;rung, ja Hass entgegen. Handelskammer, Opposition und der Bezirk Eimsb&#252;ttel bek&#228;mpfen die Pl&#228;ne. </p>
<p>Am vehementesten wehren sich viele Studierende und Lehrende der Universit&#228;t gegen diesen Quantensprung. Fast dr&#228;ngt sich der Eindruck auf, die Universit&#228;t stehe vor der Vertreibung aus dem Paradies in die W&#252;ste.</p>
<p>Wer sich aber etwas genauer auf dem Campus im Grindelviertel umschaut, f&#252;hlt sich eher an eine architektonische Vorh&#246;lle erinnert. Viele Uni-Bauten sind in einem so erb&#228;rmlichen Zustand, dass der Senat nur f&#252;r das Beheben der gr&#246;&#223;ten Sicherheitsm&#228;ngel gestern 25 Millionen Euro bereitstellen musste. Da ist es gut, dass Senatorin Gundelach &#252;ber das Ende der Legislatur hinausdenkt. </p>
<p>Stadtentwicklungspolitisch ist der Umzug auf den Kleinen Grasbrook die Verwirklichung eines alten Versprechens – damit gel&#228;nge der Sprung &#252;ber die Elbe, damit w&#252;rde der Fluss nicht mehr trennen, sondern verbinden. Der S&#252;den, bislang von St&#228;dteplanern vor allem mit Kraftwerken und M&#252;lldeponien bedacht, w&#252;rde aufleben. </p>
<p>Noch wichtiger aber ist der neue Campus f&#252;r die Universit&#228;t selbst. Menschen pr&#228;gen Architektur, aber die Architektur pr&#228;gt auch Menschen. Ein moderner Campus setzt ein klares internationales Aufbruchsignal – auf dem Kleinen Grasbrook gibt es ausreichend Fl&#228;chen, um zu expandieren und im direkten Umfeld wachstumsstarke Ausgr&#252;ndungen anzusiedeln. Dieser Wille zum Aufbruch und zum Qualit&#228;tssprung macht offenbar Angst und treibt viele strukturkonservative Hochschulangeh&#246;rige in den Widerstand. </p>
<p>Der Senat ist gut beraten, Beharrlichkeit mit Zugest&#228;ndnissen zu paaren. Ein Totalumzug ist weder f&#252;r Eimsb&#252;ttel noch den Stadthaushalt verkraftbar; die zuletzt diskutierte Teilverlagerung der F&#228;cher Mathematik, Informatik, der Natur- und Wirtschaftswissenschaften k&#246;nnte ein kluger Kompromiss sein. Der Kleinmut darf nicht, wie so oft in der Hamburger Geschichte, diesen gro&#223;en Wurf verhindern.</p></blockquote>
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