Posts Tagged “Kultur”

Hafenmuseum

Hafenmuseum

Heute musste die Direktorin des Museums der Arbeit Prof. Dr. Kirsten Baumann den ehrenamtlichen Helfern und Mitarbeitern des Hafenmuseums eine bittere Nachricht überbringen: Aufgrund der Sparvorgaben des Senates muss die Stiftung Historische Museen Hamburg erhebliche Mittel einsparen. Die Folge: Der Stiftungsrat hat beschlossen, das Hafenmuseum in diesem Jahr für Besucher zu schließen. Ob dieser Beschluss vollkommen umgesetzt wird, oder ob es gelingt wenigstens an den Wochenenden zu öffnen ist noch ungeklärt.

Durch die Schließung sollen gerade einmal 80.000 EUR eingespart werden. Besonders absurd stellt sich die Situation des Hafenmuseums dar, weil von der Kulturbehörde gerade ein Gutachten Auftrag gegeben worden ist, wie das Hafenmuseum langfristig ausgebaut, und dabei erheblich vergrößert werden kann. Dieses Gutachten kostet, so hört man, alleine schon 140.000 EUR.

Die ehrenamtlichen Helfer des Museums reagierten mit Enttäuschung auf die Botschaft. Sie würden freiwillig und ohne Bezahlung wertvolle Arbeitszeit in den Aufbau und Erhalt des Museums zum Wohle der Hansestadt investieren, der Senat würde das Engagement aber nicht angemessen honorieren, sondern im Gegenteil immer fordern und noch mehr fordern. Sie machten auch klar, das ohne ihre Arbeitszeit die Kosten für das Museum erheblich steigen würden, selbst wenn es nur um den Erhalt und die Aufbewahrung der Exponate ginge. Eine Schließung für den Besucherverkehr hätte daher statt Einsparungen nur höhere Kosten zur Folge.

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Aussengelände des Hafenmuseums

Aussengelände des Hafenmuseums

In der 50er Schuppenstrecke auf dem Kleinen Grasbrook soll das Hafenmuseum erheblich ausgebaut werden. Es ist nicht nur daran gedacht die jetzige Ausstellungsfläche erheblich auszuweiten, es soll sogar noch ein zweiter Schuppen hinzu kommen.

Wie das Museum aussehen soll wird in einem Masterplan festgelegt. Mit dessen Erstellung wurde jetzt das Studio Andreas Heller Architects & Designers beauftragt. Die Wahl wurde von der Lenkungsgruppe Hafenmuseum getroffen, die sich aus Vertretern der Stiftung Historische Museen Hamburg, der Stiftung Hamburg Maritim, des Beirats Hafenmuseum und der Behörde für Kultur, Sport und Medien zusammen setzt.

„Hafen, Handel, Schiffbau und Seefahrt sind die Themen, die mit Hamburg verbunden werden und mit denen sich unsere Stadt gegenüber Besuchern aus aller Welt ideal präsentieren kann. Mit dem Ausbau des Hafenmuseums können wir dieses Potential noch stärker ausschöpfen und der Geschichte des Hafens einen festen Platz in der Hamburger Museumslandschaft geben.“ kommentiert die Kultursenatorin v. Welck den Ausbau.

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Logo des Cafe Unmut

Logo des Cafe Unmut

Das Cafe Unmut, das von den Studenten mit viel Engagement und Improvisationskunst betrieben worden ist, schließt seine Pforten. Damit verliert die Veddel einen wichtigen Treffpunkt für das zumeist jüngere Publikum und ein Aushängeschild im studentischen Bereich. Der das Cafe tragende Verein “Veddeler Freizeitinitative” wird aufgelößt.

Der Vereinsvorstand hat heute folgende Erklärung verschickt:

Liebe Mitglieder, Freunde und Gäste,
nach viereinhalb Jahren Veddeler Freizeitinitiative e.V., vielen bekannt als das Cafe uNmut, schließen wir nun die Pforten. Viel haben wir erreicht, noch mehr haben wir gewollt. So kann man in etwa zusammenfassen, warum wir nun an dem Punkt angekommen sind, nicht mehr so weitermachen zu können. Das liegt nicht an den netten Gästen, an den gelungenen Veranstaltungen sowie fabulösen Festen. Stattdessen haben wir feststellen müssen, dass wir zu wenig Erfahrung hatten um ein solches Vorhaben, wie das uNmut mit aller Konsequenz zu betreiben.
Mit viel Enthusiasmus versuchten wir eine Vision zu verwirklichen, die im Laufe der Jahre zu groß geworden ist, um sie nur mit ehrenamtlichen Engagement neben Ausbildung und Beruf umzusetzen.
Seit Anfang Februar ist das Cafe uNmut geschlossen, und wir sind mit der Abwicklung beschäftigt. Im Februar und im März wird jeweils noch eine Veddel Live Veranstaltung stattfinden. Näheres dazu gibt es Verteiler und auf der Webseite. Wir freuen uns natürlich über jede Unterstützung von euch!

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Rethehubbruecke in der Abenddämmerung

Rethehubbruecke in der Abenddämmerung

Die Hubbrücke über die Rethe wird durch Europas größte Klappbrücke ersetzt.  Jetzt beginnen die Bauarbeiten. Das teilt die Hamburg Port Authority in einer Pressemitteilung mit.

Die HPA hat den ersten Auftrag für den Neubau der Retheklappbrücke im Hamburger Hafen am Freitag vergeben. Das Bauunternehmen Züblin erhielt für rund 8,5 Millionen Euro den Zuschlag für den Bau der neuen Straßenführung „Blumensand“ und die geplante Straßenbrücke „Hohe Schaar“. Bisher müssen sich Bahn und Straße die Rethe-Querung teilen, so dass Wartezeiten entstehen. Die neue Brücke führt den Straßenverkehr über die bestehenden Bahngleise hinweg auf die künftige Doppel- Klappbrücke zu. Der Abschluss des Vergabeverfahrens bedeutet gleichzeitig den Baustart für das Projekt.

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Abriss am Elbtunnel

Abriss am Elbtunnel

Im Schatten der Diskussionen um das Frappant in Altona und das Gängeviertel in der Innenstadt ist ein weiterer Freiraum für Künstler erheblich bedroht: Die ehemalige Zollstation am alten Elbtunnel.
Das vom Verein KubaSta genutzte Gebäudeensemble hat sich in den vergangenen Jahren zu einem viel besuchten Treffpunkt mit gut genutzten Atelierräumen entwickelt. Die Fahrradleihstation fand guten Zuspruch. Doch jetzt droht das unmittelbare Aus und der Abriss.

Die Hamburg Port Authority (HPA) möchte das Gebäude abreißen, um eine Baustelle für die Sanierung des St.-Pauli Elbtunnels einzurichten, und stellte die Pläne hierfür in der letzten Woche im Regionalausschuss Wilhelmsburg-Veddel vor. Doch der Vortrag konnte nicht überzeugen.

Sämtliche Fragen des Ausschusses nach einer Alternativplanung wurden abgebügelt, oder gar nicht beantwortet. Es ginge nur so, wie von der HPA vorgeschlagen. “Die Dinge sind so wie sie sind” war die Aussage.

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Veddeler Fischgaststaette

Veddeler Fischgaststätte

Die Veddeler Fischgaststätte erhielt die Auszeichnung „Historische Wirtshäuser in Deutschland“ durch den DEHOGA Gastgewerbeverband und dem Bund Heimat und Umwelt (BHU)

Eine Jury, u.a. bestehend aus Denkmalpflegern und Gastronomen hat 40 besonders erwähnenswerte Wirtshäuser in ganz Deutschland ausgewählt, darunter die Veddeler Fischgaststätte als eines von zweien in Hamburg. „Keine leichte Aufgabe, denn insgesamt 415 Bewerbungen aus allen Bundesländern erreichten den BHU“ erklärte deren Präsidentin, die Senatorin Dr. Herlind Gundelach.

Die Auszeichnung bestärkt uns in dem Kampf um den langfristigen Erhalt des Kult-Restaurants.

Es ist aber auch eine schallende Ohrfeige für die CDU-Bezirksfraktion, die im Regionalausschuss erklärt hat, die Gaststätte dürfe einer „zukünftigen Aufwertung“ der Veddel nicht im Wege stehen.

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Musikfestival

Musikfestival

Nachdem vor allem die Wilhelmsburger im letzten und vorletzten Jahr viel Eventlärm auszuhalten hatten, wird es in der kommenden Festivalsaison wesentlich ruhiger für sie zugehen. Langweilig wird es trotzdem nicht. Das vor allem der intensiven Arbeit des Regionalausschusses zu verdanken.

Anders als in den vergangenen Jahren haben die politischen Vertreter der Elbinseln das letzte Wort in Sachen Festivals. Nachdem wir uns durch eine Anhörung einen Überblick über die Genehmigungspraxis und die Probleme der verschiedenen Beteiligten verschafft hatten, konnten wir durch eine Serie von Beschlüssen erhebliche Verbesserungen durchsetzen.

Das dabei das Grünanlagefestival auf der Strecke geblieben ist, war vorauszusehen. Mit den wummernden Bässen der Technomusik war schließlich die ganze Elbinsel ein Wochenende lang beschallt worden. Das eine solche Veranstaltung nicht in der Nähe von Wohngebieten durchgeführt werden kann, war danach klar geworden, zumal die Veranstalter sich nicht um die Beschwerden der Bevölkerung gekümmert haben.

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Welt am Sonntag

Welt am Sonntag

Ein wirklich außergewöhnliches Lob erhielt ich für meine Arbeit an diesem Blog und meine Nutzung der Möglichkeiten die Facebook, Twitter und das sogenannte Web 2.0 bieten. Die “Welt am Sonntag” schrieb einem Artikel unter der Überschrift “Warum so viele Politiker im Netz erbärmlich scheitern” über die Nutzung des Webs durch führende Bundespolitiker, die allesamt nicht besonders gut wegkamen.  Nur in der Lokalpolitik gäbe es einige Leute, die “längst verstanden haben, das Web sinnvoll einzusetzen”.”Von Leuten wie Lübke,” steht da, “die in der virtuellen Welt nahe am Bürger bleiben, können die Politiker in Berlin noch einiges lernen.”

Eine meiner Devisen ist es, das zu guter Politik zwei Dinge gehören: Erst einmal muss man sie machen, und positive Dinge bewirken. Dann muss man sie aber auch “verkaufen”, und den Menschen erklären was man getan hat.

Wenn man nur gute Politik macht, und keiner bemerkt es, dann wird man am Ende vielleicht nicht wieder gewählt. Wer aber nur gute Öffentlichkeitsarbeit macht, aber nichts leistet steht am Ende als Produzent heißer Luft da.

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Das Werkzeug der HPA

Das Werkzeug der HPA

Sie haben es getan. Die Hamburg Port Authority (HPA) war nicht davon abzubringen, das letzte Zeugnis des historischen Quartiers der Veddel zu zerstören. Der historische Ballsaal Veddel wird derzeit abgerissen.

Weder die Proteste der Bezirksversammlung noch die Einsprüche des Denkmalvereines Hamburg konnten die HPA beeindrucken.

Der Großteil des historischen Quartiers der Veddel ist im Krieg verloren gegangen. Die Zeit überdauerten nur der alte Ballsaal und zwei weitere unscheinbare Gebäude. Der Saal ist einer von mindestens dreien, die es auf der Veddel gegeben hat.

Derzeit gehört das Gelände zum Verwaltungsgebiet der HPA. Es gibt aber mit dem Masterplan Elbbrücken des Senates Planungen das Gelände anders als bisher zu nutzen und zu entwickeln. Der Abriss des Ballsaales geschieht ohne Not. Es wäre möglich gewesen, ihn mit geringen Aufwand zu erhalten, bis er in ein neues Konzept hätte einbezogen werden können.

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Internationales Kinderfest

Internationales Kinderfest

Nach einer Türkischen Tradition wird am 23. April der Tag des Kindes gefeiert. Inzwischen hat sich dieses Fest über viele Länder verbreitet. In Wilhelmsburg hat es der Türkische Elternbund  und das Haus der Jugend zu einem aus dem Kalender nicht mehr wegzudenkenden Ereignis entwickelt.

Auch gestern haben sich wieder zahlreiche Institutionen aus Wilhelmsburg an dem Fest beteiligt. Auf der Bühne fand ein umfangreiches Kulturprogramm statt, der Steiger war umlagert, viele Kinderspiele aufgebaut. Mit zum Programm gehörten jede Menge Stände mit Essen, von gefüllten Weinblättern bis zur Erdbeertorte war alles zu haben.

Kurz und gut, bei bestem Sonnenschein war das Rothenhäuser Feld unterhalb des Flakturmes voll von Besuchern, die alle auf ihre Kosten gekommen sein dürften.

Hier ein paar Eindrücke vom Tag:

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