Archiv nach Schlagworten: Kultur - Seiten 3

In eigener Sache: dickes Lob von der “Welt am Sonntag”

Welt am Sonntag

Welt am Sonntag

Ein wirklich außergewöhnliches Lob erhielt ich für meine Arbeit an diesem Blog und meine Nutzung der Möglichkeiten die Facebook, Twitter und das sogenannte Web 2.0 bieten. Die “Welt am Sonntag” schrieb einem Artikel unter der Überschrift “Warum so viele Politiker im Netz erbärmlich scheitern” über die Nutzung des Webs durch führende Bundespolitiker, die allesamt nicht besonders gut wegkamen.  Nur in der Lokalpolitik gäbe es einige Leute, die “längst verstanden haben, das Web sinnvoll einzusetzen”.”Von Leuten wie Lübke,” steht da, “die in der virtuellen Welt nahe am Bürger bleiben, können die Politiker in Berlin noch einiges lernen.”

Eine meiner Devisen ist es, das zu guter Politik zwei Dinge gehören: Erst einmal muss man sie machen, und positive Dinge bewirken. Dann muss man sie aber auch “verkaufen”, und den Menschen erklären was man getan hat.

Wenn man nur gute Politik macht, und keiner bemerkt es, dann wird man am Ende vielleicht nicht wieder gewählt. Wer aber nur gute Öffentlichkeitsarbeit macht, aber nichts leistet steht am Ende als Produzent heißer Luft da.

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Die Hamburg Port Authority reißt die historische Veddel ab

Das Werkzeug der HPA

Das Werkzeug der HPA

Sie haben es getan. Die Hamburg Port Authority (HPA) war nicht davon abzubringen, das letzte Zeugnis des historischen Quartiers der Veddel zu zerstören. Der historische Ballsaal Veddel wird derzeit abgerissen.

Weder die Proteste der Bezirksversammlung noch die Einsprüche des Denkmalvereines Hamburg konnten die HPA beeindrucken.

Der Großteil des historischen Quartiers der Veddel ist im Krieg verloren gegangen. Die Zeit überdauerten nur der alte Ballsaal und zwei weitere unscheinbare Gebäude. Der Saal ist einer von mindestens dreien, die es auf der Veddel gegeben hat.

Derzeit gehört das Gelände zum Verwaltungsgebiet der HPA. Es gibt aber mit dem Masterplan Elbbrücken des Senates Planungen das Gelände anders als bisher zu nutzen und zu entwickeln. Der Abriss des Ballsaales geschieht ohne Not. Es wäre möglich gewesen, ihn mit geringen Aufwand zu erhalten, bis er in ein neues Konzept hätte einbezogen werden können.

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Internationales Kinderfest Wilhelmsburg – Nisan

Internationales Kinderfest

Internationales Kinderfest

Nach einer Türkischen Tradition wird am 23. April der Tag des Kindes gefeiert. Inzwischen hat sich dieses Fest über viele Länder verbreitet. In Wilhelmsburg hat es der Türkische Elternbund  und das Haus der Jugend zu einem aus dem Kalender nicht mehr wegzudenkenden Ereignis entwickelt.

Auch gestern haben sich wieder zahlreiche Institutionen aus Wilhelmsburg an dem Fest beteiligt. Auf der Bühne fand ein umfangreiches Kulturprogramm statt, der Steiger war umlagert, viele Kinderspiele aufgebaut. Mit zum Programm gehörten jede Menge Stände mit Essen, von gefüllten Weinblättern bis zur Erdbeertorte war alles zu haben.

Kurz und gut, bei bestem Sonnenschein war das Rothenhäuser Feld unterhalb des Flakturmes voll von Besuchern, die alle auf ihre Kosten gekommen sein dürften.

Hier ein paar Eindrücke vom Tag:

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Neuer Name und interessant wie noch nie: Das Hafenmuseum zu Saisonbeginn

Schwimmkran Saatsee

Schwimmkran Saatsee

Nachdem das Hafenmuseum im Aufbau letztes Jahr erweitert und dieses Jahr neu sortiert ist, lohnt sich ein Besuch noch mehr. Mit dem Museumsschiff Bleichen, Dem Sauger IV und dem Schwimm-Dampfkran Saatsee ist das Angebot richtig rund. Für Kinder der Hit: Eine Fahrt mit einer Draisine.

Das neue Paradestück ist eine Schiffswiege, die beim Stapellauf großer Neubauten auf der Werft von Blohm & Voss zum Einsatz gekommen ist. Für Modellbaufans gibt es ein funktionstüchtiges Modell eines L-Docks, das früher im Museum für Hamburgische Geschichte gestanden hat.

Zu den Interessantesten Ausstellungsstücke dürften neben zweier Dampfmaschinen auch die dazugehörigen Kessel sein.

Auf dem Aussengelände lassen sich neben einigen Exponaten der Hafenbahn und Kränen auch einige Fahrzeuge zum Containertransport bestaunen.

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Das Tapitas schließt die Pforten – Nachfolger gesucht

Tapitas Bar

Tapitas Bar

Arno Walter und Iris Kray schließen das Tapitas im Veddeler Stieg. Der letzte Öffnungstag wird der 31. Mai sein. Die erste Tapas-Bar auf der Veddel existierte vier Jahre, und war zu seiner Eröffnung ein vom Hamburger Senat als eine Art Symbol für erfolgreiche Stadtteilpolitik verkauft worden. Der grösste Wunsch des Betreiberehepaares ist es, einen Nachfolger zu finden, der das Geschäft in adäquater Form weiter betreiben möchte.

Vor vier Jahren schwärmte der damalige Bausenator und jetzige CDU-Chef Michael Freytag noch von der integrativen Wirkung des Studentenprogrammes auf der Veddel. Der Hamburger Morgenpost gegenüber äußerte er sich in einem Interview so:

MOPO: Auf der Veddel schaffen Sie zum Beispiel Wohnungen für Studenten. Genügt das, um das Integrationsproblem von Ausländern in den Griff zu kriegen?

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Kulturausschuss: Spreehafenfest soll gefördert werden

Spreehafenfest

Spreehafenfest

Der Kulturausschuss, amtlich “Ausschuss für ‘Haushalt, Kultur und regionale Wirtschaftsentwicklung” hat heute in der BallinStadt getagt, und eine Förderung des Spreehafenfestes und des Spreehafenfestivals empfohlen. Die Bezirksversammlung übernimmt Kosten bis zu einer Höhe von 3.500 Euro. Der Beschluss, dessen Bestätigung durch die Bezirksversammlung als Formsache gilt, fiel gegen die Stimmen der CDU-Fraktion. Die wollte die Veranstaltung lediglich mit 1.000 Euro fördern.

Die Fraktionen der SPD und der GAL unterstrichen die Bedeutung des Spreehafenfestes für die Elbinseln. Die Förderung viel auch deshalb relativ hoch aus, weil in diesem Jahr ein Großsponsor abgesagt hatte.

Mit dem Spreehafenfest wird jedes Jahr für die Öffnung des Zollzaunes an der Harburger Chaussee demonstriert. Zahlreiche Besucher nutzen Jahr für Jahr die Gelegenheit, und besuchen das kostenlose Event am Berliner Ufer.

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Was wird aus dem Wilhelmsburger Platz?

Wings of Hope

Wings of Hope

In der letzten Wahlperiode beschloss die Bürgerschaft, 500.000 Euro für die Umgestaltung des Wilhelmsburger Platzes und die Errichtung des Kunstwerkes “Wings of Hope” bereitzustellen. Vor allem von der Umgestaltung des Platzes erhofften wir uns eine bessere Anbindung der BallinStadt an die Veddel. Doch während der Schwarz-Grünen Koalitionsverhandlungen wurden dem Bezirksamt die bereits bereitgestellten Mittel wieder entzogen. Unsere Bürgerschaftsabgeordnete Carola Veit fasste jetzt nach:

Ihre Anfrage ergab jetzt, dass der Senat das Kunstwerk nicht mehr bauen will. Ursprünglich war das Kunstwerk auf dem Gelände der BallinStadt vorgesehen. Eine sehr dominante Mauerspirale mit den Namen sämtlicher bekannter Amerika-Auswanderer hätten auch wir uns gut vorstellen können. Schließlich war die Veddel – neben Bremerhaven – der letzte Standort Zehntausender von Auswanderern, die ihr Glück in der Neuen Welt suchten. Später wurde der Standort der Spirale aus hohen Mauern auf den Wilhelmsburger Platz verlegt – eine auf der Veddel umstrittene Entscheidung. Zusätzlich wurde beschlossen, den Wilhelmsburger Platz mit umzugestalten.

Jetzt hat der Senat den Plan, ein Kunstwerk zu errichten, ersatzlos gestrichen. Begründung: Das Ersuchen der Bürgerschaft sei mit Ablauf der 18. Legislaturperiode „der Diskontinuität unterfallen”. Das ist schon bemerkenswert. Die Bürgerschaft hat beschlossen, dass die Veddel ein großes, sichtbares Kunstwerk erhalten soll. Damals hat sich der Senat damit gebrüstet, die Veddel aufwerten zu wollen. Davon will er nun nichts mehr wissen.

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Logistik-Initative Hamburg stellt sich im Wirtschaftsausschuss vor

LKW im Hafen

LKW im Hafen

Montag tagt der Ausschuss für Haushalt, Kultur und regionale Wirtschaftsentwicklung der Bezirksversammlung in der BallinStadt. Die Sitzung ist, bis auf den Tagesordnungspunkt “Bauvergabe”, öffentlich. Und dieses mal gibt es auch einen besonderen Anlass für erhöhtes öffentliches Interesse: Die Logistik-Initiative-Hamburg stellt sich vor.

Die Logistik-Irritative wurde von der Wirtschaftsbehörde und der Hamburger Wirtschaft ins Leben gerufen.

Zweck ist die Vernetzung von Wirtschaft, Wissenschaft und Forschung sowie die Förderung von Innovationen und neuen Technologien. Auch die Erschließung und Bereitstellung von Flächen, Immobilien und einer logistikgerechten Verkehrsinfrastruktur zählt zu den Themen der Logistik-Initiative.

Das ist bei all den Konflikten die es zwischen den Interessen des Hafens und den Interessen der Bewohner der Elbinseln gibt Grund genug einen Gesprächsfaden aufzunehmen und in Zukunft zu pflegen.

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Die Bezirksversammlung stellt 75.000 Euro für das Bürgerhaus Wilhelmsburg zur Verfügung

Bürgerhaus Wilhelmsburg

Bürgerhaus Wilhelmsburg

Die Bezirksversammlung hat heute auf Initiative des SPD-Bezirksabgeordneten Fred Rebensdorf und der GAL dem Bürgerhaus Wilhelmsburg 75.000 Euro für neues Gestühl zur Verfügung gestellt.
Die alte Bestuhlung des Bürgerhauses ist mittlerweile über 20 Jahre alt. Leider werden die derzeit verwendeten Modelle nicht mehr hergestellt, so das nicht mehr reparierbare Stühle nicht einzeln durch neue ersetzt werden können.

Die neuen Modelle werden Abhilfe schaffen, da die Leiterin des Bürgerhauses Bettina Kiehn darauf geachtet hat ein Standardmodell auszusuchen. Außerdem sollen das neue Gestühl aus Holz, und damit leichter reparierbar sein.

Bettina Kiehn erhofft sich von der neuen Ausstattung auch die Möglichkeit neue Kunden für Tagungen im Bürgerhaus zu finden.

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Stellungnahme des Jugenddezernats Hamburg-Mitte zu den Vorgängen um die Gruppe Veddelstreetz

Bezirksamt Hamburg-Mitte

Bezirksamt Hamburg-Mitte

Das Jugenddezernat des Bezirksamtes hat zu den Videos von “Veddel Streetz” offiziell Stellung genommen. Ich veröffentliche den Text hier, weil dem meiner Ansicht nach nichts hinzuzufügen ist:

Alle Einrichtungen der offenen Kinder- und Jugendarbeit des Bezirksamtes Hamburg-Mitte wenden sich als Grundversorgung an die in den jeweiligen Sozialräumen lebenden Kinder und Jugendlichen und machen insbesondere denjenigen ein Angebot, für die kostenfreie attraktive Freizeit- und außerschulische Bildungsangebote anderweitig nicht zugänglich sind. Deshalb werden in allen Einrichtungen die Interessen und Bedürfnislagen der Kinder und Jugendlichen aufgegriffen und entsprechende Projekte initiiert.

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