Posts Tagged “Lärm”

Larmschutz muss sein!

Larmschutz muss sein!

Die lärmgeplagten Bewohner der Veddel, die ungeschützt an einer der Hauptbahnstrecken liegt, durften wieder einmal erfahren, das andere Stadtteile bevorzugt werden. Die Behörde für Stadtentwicklung und Umwelt gab bekannt, das die Pfeilerbahn an der Versmannstraße einen “städtebaulich abgestimmten” Lärmschutz erhält, obwohl dort noch niemand wohnt.

Die Bahntrasse zwischen Oberhafenkantine und Elbbrücken wird gerade erneuert. Für den Lärmschutz an der Strecke hat der Senat auf kürzlich 400.000 Euro bewilligt. Eine 1,2 Meter hohe Betonbrüstung soll dort ein Geländer ersetzen.

Da die HafenCity “bereits in wenigen Jahren” mit einer neuen Wohnbebauung an den Trassen-Bereich heranwachsen soll, reagiere die Stadt damit früh auf künftige Lärmschutzbelange in dem innerstädtischen Quartier, heisst es in einer Pressemitteilung. Die Senatorin Anja Hajduk (GAL) hob hervor: „Die Betonbrüstung ist zugleich ein gestalterisch angemessener Abschluss des Dammbauwerks und leistet mit relativ geringem Aufwand einen wesentlichen Beitrag zum Lärmschutz für die künftige Wohnbebauung.“

Man darf allerdings fragen, ob Lärmschutz nicht zuerst dort errichtet werden soll, wo schon heute Bewohner erheblich belastet sind, und die Ausgaben für die HafenCity nicht erst getätigt werden sollten, wenn dort mit Wohnungsbau begonnen wird.

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Larmschutz muss sein!

Larmschutz muss sein!

Das Eisenbahnbundesamt hat die seit langen erwarteten Lärmkarten veröffentlicht. Demnach sind in Hamburg nicht die Stadtteile an der viel diskutierten Güterumgehungsbahn am stärksten vom Bahnlärm betroffen, sondern Wilhelmsburg, vor allem Georgswerder, sowie die Veddel.

Daneben leiden die Stadtteile an der Verbindungsbahn und im besonderen Maß auch Rothenburgsort unter dem Krach des Bahnbetriebes.

Die Lärmkartierung wurde nicht freiwillig erstellt, sondern erfolgte aufgrund der Richtlinie 2002/49/EG über die Bewertung und Bekämpfung von Umgebungslärm (sog. EG-Umgebungslärmrichtlinie) der Europäische Gemeinschaft. Nach ihr erfolgt die flächendeckende Erstellung von Lärmkarten sowie die Ausarbeitung von Lärmminderungsplänen und die Durchführung von Lärmminderungsmaßnahmen auch in Hamburg.

Die Umsetzung in deutsches Recht erfolgt durch das Gesetz zur Umsetzung der EG-Richtlinie über die Bewertung und Bekämpfung von Umgebungslärm.

Es wird Zeit, das nicht dort mit den Lärmschutzmaßnahmen begonnen wird, wo am lautesten danach gerufen wird, sondern dort wo es am lautesten ist, und die Menschen am meisten unter ihm leiden.

Weil uns dieses wichtige Thema in den nächsten Jahren in vielerlei Gestalt begegnen wird, habe ich für die Informationen hierzu eine eigene Seite auf meinem Blog eingerichtet.

Dort findet man auch die Links zu den Lärmkarten des Eisenbahnbundesamtes.

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Kommt die Universität auf den Kleinen Grasbrook?Der Senat plant, die Universität Hamburg in den Hafen zu verlegen. So verkündet es heute die Überschrift eines Artikels des Hamburger Abendblattes. Doch im Artikel wird die Sensation schnell relativiert.

Auch die “Taz” und die “Welt” berichten heute über die Pläne, formulieren ihre Artikel aber weniger reißerisch.

Hintergrund der Idee ist der schlechte Zustand der Universitätsgebäude und die Notwendigkeit, diese umfassend zu sanieren. Damit der Lehrbetrieb nicht jahrelang auf einer Baustelle stattfinden muss, und weil der Platz in Eimsbüttel für Erweiterungen nicht ausreicht wird über einen kompletten Neubau nachgedacht.

Allerdings ist diese Idee nur eine von mehreren Möglichkeiten, die in einer behördlichen Arbeitsgruppe geprüft werden sollen. Alternativen sind die Sanierung der bestehenden Gebäude, der teilweise Abriss und Neubau vor Ort und der teilweise Abriss mit einem Teilumzug.

Einige Gebäude der Universität, wie der Philosophen-Turm und das Hauptgebäude stehen unter Denkmalschutz, einige gehören, wie der schreckliche WiWi-Bunker einfach abgerissen, und vom Geomatikum fallen ab und zu Betonbrocken aus der Fassade. Den Rest des Eintrages lesen »

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Eine Ramme an der Versmannstraße macht LärmAls wäre der Lärm, der durch die nächtlichen Güterzüge erzeugt würde nicht genug, kam gestern Nacht noch eine Dampframme zum Einsatz.
Eine Beschwerde bei der Polizei über den ruhestörenden Krach um 01:00 Uhr ergab kein Ergebnis, weil die Beamten noch mit den Nachwirkungen des Fußballspiels Deutschland-Türkei beschäftigt waren.
Eigene Nachforschungen ergaben dann, das die Bahn an der Versmannstraße baut. Nahe der Gleise wurden in je 45 Minuten zwei Pfeiler in den Boden gerammt. Nach Auskunft des Bauleiters müssen diese Arbeiten erfolgen, wenn kein Zugverkehr über die Bahnstrecke läuft. Angeblich seinen die Arbeiten von den zuständigen Behörden genehmigt worden. Die Genehmigung selbst konnte der Bauleiter aber nicht vorweisen.

Ich bekam aber Auskunft, das die Polizei aufgrund zahlreicher Beschwerden schon mehrmals vor Ort gewesen sei. Schließlich war nicht nur die Veddel, sondern auch die Hafencity betroffen.

Immerhin war es wieder ruhig, als ich von der Baustelle wieder nach Hause kam, und endlich in den Schlaf gefunden habe.

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Jost Vitt, IBA Hamburg GmbHEs gibt viel Lärm auf den Elbinseln, doch nun gibt es noch mehr Krach: Über das Für und Wieder von Musikfestivals, und der damit verbundenen Belastungen, wird derzeit viel diskutiert. Die Meinungen gehen, was kaum überraschen kann, meilenweit auseinander.

Um gegen den Event-Lärm zu protestieren, hat sich jetzt sogar eine Bürgerinitiative gegründet. doch selbst die will nicht die “Spaßbremse” sein, die jegliches Feiern verhindern will. Aber schonender für die Bewohner des Reiherstieges soll es dann doch sein.

Mit dem Elbinselfestival am Reiherstieg steht das nächste Event vor der Tür. Die Verwaltung des Bezirkes, geübt durch Auseinandersetzungen mit Großveranstaltungen wie die “Harley-Days”, die in der Bevölkerung der Innenstadt immer wieder zu Beschwerden führen, hat reagiert, und den Veranstaltern des Elbinsel-Festivals auferlegt, ein mehrere tausend Euro teures Lärmschutzgutachten vorzulegen.

Für die Veranstalter aus der Honigfabrik, die mit einem geringen Eintrittsgeld arbeiten und dafür immerhin die derzeit vor allem bei jungen Mädchen sehr angesagte Punkrock-Band “Killerpilze” präsentieren können, wäre dieser Aufwand nicht zu bezahlen gewesen. Das Elbinsel-Festival stand vor dem aus.

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