Archiv nach Schlagworten: Rothenburgsort

Delfi Cocoa: Neue Filter für die Industrieanlagen

Das Werk von Delfi Cocoa an der Elbe

Das Werk von Delfi Cocoa an der Elbe

Das am Einsiedeldeich auf der Peute liegende Werk von Delfi Cocoa, dessen Geruchsentwicklung nach einer Werkserweiterung im Jahr 2009 erheblich zugenommen hatte soll zwei zusätzliche Filteranlagen bekommen. Das ergab eine informelle Auskunft aus der Behörde für Stadtentwicklung und Umwelt.Demnach solle ein zusätzlicher biologischer Filter und eine thermische Nachverbrennung installiert werden.

Die Anlagen stünden jetzt kurz vor der Genehmigung. Bei zügiger Umsetzung könnten die Filter zum Jahresende in Betrieb gehen. Delfi Cocoa, das zum Konzern Petra Food aus Singapur gehört hatte das Werk von Hamester Kakao übernommen, und die Kapazität erheblich ausgeweitet. Daraufhin wurde eine zunehmende Geruchsbelastung auf der Veddel wahrgenommen. Dabei riecht es manchmal nach Schokolade, oft genug aber ziemlich ekelig.

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Die Nase voll vom Gestank? Beschweren sie sich per Telefon!

Die Stinkefabrik Delfi Cocoa an der Elbe

Die Stinkefabrik Delfi Cocoa an der Elbe

Am Einsiedeldeich auf der Peute ist die ehemalige Kakaorösterei Hamester erweitert worden. Seit dem stinkt es auf der Veddel öfter mal, manchmal fein nach Schokolade, aber öfter auch ziemlich unangenehm. Wir haben uns des Themas im Regionalausschuss Wilhelmsburg-Veddel angenommen, und von der Behörde für Stadtentwicklung und Umwelt (BSU) jetzt eine Antwort bekommen:

“Die BSU hatte bislang keine Kenntnis von einer Häufung von Geruchsbeschwerden auf der Veddel”.

Deshalb rufe ich an dieser Stelle alle dazu auf, sich sofort telefonisch zu beschweren, wenn es wieder mal stinkt!

Das Schadensmanagement der BSU ist während der Dienstzeiten unter der Telefonnummer 040 42840-2300 erreichbar, außerhalb dieser Zeiten über den Lagedienst der Polizei 110. Wer will kann auch die Adresse immissionsschutz@bsu.hamburg.de anmailen.

Herr Spengler vom Schadensmanagement der BSU schrieb mir, es sei für sie sehr hilfreich, wenn die Bürger Zeit und Ort der Geruchsbelastungen und die empfundene Geruchsart mitteilen. Schlimmer als die Veddel dürfte übrigens Rothenburgsort betroffen sein, weil der Stadtteil von der Peute aus in der Hauptwindrichtung liegt.

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BallinStadt heißt Nachbarn mit vergünstigten Eintrittspreisen willkommen!

BallinStadt

Dem Auswanderermuseum liegt viel am guten nachbarschaftlichen Kontakt mit den Bewohnern der Veddel und Wilhelmsburg. Um das gute Verhältnis auch weiterhin zu pflegen, bietet die BallinStadt ab diesem Monat das preiswerte „Nachbarschafts-Ticket“.

Die Veddel war schon vor über 100 Jahren der Ort der Abreise für über 5 Millionen Menschen aus aller Herren Länder, mittlerweile zeichnet sich die Veddel und das anliegende Wilhelmsburg durch seine multikulturellen Bewohner aus.

Seit Eröffnung liegt der BallinStadt und seinen Mitarbeitern der gute Draht zu den ansässigen Bewohnern sehr am Herzen: Ob Theaterprojekt, Stadtteilfest oder Sonderausstellung zum Stadtteil. Zu Beginn des neuen Jahres lädt das Auswanderermuseum ab jetzt die Anwohner mit dem stark vergünstigten „Nachbarschafts-Ticket“ in die prämierte Erlebniswelt ein. Bewohner des Postleitzahlengebietes 20539, 21107 und 21109 erhalten als Erwachsener für nur 6 Euro Eintritt in das Museum, Kinder zahlen nur 4 Euro. Das Nachbarschafts-Ticket ist ab sofort in der BallinStadt erhältlich und gilt für den Besuch am gleichen Tag.

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Endlich: Baubeginn am Rothenburgsorter Marktplatz

Baggerfahrer Markus

Baggerfahrer Markus

Zwölf Jahre haben die Planungen gedauert, und mancher glaubte schon, es würde nie etwas werden. Heute aber war es endlich soweit: Mit dem Abriss der alten Pavillons beginnt der Neubau des Rothenburgsorter Marktplatzes.

Die Beratungen über den neuen Marktplatz haben auch den damaligen Ortsausschuss Veddel-Rothenburgsort begleitet. Immer wieder wurden die Pläne geändert, und immer wieder wechselten die Investoren. Damals habe auch ich viel Zeit mit den Diskussionen über dieses Bauvorhaben verbracht. Klar, das ich heute dabei war!

Unser Bezirksbürgermeister Markus Schreiber hat es sich nicht nehmen lassen, sich einen “Kindheitstraum” zu erfüllen: Er durfte die Abrissarbeiten beginnen, und dafür mit dem Bagger fahren.
Diesen lang ersehnten Moment habe ich in einem kleinen Film festgehalten:

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Am Wochenende ist die Elbbrücke dicht!

Elbbrücke

Elbbrücke

Am Wochenende sollte man es vermeiden mit dem Wagen in die Stadt zu fahren, oder sich früher auf den Weg machen. Denn wegen Bauarbeiten steht auf der Billhorner Brückenstraße von Freitag, 06.03.2009, 20:00 Uhr bis Montag, 09.03.2009, 05:00 Uhr im Bereich vom Billhorner Röhrendamm bis Zweibrückenstraße sowohl stadtauswärts als auch stadteinwärts je Richtung nur ein Fahrstreifen zur Verfügung. Es handelt sich um den Streckenabschnitt unmittelbar hinter der Elbbrücke auf der Rothenburgsorter Seite

Die in diesem Winter entstandenen großen Schäden an der Fahrbahn müssen kurzfristig beseitigt werden, um die Verkehrssicherheit weiterhin gewährleisten zu können, so die BSU.

Ortskundige werden gebeten, die Strecke weiträumig zu umfahren, beziehungsweise auf Öffentliche Verkehrsmittel umzusteigen, da mit größeren Verkehrsbehinderung zu rechnen ist.

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Die ermordeten Kinder vom Bullenhuser Damm

Bullenhuser Damm

Bullenhuser Damm

Heute habe ich die Gedenkstätte für die ermordeten Kinder vom Bullenhuser Damm besucht. Am 20 April 1945 wurden im Keller dieser Schule in Rothenburgsort 20 Kinder erhängt, an denen der SS-Arzt Kurt Heißmeyer zuvor grausame medizinische Experimente durchgeführt hat. Mit den Kindern wurden vier Begleitpersonen ermordet. In der gleichen Nacht wurden noch zwanzig weitere Kriegsgefangene erhängt.

Die Kinder hatte Heißmeyer bei seinem Kollegen Josef Mengele in Auschwitz bestellt, und für die Experimente in einer abgeschiedenen Baracke im KZ Neuengamme untergebracht. Um das Verbrechen vor den herannahenden Britischen Truppen zu verwischen, wurden die Kinder in die Schule Bullenhuser Damm gebracht. Damals lag dieses Gebäude in einem unzugänglichen Sperrbezirk, der nach den Bombadierungen Hamburgs wegen der Gefahr von Seuchen, einstürzenden Trümmern und Blindgängern eingerichtet worden war. Es schien in seiner Abgeschiedenheit ein idealer Ort das Verbrechen unbemerkt auszuführen.
Doch die Anwesenheit der Kinder war unter den KZ-Insassen in Neuengamme nicht unbemerkt geblieben, und so fahndeten die Briten nach ihrem Einmarsch in Hamburg bald nach den Tätern. Sie wurden fündig.

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Links vom 29.07.2008

Links vom 26.07.2008