Bei Hamburg1 gibt es eine Reihe von Videos unter dem Titel Elbinselreportage abzurufen. Darunter ist dieser Bericht über das Haus der Projekte und den Elbstromer-Ponton:
Letzten Freitag war Schulsenatorin Goetsch im “Arbeitsgremium mit offenen Ausgang” der Schule Rahmwerder Straße. Die Proteste und Anträge gegen die Schließung der Schule scheinen von Erfolg gekrönt zu sein, denn die Senatorin verkündete eine neue Ansicht der Schulbehörde: Die Schule soll erhalten werden.
Zuvor hatten sich zahlreiche Eltern mit ihren Kindern vor der Schule eingefunden, um eine Liste mit fast 800 Unterschriften für den Erhalt der Schule an die zweite Bürgermeisterin zu übergeben.
In der Sitzung skizzierte die Senatorin dann ihren Plan, eine Schule für die Klassen 0-3 mit Kindergarten, ein Bildungshaus und sozial-kulturelle Angebote in einen attraktiven Neubau und zum Teil sanierten Gebäuden voranzutreiben. Die dafür notwendigen Gelder sollen noch aus dem Konjunkturprogramm eingeworben werden.
Auf der Veddel hat sich ein bedauerliche Fall von brutaler Gewalt zwischen Mädchen ereignet.
Bei einer Auseinandersetzung ist auf der Veddel eine 13-Jährige schwer verletzt worden. Wochenlang sollen sich die Mädchen von der Schule Slomannstieg auf der Veddel und der Schule Griesstraße (Hamm) in einem Chatroom im Internet beleidigt haben. Am Montagvormittag stürmten mehrere Schülerinnen aus Hamm in das Schulgebäude auf der Veddel und rissen Türen zu Klassenräumen auf, um ihre Kontrahentinnen zu suchen. Unsere Schulleiterin Frau Kneuer hat daraufhin die Polizei gerufen, und ausdrücklich darum gebeten das diese bis nach Schulschluss vor Ort bleiben sollte, um eine Eskalation zu verhindern.
Weil die zuständige Wache Wilhelmsburg alle Wagen im Einsatz hatte, kam ein Fahrzeug der Wasserschutzpolizei. Allerdings rückten dieser kurz vor Schulschluss wieder ab, ohne das für Ersatz gesorgt wurde.
Der gestrige Ausschuss für Schule, Kita und Sport endete mit deutlichen Worten zwischen Herrn Ahnfeldt, der für die Schulbehörde referierte, und meinen Kollegen Bernd Peter Holst (SPD). Der Streit entzündete sich um die von der Schulbehörde geplante Schließung der Schule Rahmwerder Straße in Georgswerder.
Herr Ahnfeldt hatte geschildert, das mit den Betroffenen und lokalen Akteuren in einem “offenen Prozess” und mit einem “offenen Ausgang” diskutiert würde. Auf unsere Fragen schilderte er mehrfach großes Verständnis für die lokale Bedeutung des Schulstandortes.
Aber auch nachdem wir noch einmal klar gestellt hatten, das es einen einstimmigen Beschluss aller Abgeordneter der Bezirksversammlung gibt, und nachdem Frau Carmody für den Arbeitskreis Georgswerder darauf hinwies, das eine Sammlung über 800 Unterschriften für den Erhalt des Schulstandortes zusammenbekommen hat, konnte Herr Ahnfeldt sich auf die ausdrückliche Frage von Jutta Kodrzynski (GAL) nicht durchringen ein Bekenntnis zum Erhalt der Schule Rahmwerder Straße “in welcher Form auch immer” abzugeben.
Über seine Arbeit im Elternrat kam Frank Ramlow zur Politik, durch den Wiederstand gegen die Schulschließungen und das Büchergeld des CDU-Senates zur SPD. Jetzt sitzt der Billstedter als schulpolitischer Sprecher der SPD in der Bezirksversammlung Hamburg-Mitte. Neuerdings ist seine Homepage www.frankramlow.de online.
Damit ist Frank neben Hansjörg Schmidt, Falko Droßmann und mir der vierte sozialdemokratische Bezirksabgeordnete , der mit einem mit der Blogsoftware Wordpress realisierten Seite im Netz zu finden ist.
Frank Ramlow, der auch Vorsitzender des Kreiselternrates 12, und einer der treibenden Kräfte hinter der Initative Eltern gegen Büchergeld ist, kommt damit gerade rechzeitig um den Kampf gegen die Schließung der Schule Rahmwerder Straße in Georgswerder zu unterstützen.
Realisiert wurde der Webauftritt übrigens von dem Wordpress-Experten Valentin Tomaschek.
Heute fand eine Demonstration für den Erhalt der Schule Rahmwerder Straße statt. Hier einige Impressionen: (Picasa Webalbum, bitte auf das Bild klicken!)
Heute gibt es zum Thema der geplanten Schließung der Schule in der Rahmwerder Straße eine neue Nachricht. Die Entscheidung zur Schließung ist noch nicht gefallen. Mich erreichte soeben folgende Nachricht:
“Die Schule Rahmwerder ist seit Jahren eine Zweigstelle der Schule Buddestraße, jetzt Elbinselschule. Im Rahmen der Konzeptentwicklung für die Elbinselschule müssen räumliche Fragen geklärt werden. Aus diesem Grunde hat die Behörde nach Vorgesprächen mit Sinti-Vertretungen sowie in einem gemeinsamen Gespräch mit Schulleitung und Elternvertretungen Entwicklungsperspektiven für die SchülerInnen der Zweigstelle Rahmwerder gesucht. Verabredet wurde, dass eine Arbeitsgruppe aller Beteiligten Vorschläge entwickelt. Für die Behörde für Schule und Berufsbildung ist dabei wichtig, dass eine wohnortnahe Beschulung bei gleichzeitiger Integration sichergestellt wird. Dabei werden die Vorstellungen und Wünsche insbesondere der Eltern bei der weiteren Planung berücksichtigt.
Die Arbeitsgruppe und die Regionale Schulkonferenz (RSK) arbeiten vernetzt, damit die RSK für diesen Schulstandort eine Lösung entwickelt. Bis zur endgültigen Entscheidung der BSB über die künftigen Schulstandorte wird keine Schule geschlossen.”
Zunächst schien es, die Entscheidung zur Schließung sei schon gefallen. Der Protest der Eltern bei einer Versammlung am Montag und die kritischen Nachfragen der ortskundigen Bezirkspolitiker scheint zu einem Umdenken in der von der GAL geführten Behörde geführt zu haben. Doch der Erhalt der Schule ist noch nicht gesichert.
Am Sonnabend um 15:00 Uhr treffen sich alle Interessierten und Freunde der Schule Rahmwerder Straße zu einer kurzen Versammlung vor der Schule!
So hat man sich die “Bildungsoffensive Elbinseln” nicht vorgestellt: Über einhundert Jahre existiert die Grundschule in der Rahmwerder Straße in Georgswerder. Es ist die einzige Schule im Quartier, die nächste Schule ist vier Kilometer weiter in der Buddestraße. Jetzt soll die Schule ganz plötzlich dichtgemacht werden. Angeblich ist das Aus in der Schulbehörde endgültig gefallen.
Gestern Abend fand eine Informationsveranstaltung der Behörde für die Eltern in der Schule statt. Die Entscheider hatten Beamte losgeschickt, die den ganzen Unmut der Betroffenen zu hören bekamen. Nach einer zum Teil emotional geführten Debatte weigerte sich die Elternschaft geschlossen, in einer Arbeitsgruppe zur Abwicklung der Schule mitzuarbeiten.
Am Sonnabend treffen sich die Eltern und Kinder um 15:00 Uhr zu einem Fototermin an der Schule. Alle Georgswerderaner, und alle die den Erhalt der Schule unterstützen wollen sind willkommen!
Der Senat plant, die Universität Hamburg in den Hafen zu verlegen. So verkündet es heute die Überschrift eines Artikels des Hamburger Abendblattes. Doch im Artikel wird die Sensation schnell relativiert.
Auch die “Taz” und die “Welt” berichten heute über die Pläne, formulieren ihre Artikel aber weniger reißerisch.
Hintergrund der Idee ist der schlechte Zustand der Universitätsgebäude und die Notwendigkeit, diese umfassend zu sanieren. Damit der Lehrbetrieb nicht jahrelang auf einer Baustelle stattfinden muss, und weil der Platz in Eimsbüttel für Erweiterungen nicht ausreicht wird über einen kompletten Neubau nachgedacht.
Allerdings ist diese Idee nur eine von mehreren Möglichkeiten, die in einer behördlichen Arbeitsgruppe geprüft werden sollen. Alternativen sind die Sanierung der bestehenden Gebäude, der teilweise Abriss und Neubau vor Ort und der teilweise Abriss mit einem Teilumzug.
Einige Gebäude der Universität, wie der Philosophen-Turm und das Hauptgebäude stehen unter Denkmalschutz, einige gehören, wie der schreckliche WiWi-Bunker einfach abgerissen, und vom Geomatikum fallen ab und zu Betonbrocken aus der Fassade. Den Rest des Eintrages lesen »
Unsere Bürgerschaftsabgeordnete Carola Veit setzt sich in ihrem Blog mit den kinder- und familienpolitischen Konsequenzen des schwarz-grünen Koalitionsvertrages auseinander.
Kritik übt sie an dem weiteren Festhalten des Büchergeldes an Schulen, und der ebenfalls weiter bestehenden Kostenpflicht für das Mittagessen an den Kindergärten.
Mit dem neuen Schulmodell befürchtet Sie eine Festigung der sozialen Spaltung im Hamburger Bildungswesen.