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	<title>Klaus Lübke Blog &#187; Senat</title>
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	<description>Hier schreibt der Stadteilkümmerer über die Veddel, Wilhelmsburg, Hamburg und die Welt</description>
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		<title>Verlegung der Wilhelmsburger Reichsstra&#223;e: Bund gibt gr&#252;nes Licht (aktualisiert)</title>
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		<pubDate>Wed, 21 Sep 2011 00:27:41 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Klaus</dc:creator>
				<category><![CDATA[Bundespolitik]]></category>
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		<description><![CDATA[<a href="http://www.veddel.net/wordpress/2011/09/21/verlegung-der-wilhelmsburger-reichsstrase-bund-gibt-grunes-licht/" title="Verlegung der Wilhelmsburger Reichsstraße: Bund gibt grünes Licht (aktualisiert)"></a>Heute erhielt ich eine Pressemitteilung der Beh&#246;rde f&#252;r Wirtschaft, Verkehr und Innovation, die ich hier unver&#228;ndert und unkommentiert einstelle: Eine wichtige H&#252;rde zur Verlegung der sanierungsbed&#252;rftigen Wilhelmsburger Reichsstra&#223;e (B4/B75) an die Bahntrasse ist genommen: Das Bundesministerium f&#252;r Verkehr, Bau und &#8230;<p class="read-more"><a href="http://www.veddel.net/wordpress/2011/09/21/verlegung-der-wilhelmsburger-reichsstrase-bund-gibt-grunes-licht/">Weiterlesen &#187;</a></p>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<a href="http://www.veddel.net/wordpress/2011/09/21/verlegung-der-wilhelmsburger-reichsstrase-bund-gibt-grunes-licht/" title="Verlegung der Wilhelmsburger Reichsstraße: Bund gibt grünes Licht (aktualisiert)"></a><p><a href="http://www.veddel.net/wordpress/wp-content/uploads/2009/03/reichsstrasse.jpg" rel="lightbox[2812]"><img class="alignleft size-thumbnail wp-image-1370" title="Wilhelmsburger Reichsstrasse (Quelle: IBA Hamburg GmbH /Falcon Crest Air)" src="http://www.veddel.net/wordpress/wp-content/uploads/2009/03/reichsstrasse-150x150.jpg" alt="" width="150" height="150" /></a><strong>Heute erhielt ich eine Pressemitteilung der Beh&#246;rde f&#252;r Wirtschaft, Verkehr und Innovation, die ich hier unver&#228;ndert und unkommentiert einstelle:</strong></p>
<blockquote><p>Eine wichtige H&#252;rde zur Verlegung der sanierungsbed&#252;rftigen Wilhelmsburger Reichsstra&#223;e (B4/B75) an die Bahntrasse ist genommen: Das Bundesministerium f&#252;r Verkehr, Bau und Stadtentwicklung (BMVBS) hat mit Schreiben vom 16. September 2011 den so genannten „Gesehen-Vermerk“ erteilt. Das bedeutet: Der Bund stimmt der von der DEGES im Auftrage Hamburgs aufgestellten Entwurfsplanung zu und bekennt sich damit zu einer Finanzierung der Ma&#223;nahme in den n&#228;chsten Jahren.</p>
<p><span id="more-2812"></span></p>
<p>Der Parlamentarische Staatssekret&#228;r beim Bundesminister f&#252;r Verkehr, Bau und Stadtentwicklung, Enak Ferlemann, in einer Pressemeldung des Ministeriums: &#8220;Der Bund investiert in den etwa 5 km langen Abschnitt voraussichtlich rund 130 Millionen Euro. Hierin sind auch hohe Aufwendungen zur Modernisierung der Gleisanlagen und f&#252;r den Bau von L&#228;rmschutzanlagen enthalten. Dies ist angesichts der knappen &#246;ffentlichen Kassen und der bevorstehenden hohen anderen Bundesinvestitionen in Hamburg ein gro&#223;er Schritt. Die Bundesregierung will auch in Zeiten knappen Geldes unser Land zum Wohle der Menschen gestalten.&#8221;</p>
<p>Frank Horch, Senator f&#252;r Wirtschaft, Verkehr und Innovation: „Eine gute Nachricht f&#252;r Hamburg und besonders f&#252;r die Menschen in Wilhelmsburg. Durch das Zusammenf&#252;hren von Stra&#223;e und Schiene k&#246;nnen wir den L&#228;rm effektiver bek&#228;mpfen und gleichzeitig erh&#228;lt der Stadtteil Entwicklungsm&#246;glichkeiten.“</p>
<p>Eine abschlie&#223;ende Verlegung bis zur igs/IBA2013 kann nicht mehr erreicht werden. Die Bedeutung des Projekts wirkt aber weit &#252;ber die Ausstellungen hinaus zum Wohle der Menschen in Wilhelmsburg. Hamburg wird dem Wunsch des Bundes entsprechen und die neue Wilhelmsburger Reichsstra&#223;e einschlie&#223;lich der angrenzenden Autobahnabschnitte A 252 im Norden und A 253 im S&#252;den als Bundesstra&#223;e B 75 einstufen. Damit wird nicht nur der bestehende ‚Nummernsalat‘ beendet, sondern auch ein langj&#228;hriger Wunsch der Menschen aus dem Stadtteil Wilhelmsburg erf&#252;llt, hier keine neue durchgehende Autobahn zu schaffen. Die nach Inbetriebnahme der neuen Reichsstra&#223;e einheitliche gelbe Beschilderung verdeutlicht den zuk&#252;nftigen regionalen Charakter der Stra&#223;e und erleichtert die Orientierung.</p>
<p>Zurzeit l&#228;uft das Planfeststellungsverfahren, in dem die B&#252;rgerinnen und B&#252;rger Ihre Bedenken und Anregungen einbringen k&#246;nnen. Nach erfolgreichem Abschluss des Verfahrens kann bereits im Jahr 2012 mit den Arbeiten an der neuen Trasse begonnen werden.</p></blockquote>
<p><em>Nachtrag:</em><br />
Heute erreicht mich zu dem Thema eine Pressemitteilung der &#8220;Engagierten Wilhelmsburger&#8221;, die ich hier ebenfalls dokumentieren m&#246;chte:</p>
<blockquote><p><strong>Ausbau und Verlegung der Wilhelmsburger Reichsstra&#223;e – Bund gibt gr&#252;nes Licht zu Schwarz/Gr&#252;nen Fehlplanungen</strong></p>
<p>Als Erfolg stellt der Wirtschaftssenator Horch die derzeitige Zustimmung des Bundes zu den Schwarz/Gr&#252;nen Pl&#228;nen der Wilhelmsburger Reichsstra&#223;e dar. Dabei hatte B&#252;rgermeister Scholz vor den Wahlen eindeutig erkl&#228;rt: „So wie es jetzt geplant ist, kann es nicht gemacht werden.“</p>
<p>Die SPD hatte als Voraussetzung f&#252;r ihre Zustimmung drei Punkte genannt:</p>
<ol>
<li>Die Verlegung muss anwohnervertr&#228;glich gestaltet werden hinsichtlich der Emissionen (L&#228;rm, Feinstaub, Stickoxide, etc.)</li>
<li>Die Auffahrt „Wilhelmsburg“ auf die Wilhelmsburger Reichsstra&#223;e muss auch nach deren Verlegung von Osten &#252;ber die Neuenfelder Stra&#223;e erfolgen, damit eine Verlagerung des heute dort geb&#252;ndelten Verkehrs in umliegende Stra&#223;en vermieden wird.</li>
<li>Es muss ein schl&#252;ssiges Gesamt-Verkehrskonzept vorliegen.</li>
</ol>
<p>Diese Voraussetzungen waren und sind heute nicht erf&#252;llt.<br />
Angesichts knapper &#246;ffentlicher Kassen ist dies kein gro&#223;er Schritt, sondern ein Trostpflaster, das zu Lasten anderer Hamburger Projekte mit konkreten stadtplanerischen Vorhaben geht, wie z.B. dem A7 Deckel, der nun nur noch ein Teildeckel werden soll, um Kosten zu senken. Hier soll am falschen Ende f&#252;r eine nebul&#246;se Entwicklungsm&#246;glichkeit von zuk&#252;nftigen Wohngebieten auf Industriefl&#228;chen an der ausgebauten B4/75 gespart werden.</p>
<p>Die geplante &#196;nderung der Beschilderung der A252 und A253 (blau), zur B75 (gelb) &#228;ndert nichts an dem autobahngleichen Charakter der vorhandenen wie geplanten Teilst&#252;cke. Auch die Behauptung:“ Die Beschilderung verdeutlicht den zuk&#252;nftigen regionalen Charakter der Stra&#223;e und erleichtert die Orientierung“ ist in Zeiten von Navis und Google Maps eher ein schwacher Marketing Gag.</p>
<p>Die B75 soll als Bestandteil des Bundesfernstra&#223;ennetzes zur dritten Trasse aus dem Hamburger S&#252;den ausgebaut werden und die Wilhelmsburger Reichsstra&#223;e ist nur ein Teilst&#252;ck auf dem Weg zur A261. Dies ist besonders f&#252;r die Menschen in Wilhelmsburg, die von der Doppeltrasse Stra&#223;e und Bahn betroffen und den von der SPD ausgef&#252;hrten schwarzgr&#252;nen Fehlplanungen ausgesetzt sind, bitter.<br />
Den rein-theoretischen zuk&#252;nftigen Entwicklungsm&#246;glichkeiten steht konkreter sozialer Abstieg in den angrenzenden Wohngebieten gegen&#252;ber. Entt&#228;uschend ist f&#252;r viele die Nicht-Haltung von B&#252;rgermeister Olaf Scholz, der vor der Wahl ein Aufschn&#252;ren der Planungen mit den B&#252;rgern versprochen hatte.<br />
Ein B&#252;rgerdialog fand bisher nicht statt, dieser sollte besser sein, als die zur  Autobahnwerbeveranstaltung mutierte PR-Show von Anja Hajduk (GAL). Stattdessen schickt sich die SPD Regierung an, die hastigen Pl&#228;ne Hajduks ohne eigenes Konzept eins zu eins umzusetzen. Wie Frank Horch bemerkte: &#8220;Das wird so nichts mehr. Ich bin mir sicher, dass die Reichsstra&#223;e nicht mehr p&#252;nktlich zur IGS fertiggestellt werden kann.“</p>
<p>Richtig! Jetzt ist gen&#252;gend Zeit f&#252;r eine ordentliche Regierung, gemeinsam mit den B&#252;rgern f&#252;r ordentliche Planungen zu sorgen!</p></blockquote>
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		<title>Keine Universit&#228;t auf den Kleinen Grasbrook, keine U-Bahn auf die Elbinseln</title>
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		<pubDate>Thu, 17 Jun 2010 05:53:41 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Klaus</dc:creator>
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		<description><![CDATA[<a href="http://www.veddel.net/wordpress/2010/06/17/keine-universitaet-auf-den-kleinen-grasbrook-keine-u-bahn-auf-die-elbinseln/" title="Keine Universität auf den Kleinen Grasbrook, keine U-Bahn auf die Elbinseln"></a>Das es keinen Komplettumzug der Universit&#228;t auf den Kleinen Grasbrook geben wird, ist bereits recht lange klar. Jetzt ist auch der Plan vom Teilumzug endg&#252;ltig vom Tisch. Das hat B&#252;rgermeister von Beust gestern in der B&#252;rgerschaft erkl&#228;rt. Lange Zeit hatte &#8230;<p class="read-more"><a href="http://www.veddel.net/wordpress/2010/06/17/keine-universitaet-auf-den-kleinen-grasbrook-keine-u-bahn-auf-die-elbinseln/">Weiterlesen &#187;</a></p>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<a href="http://www.veddel.net/wordpress/2010/06/17/keine-universitaet-auf-den-kleinen-grasbrook-keine-u-bahn-auf-die-elbinseln/" title="Keine Universität auf den Kleinen Grasbrook, keine U-Bahn auf die Elbinseln"></a><p><div id="attachment_1560" class="wp-caption alignleft" style="width: 160px"><a href="http://www.veddel.net/wordpress/wp-content/uploads/2009/04/grasbrook_800_blauraum.jpg" rel="lightbox[2378]"><img src="http://www.veddel.net/wordpress/wp-content/uploads/2009/04/grasbrook_800_blauraum-150x150.jpg" alt="" title="Ergebnis des vom Bezirksamt Hamburg-Mitte organisierten Workshops zum Kleinen Grasbrook aus dem Jahr 2003" width="150" height="150" class="size-thumbnail wp-image-1560" /></a><p class="wp-caption-text">Ergebnis des vom Bezirksamt Hamburg-Mitte organisierten Workshops zum Kleinen Grasbrook aus dem Jahr 2003</p></div><strong>Das es keinen Komplettumzug der Universit&#228;t auf den Kleinen Grasbrook geben wird, ist bereits recht lange klar. Jetzt ist auch der Plan vom Teilumzug endg&#252;ltig vom Tisch. Das hat B&#252;rgermeister von Beust gestern in der B&#252;rgerschaft erkl&#228;rt.</strong></p>
<p>Lange Zeit hatte es so ausgesehen, als sollten einige Fakult&#228;ten auf dem Gel&#228;nde des &#220;berseezentrums untergebracht werden. Das Vorhaben sei „w&#252;nschenswert aber nicht notwendig,“ erkl&#228;rte von Beust. Wie der Platzbedarf der Universit&#228;t in Eimsb&#252;ttel erf&#252;llt werden soll bleibt aber offen. Der Bezirksamtsleiter h&#228;tte einen Vorschlag angek&#252;ndigt, aber bis zum angek&#252;ndigten Termin nicht geliefert.</p>
<p>So ganz nebenbei kassierte von Beust auch &#220;berlegungen eine Absage, die U4 &#252;ber die Elbe nach Wilhelmsburg zu verl&#228;ngern. „Eine Verl&#228;ngerung der Strecke wird es mit mir kurz- oder mittelfristig nicht geben“ sagte der B&#252;rgermeister. Im letzten Jahr hatte es in Kirchdorf noch Irritationen gegeben, weil Vorschl&#228;ge bekannt geworden waren, die U-Bahn ebenerdig durch die Siedlungen zu f&#252;hren. Auf  die Buslinie „Wilde 13“ wird man im Reiherstieg und Kirchdorf noch lange angewiesen sein. </p>
<p>Was aus der Fl&#228;che des &#220;berseezentrums jetzt wird ist unklar. Hier sollte urspr&#252;nglich einmal das Olympiastadion entstehen.  Bekannt ist, dass bereits Mieter gek&#252;ndigt worden sind. Der Bezirk hat f&#252;r den Kleinen Grasbrook schon im Jahr 2003 Wohnbebauung vorgeschlagen, zum gleichen Ergebnis kam das Senatskonzept vom „Sprung &#252;ber die Elbe.“</p>
<p><span id="more-2378"></span></p>
<p>Wichtig f&#252;r die Veddel, und nebenbei bemerkt auch f&#252;r die &#246;stlichen Teil der Hafencity der in den kommenden Jahren gebaut werden soll ist, das hier keine Betriebe angesiedelt werden, die erheblichen Schwerlastverkehr anziehen oder Emissionen oder L&#228;rm erzeugen. Die am Einsiedeldeich erweiterte Kakaofabrik „Delfi“ mit ihrer Geruchsbelastung demonstriert deutlich wie es nicht kommen darf.  </p>
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		<title>Deichwacht Wilhelmsburg: Eine Sturmflut im Wasserglas</title>
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		<pubDate>Sat, 12 Jun 2010 09:01:48 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Klaus</dc:creator>
				<category><![CDATA[Antrag]]></category>
		<category><![CDATA[Bezirksversammlung]]></category>
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		<category><![CDATA[Zivilschutz]]></category>
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		<description><![CDATA[<a href="http://www.veddel.net/wordpress/2010/06/12/deichwacht-wilhelmsburg-eine-sturmflut-im-wasserglas/" title="Deichwacht Wilhelmsburg: Eine Sturmflut im Wasserglas"></a>Die CDU-Gef&#252;hrten Senatsbeh&#246;rden verweigern den ehrenamtlichen Helfern der Deichwacht Wilhelmsburg die Finanzierung der notwendigen Erschlie&#223;ung ihrer neuen Unterkunft. Als wenn diese Tatsache nicht schon ein Skandal f&#252;r sich w&#228;re, verbreitete die CDU Wilhelmsburg in Form ihres B&#252;rgerschaftsabgeordneten am Montagabend in &#8230;<p class="read-more"><a href="http://www.veddel.net/wordpress/2010/06/12/deichwacht-wilhelmsburg-eine-sturmflut-im-wasserglas/">Weiterlesen &#187;</a></p>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<a href="http://www.veddel.net/wordpress/2010/06/12/deichwacht-wilhelmsburg-eine-sturmflut-im-wasserglas/" title="Deichwacht Wilhelmsburg: Eine Sturmflut im Wasserglas"></a><div id="attachment_2367" class="wp-caption alignleft" style="width: 160px"><a href="http://www.veddel.net/wordpress/wp-content/uploads/2010/06/Sporthalle_Rotenhaeuser_Str.jpg" rel="lightbox[2366]"><img class="size-thumbnail wp-image-2367" title="Sporthalle Rotenh&#228;user Stra&#223;e" src="http://www.veddel.net/wordpress/wp-content/uploads/2010/06/Sporthalle_Rotenhaeuser_Str-150x150.jpg" alt="Sporthalle Rotenh&#228;user Stra&#223;e" width="150" height="150" /></a><p class="wp-caption-text">Sporthalle Rotenh&#228;user Str.</p></div>
<p><strong>Die CDU-Gef&#252;hrten Senatsbeh&#246;rden verweigern den ehrenamtlichen Helfern der Deichwacht Wilhelmsburg die Finanzierung der notwendigen Erschlie&#223;ung ihrer neuen Unterkunft. Als wenn diese Tatsache nicht schon ein Skandal f&#252;r sich w&#228;re, verbreitete die CDU Wilhelmsburg in Form ihres B&#252;rgerschaftsabgeordneten am Montagabend in einer Pressemitteilung auch noch die Falschmeldung, die jetzige Unterkunft der Deichwacht an der Rotenh&#228;user Stra&#223;e werde bereits im Juli abgerissen. </strong></p>
<p>Doch betrachten wir die Ereignisse einmal chronologisch:</p>
<p>Seit einiger Zeit ist das Schicksal der alten Turnhalle an der Rotenh&#228;user Stra&#223;e ungewiss. Zun&#228;chst hie&#223; es, die der Schulbeh&#246;rde geh&#246;rende Halle falle dem Ausbau der Rathauswettern zu einem schiffbaren Kanal zum Opfer. Das war Anlass &#252;ber einen Umzug der hier untergebrachten Deichwacht Wilhelmsburg nachzudenken. Nach einigem Hin- und her entschied man im Bezirksamt Hamburg-Mitte, die Unterkunft der Mannschaften auf dem Gel&#228;nde des Sandsacklagers der Deichwacht in der N&#228;he des Finkenrieks unterzubringen. Die Finanzierung der hierf&#252;r ben&#246;tigten Bauten durch den Bezirk wurde sichergestellt. Diese mit der Deichwacht abgestimmte L&#246;sung hat nur einen Haken: F&#252;r die Geb&#228;ude ben&#246;tigt man eine Erschlie&#223;ung. Die Versorgung mit Strom, Gas und Wasser muss hergestellt werden, au&#223;erdem muss das Abwasser ans Siel angeschlossen werden. Die Kosten dieser Arbeiten wurden mit 120.000 € veranschlagt. Eine Summe, die vom Senat aufzubringen ist.</p>
<p><span id="more-2366"></span></p>
<p>Die Entscheidung wurde auch nicht revidiert, als der Landesbetrieb Stra&#223;en, Br&#252;cken und Gew&#228;sser bekanntgab, das er die Rathauswettern auch ohne einen Abriss der Halle bewerkstelligen k&#246;nne. Doch die Schulbeh&#246;rde will das Geb&#228;ude loswerden, weshalb ein Abriss zu einem sp&#228;teren Zeitpunkt immer noch nicht vom Tisch ist.</p>
<p>Das Bezirksamt hat seine Hausaufgaben in Sachen Deichwacht also gemacht, und die Finanzierung der Erschlie&#223;ung beim Senat beantragt. Doch auf Landesebene winkte man ab. Ob wirklich wahr ist, das die Beh&#246;rde den Bezirksvertreten bedeutet hat, das Material sei zwar unterzubringen, doch die ehrenamtlichen Frauen und M&#228;nner der Deichwacht k&#246;nnen sich in einer Kneipe treffen, oder ob das eine Erfindung von jemanden aus der Berichtskette ist kann ich nicht beurteilen. Das aber ausgerechnet in Wilhelmsburg die Deichwacht heimatlos werden soll, kann nat&#252;rlich nicht angehen.</p>
<p>In ihrer Freizeit treffen sich die Frauen und M&#228;nner der Deichwacht um sich im Umgang mit Sands&#228;cken auszubilden. Nach den Einschneidenden Ereignissen der Sturmflut 1962 wurde diese Organisation vom damaligen Innensenator Helmut Schmidt ins Leben gerufen. Im Falle einer Sturmflut sind diese Kr&#228;fte schnell vor Ort, um eventuelle Schadstellen an den Deichen auszubessern, bevor sich Sch&#228;den zu katastrophalen Deichbr&#252;chen ausweiten k&#246;nnen. Die Bedeutung eines funktionierenden Katastrophenschutzes ist vielen &#228;lteren Bewohnern der Elbinsel noch in lebendiger Erinnerung. Beim Senat und den Beamten in der Innen- und Finanzbeh&#246;rde kann man eine entsprechende Sensibilit&#228;t f&#252;r dieses Thema offensichtlich nicht feststellen.</p>
<p>Die Ehrenamtlichen ben&#246;tigen nicht viel. Aber sie haben verdient, das sie von der Stadt wahrgenommen werden. Und sie haben verdient, das sie Wertsch&#228;tzung erfahren, und zwar nicht nur am Tag des Ehrenamtes, sonder gerade dann, wenn es um ihre Ausr&#252;stung geht.</p>
<p>Und so haben wir einen Antrag in die Bezirksversammlung eingebracht, in der wir den Senat auffordern die Mittel f&#252;r die notwendige Erschlie&#223;ung der Unterkunft aufzubringen. Leider ist ein solcher Beschluss f&#252;r die Senatsebene nicht bindend, kann aber einen Entscheidungsprozess m&#246;glicherweise beeinflussen.</p>
<p>Dienstag bekam die Debatte um die Zukunft der Deichwacht dann auf einmal richtig Pfeffer, als mich deren Chef anrief. Er berichtete der CDU-Bezirksabgeordnete aus Wilhelmsburg h&#228;tte ihm soeben mitgeteilt nach neuesten Erkenntnissen werde die Turnhalle „bereits im Juli abgerissen“. Sp&#228;ter erfuhr ich, dass der Wilhelmsburger CDU-B&#252;rgerschaftsabgeordnete diese Alarmmeldung bereits am Vorabend per Pressemitteilung verbreitet hatte.</p>
<p>Ein B&#252;rgerschaftsabgeordneter muss es ja wissen, und ich setzte mich umgehend ans Telefon um Genaueres zu erfahren. Nachdem ich weder unseren Sachbearbeiter im Bauamt, noch einen wahrscheinlich zust&#228;ndigen Schulrat erreichen konnte, wendete ich mich an das B&#252;ro der Schulsenatorin Goetsch, wo man mir baldige Aufkl&#228;rung versprach.</p>
<p>Gegen Mittag machte ich einen kleinen Umweg, um die Turnhalle zu besuchen und zu fotografieren. Dabei traf ich auf ein Ehepaar, das die Hausmeisterwohnung der Halle bereits seit 40 Jahren bewohnt, und keine K&#252;ndigung erhalten hatte. Dass man die Mieter bei der Abrissplanung am gr&#252;nen Tisch einfach &#252;bersehen hatte konnte ich mir bei meiner Erfahrung mit der Verwaltung zwar vorstellen, doch wuchsen jetzt auch die Zweifel an der Seriosit&#228;t der Informationen der CDU. Ich war jetzt jedenfalls sicher, dass der Abriss nicht im Juli erfolgen k&#246;nne.</p>
<p>Als ich aber am fr&#252;hen Nachmittag noch keinen R&#252;ckruf aus dem B&#252;ro der Schulsenatorin bekommen hatte, versuchte ich noch einen anderen Weg um an Informationen zu kommen. Da die Schulgeb&#228;ude in Hamburgs S&#252;den von der GWG Gewerbe verwaltet werden, fragte ich dort nach, und bekam die zust&#228;ndige Sachbearbeiterin ans Telefon. Die berichtete mir, ein Abriss der Halle sei derzeit nicht vorgesehen. Ihr sei ein solcher Vorgang nicht bekannt, und die notwendigen Ausschreibungen h&#228;tten &#252;ber Ihren Tisch laufen m&#252;ssen.</p>
<p>Ich konnte dem Leiter der Deichwacht Wilhelmsburg Entwarnung melden. Der angebliche Abriss in vier Wochen war nur ein Sturm im Wasserglas der CDU Wilhelmsburg gewesen. Dann rief auch die Schulbeh&#246;rde an. Die Turnhalle wird noch als Ausweichl&#246;sung der Sporthalle am Perlstieg ben&#246;tigt, ein Abriss vor 2012 komme nicht in Frage. Ein Abriss bereits im Jahr 2010 sei &#252;berlegt, aber bereits lange verworfen worden.</p>
<p>Abends brachte die CDU noch einen Dringlichkeitsantrag wegen der angeblichen Abrisspl&#228;ne in den Regionalausschuss ein, musste sich aber nicht nur von uns, sondern auch vom Wilhelmsburgbeauftragten Torsten Schulz eines Besseren belehren lassen.</p>
<p>Am Ende dieser Geschichte kommt mein Kommentar:</p>
<p>Der CDU-B&#252;rgerschaftsabgeordnete aus Wilhelmsburg ist inkompetent hoch drei:</p>
<ul>
<li>Erstens ist es ihm nicht gelungen, die zust&#228;ndigen Senatoren der CDU von der Notwendigkeit zu &#252;berzeugen, die Finanzierung der Erschlie&#223;ung der Unterkunft f&#252;r die Deichwacht sicherzustellen.</li>
<li>Zweitens versucht die CDU Wilhelmsburg nach dem Motto „haltet den Dieb“ das vorl&#228;ufige Scheitern der Umzugspl&#228;ne dem Bezirksamt Hamburg-Mitte anzuh&#228;ngen, indem sie behaupten das Amt h&#228;tte keinen Vorschlag f&#252;r den Umzug vorgelegt.</li>
<li>Drittens hat die CDU peinlicherweise eine ungepr&#252;fte Fehlinformation an die &#214;ffentlichkeit gegeben, weil sie einfach keine Ahnung davon hat, was in dieser Angelegenheit Stand der Diskussion ist. Und das obwohl der derzeitige Senat von der eigenen Partei gef&#252;hrt wird. Vielleicht h&#228;tten die Herren sich einmal mit jemanden unterhalten sollen, der Ahnung von der Materie hat.</li>
</ul>
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		<title>Umzug des Bezirksamtes Hamburg-Mitte: Eine unendliche Geschichte?</title>
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		<pubDate>Tue, 20 Apr 2010 11:38:40 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Klaus</dc:creator>
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		<description><![CDATA[<a href="http://www.veddel.net/wordpress/2010/04/20/umzug-des-bezirksamtes-hamburg-mitte-eine-unendliche-geschichte/" title="Umzug des Bezirksamtes Hamburg-Mitte: Eine unendliche Geschichte?"></a>Erst h&#252;h, dann hott. So l&#228;sst sich die Haltung des Senates zum Umzug des Bezirksamtes Hamburg-Mitte beschreiben. Zuerst sollte das Bezirksamt in die Hafencity ziehen. Doch jetzt gibt es eine Rolle r&#252;ckw&#228;rts: Die Wirtschaftsbeh&#246;rde will pl&#246;tzlich in die Hafencity, der &#8230;<p class="read-more"><a href="http://www.veddel.net/wordpress/2010/04/20/umzug-des-bezirksamtes-hamburg-mitte-eine-unendliche-geschichte/">Weiterlesen &#187;</a></p>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<a href="http://www.veddel.net/wordpress/2010/04/20/umzug-des-bezirksamtes-hamburg-mitte-eine-unendliche-geschichte/" title="Umzug des Bezirksamtes Hamburg-Mitte: Eine unendliche Geschichte?"></a><p><div id="attachment_996" class="wp-caption alignleft" style="width: 160px"><a href="http://www.veddel.net/wordpress/wp-content/uploads/2009/01/bezirksamt_mitte_2.jpg" rel="lightbox[2304]"><img src="http://www.veddel.net/wordpress/wp-content/uploads/2009/01/bezirksamt_mitte_2-150x150.jpg" alt="" title="Bezirksamt" width="150" height="150" class="size-thumbnail wp-image-996" /></a><p class="wp-caption-text">Bezirksamt</p></div><strong>Erst h&#252;h, dann hott. So l&#228;sst sich die Haltung des Senates zum Umzug des Bezirksamtes Hamburg-Mitte beschreiben. Zuerst sollte das Bezirksamt in die Hafencity ziehen. Doch jetzt gibt es eine Rolle r&#252;ckw&#228;rts: Die Wirtschaftsbeh&#246;rde will pl&#246;tzlich in die Hafencity, der Bezirk soll in das ungeeignete Geb&#228;ude der Wirtschaftsbeh&#246;rde umziehen. Der Hintergrund: Ein Versprechen des Senates teuren B&#252;roraum in der Hafencity zu mieten, wenn der Investor keinen anderen Kunden findet. </strong></p>
<p>Der Plan das Bezirksamt in die Hafencity zu verlegen setzte eine Reihe von Diskussionen in Gang. Die schwerwiegendste dabei: Statt 8 Euro pro Quadratmeter an die stadteigene Sprikenhof AG zu zahlen, m&#252;sste das Bezirksamt 15 Euro pro Quadratmeter an einen privaten Investor berappen. Das w&#228;ren dann schlappe drei Millionen Euro Mietkostensteigerung pro Jahr.  Die Stadt muss schon ein gro&#223;es objektives Interesse an der Bebauung des fraglichen Grundst&#252;ckes in der Hafencity haben, damit ein solches Gesch&#228;ft &#252;berhaupt vertretbar ist. Wie dieses Interesse ausgesehen hat, wurde mir jedenfalls bis heute nicht erkl&#228;rt.</p>
<p><span id="more-2304"></span></p>
<p>Au&#223;erdem gibt es an ein neues Geb&#228;ude f&#252;r das Bezirksamt eine Reihe von Anforderungen. Schlie&#223;lich sind gerade die Bezirke mit Aufgaben betraut, die viel Kontakt mit den B&#252;rgern erfordern. Daf&#252;r muss es ein ordentliches Kundenzentrum geben, m&#246;glichst gut erreichbar und auch f&#252;r Rollstuhlfahrer zu befahren. Und neben gen&#252;gend B&#252;roraum f&#252;r die Mitarbeiter muss noch ein Saal f&#252;r die Bezirksversammlung gefunden werden.  </p>
<p>Um die notwendigen Voraussetzungen f&#252;r das Bezirksamt zu schaffen, sind viele Umplanungen und Diskussionen erforderlich gewesen. Daf&#252;r mussten die Steuerzahler viele Arbeitsstunden der Bezirksamtsmitarbeiter bezahlen, ganz abgesehen von der vergeudeten Zeit der Bezirksabgeordneten. Die Planungen waren bereits abgeschlossen, und im Abendblatt wird er Fraktionsvorsitzende der Mitte-CDU zitiert, der sich bereits die neuen Fraktionsr&#228;ume angesehen hat. </p>
<p>Die SPD Fraktion Hamburg-Mitte lehnt Umzug in die Geb&#228;ude der Wirtschaftsbeh&#246;rde ab. Wir fordern Klarheit von Seiten des Senats &#252;ber den Umzug des Bezirksamtes.  „Es war m&#252;hsam genug, die Planungen auf die Bed&#252;rfnisse eines Bezirksamtes mit sehr viel Publikumsverkehr abzustimmen. Nun soll dort eine Beh&#246;rde einziehen, die praktisch keinen Publikumsverkehr hat,“ sagt unser Fraktionsvorsitzender <a href="http://www.hansjoerg-schmidt.de/mywp/">Hansj&#246;rg Schmidt</a>. </p>
<p>W&#228;hrenddessen will man dem Bezirksamt das stark sanierungsbed&#252;rftige Geb&#228;ude der Wirtschaftsbeh&#246;rde andienen. Ein Geb&#228;ude verwinkelt, ohne U- oder S-Bahn-Zugang und f&#252;r den Publikumsverkehr abgelegen. Au&#223;erdem werden die Kosten erneut steigen, da durch die neuen Pl&#228;ne zwei Umz&#252;ge statt einem erforderlich werden. F&#252;r uns dies ein weiterer Beweis f&#252;r die Abgehobenheit des Senats. </p>
<p>Auch dass die Mitarbeiter des Bezirksamtes &#252;ber die Vorg&#228;nge aus der Zeitung erfahren, macht deutlich, dass dieser Senat sich nicht nur von den B&#252;rgern entfremdet hat, sondern mit den eigenen Mitarbeitern wie mit M&#246;belst&#252;cke umgehe, die man hin- und herschieben kann.</p>
<p>Hansj&#246;rg Schmidt wirft Wirtschaftssenator Gedaschko vor: „Wohl aus pers&#246;nlicher Eitelkeit&#8221; in die repr&#228;sentative Hafencity umziehen zu wollen:</p>
<blockquote><p>Die Belange der B&#252;rgerinnen und B&#252;rger sind ihm v&#246;llig egal. Die Sanierung und der Umbau des herunter gekommenen Geb&#228;udes der Wirtschaftsbeh&#246;rde d&#252;rften sehr teuer werden. Dann sollten lieber die alten Pl&#228;ne eines Neubaus f&#252;r das Bezirksamt am Hauptbahnhof wiederbelebt werden. Im Interesse der B&#252;rgerinnen und B&#252;rger sollten pers&#246;nliche Befindlichkeiten zur&#252;ckgestellt werden.“</p></blockquote>
<p>Die SPD Bezirksfraktion will nun Klarheit schaffen und hat daf&#252;r eine Anfrage an den Senat gestellt. Auf geht´s in die n&#228;chste Runde. Vielleicht kommt das Bezirksamt zu Schluss noch im neuen Geb&#228;ude der BSU oder auf dem Kleinen Grasbrook unter. Bei diesem Senat ist nichts unm&#246;glich!</p>
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		<title>Jetzt noch mal amtlich: Kein Fahrstuhl f&#252;r die Veddel-Seite des Bahnhofes</title>
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		<pubDate>Tue, 13 Apr 2010 07:52:37 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Klaus</dc:creator>
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		<description><![CDATA[<a href="http://www.veddel.net/wordpress/2010/04/13/jetzt-noch-mal-amtlich-kein-fahrstuhl-fuer-die-veddel-seite-des-bahnhofes/" title="Jetzt noch mal amtlich: Kein Fahrstuhl für die Veddel-Seite des Bahnhofes"></a>Schon lange k&#228;mpfen wir f&#252;r den Fahrstuhl am Stadtteilausgang des Bahnhofes Veddel. Im Jahr 2008 haben wir sogar eine gro&#223;e Unterschriftenaktion gestartet. Doch vergebens: Bis heute weigert sich die Beh&#246;rde f&#252;r Stadtentwicklung und Umwelt (BSU) unter Anja Hajduk und die &#8230;<p class="read-more"><a href="http://www.veddel.net/wordpress/2010/04/13/jetzt-noch-mal-amtlich-kein-fahrstuhl-fuer-die-veddel-seite-des-bahnhofes/">Weiterlesen &#187;</a></p>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<a href="http://www.veddel.net/wordpress/2010/04/13/jetzt-noch-mal-amtlich-kein-fahrstuhl-fuer-die-veddel-seite-des-bahnhofes/" title="Jetzt noch mal amtlich: Kein Fahrstuhl für die Veddel-Seite des Bahnhofes"></a><p><div id="attachment_2298" class="wp-caption alignleft" style="width: 160px"><a href="http://www.veddel.net/wordpress/wp-content/uploads/2010/04/Bahnhof_ohne_Fahrstuhl.jpg" rel="lightbox[2297]"><img class="size-thumbnail wp-image-2298" title="Endstation Bahnhof Veddel" src="http://www.veddel.net/wordpress/wp-content/uploads/2010/04/Bahnhof_ohne_Fahrstuhl-150x150.jpg" alt="Endstation Bahnhof Veddel" width="150" height="150" /></a><p class="wp-caption-text">Endstation Bahnhof Veddel</p></div><strong>Schon lange k&#228;mpfen wir f&#252;r den Fahrstuhl am Stadtteilausgang des Bahnhofes Veddel. Im Jahr 2008 haben wir sogar eine gro&#223;e Unterschriftenaktion gestartet. Doch vergebens: Bis heute weigert sich die Beh&#246;rde f&#252;r Stadtentwicklung und Umwelt (BSU) unter Anja Hajduk und die Bahn einen Fahrstuhl oder auch nur eine Rolltreppe auf der Nordseite der Station einzubauen. Jetzt hat die Beh&#246;rde dem Regionalausschuss Wilhelmsburg-Veddel wieder eine Abfuhr erteilt.</strong></p>
<p>Einstimmig hatten wir unverz&#252;glichen einen behindertengerechten Ausbau sowohl der S&#252;d- als auch der Nordseite des S-Bahnhofes Veddel gefordert. W&#228;hrend f&#252;r den S&#252;dausgang am Busbahnhof eine L&#246;sung in Sicht ist, f&#228;llt die Antwort der BSU f&#252;r den Stadtteil Veddel niederschmetternd aus:</p>
<blockquote><p>
In Abstimmung mit dem Hamburger Verkehrsverbund (HVV) sowie auf der Grundlage einer Stellungnahme der Deutsche Bahn AG  nimmt die Beh&#246;rde f&#252;r Stadtentwicklung und Umwelt (BSU) zu dem Beschluss wie folgt Stellung:</p>
<p><span id="more-2297"></span></p>
<p>Der behindertenfreundliche Ausbau von Schnellbahnhaltestellen erfolgt auf der Grundlage eines vom HVV mit den Behindertenverb&#228;nden abgestimmten Priorit&#228;tenprogramms. Hierbei dient der Ausbau der Stationen insbesondere der barrierefreien Nutzung des &#214;ffentlichen Personennahverkehrs f&#252;r mobilit&#228;tseingeschr&#228;nkte Fahrg&#228;ste. Dementsprechend werden vorrangig Schnellbahnhaltestellen mit Umsteigefunktion im &#214;PNV-Netz ausgew&#228;hlt.</p>
<p>Der HVV hat im Zusammenhang mit den Diskussionen &#252;ber die Entwicklung des Fahrgastaufkommens im Zusammenhang mit der Er&#246;ffnung des Museums BallinStadt und der Wegef&#252;hrung f&#252;r die Besucherinnen und Besucher Z&#228;hlungen an den beiden Ausg&#228;ngen vorgenommen. Hierdurch wurde festgestellt, dass der s&#252;dliche Zugang in Verbindung mit der Bushaltestelle deutlich st&#228;rker frequentiert wird als der Nordzugang. Der HVV hatte  daher in &#220;bereinstimmung mit den Behindertenverb&#228;nden empfohlen, einen Aufzug am s&#252;dlichen Bahnsteigende einzurichten. Dieser Empfehlung hat sich die BSU angeschlossen. Grund f&#252;r diese Entscheidung war, dass ein Aufzug im Nordbereich f&#252;r mobilit&#228;tseingeschr&#228;nkte Personen den Nachteil h&#228;tte, dass bei dem &#220;bergang von der S-Bahn zum Bus bzw. umgekehrt erheblich weitere Wege &#252;ber die Wilhelmsburger Br&#252;cke zur&#252;ckgelegt werden m&#252;ssten als im Fall eines Fahrstuhleinbaus im S&#252;den.</p>
<p>Hinsichtlich des Gleichheitsgrundsatzes und dem Ziel, eine fl&#228;chendeckende Reisem&#246;glichkeit f&#252;r mobilit&#228;tseingeschr&#228;nkte Menschen herzustellen, soll bis auf Weiteres nur ein behindertengerechter Zugang pro Bahnsteig geschaffen werden. Der Einbau eines zweiten Aufzugs auch im Nordbereich ist daher auch angesichts der begrenzten Mittel nicht vertretbar. Planungen f&#252;r einen nachtr&#228;glichen Ausbau eines behindertengerechten Bahnsteigzuganges an anderen Haltestellen, die bislang &#252;ber keinen barrierefreien Bahnsteigzugang verf&#252;gen m&#252;ssten zur&#252;ckgestellt werden.</p>
<p>Der Baubeginn des Fahrstuhls am S&#252;dzugang ist f&#252;r das 2. Quartal 2010 vorgesehen, die Fertigstellung ist f&#252;r Ende dieses Jahres geplant.</p></blockquote>
<p>Zugegeben, es ist gez&#228;hlt worden, und der Ausgang am Busbahnhof wird von doppelt so vielen Fahrg&#228;sten benutzt wie der Nordausgang. Trotzdem h&#228;tte die Beh&#246;rde gleich N&#228;gel mit K&#246;pfen machen k&#246;nnen. Wenn der Bahnhof umgebaut wird, h&#228;tte man gleich beide Ausg&#228;nge modernisieren m&#252;ssen. Im Stadtteilausgang ist Platz f&#252;r eine kosteng&#252;nstige L&#246;sung. Das Treppenhaus am S&#252;dausgang ist wegen der dort vorhandenen Rolltreppe sehr eng, und die Gleise geben die Breite des Aufganges vor. Mehr als eine enge Kiste wird der Aufzug kaum sein k&#246;nnen. Wenn der Nordausgang jetzt nicht angefasst wird, k&#246;nnen wir das Thema f&#252;r lange Zeit vergessen. </p>
<p>Bemerkenswert ist &#252;brigens die Begr&#252;ndung f&#252;r die Z&#228;hlung der Passagiere. Die wechselt n&#228;mlich jedes mal, wenn man mit der BSU kommuniziert. In dieser Antwort wird die BallinStadt als Begr&#252;ndung f&#252;r die Z&#228;hlung angef&#252;hrt. Das Fahrgastaufkommen wird aber vor allem durch den Busbahnhof bewirkt. Der Weg zur BallinStadt w&#228;re viel attraktiver, leichter zu finden und vom Ausgang des Bahnhofes bis zum Eingang des Museums gemessen sogar k&#252;rzer, wenn man ihn endlich &#252;ber den Nordausgang des Bahnhofes f&#252;hren w&#252;rde. So hatten es die Landschaftsplaner vorgesehen, und f&#252;r die Realisierung dieses Konzeptes wurde viel Geld in den Ballinpark investiert das jetzt als verschwendet betrachtet werden darf.</p>
<p>Worum wir uns jetzt intensiv k&#252;mmern sollten, ist konkrete Verbesserungen der Situation auf dem Bahnsteig zu erreichen. Der ist n&#228;mlich nicht nur uneben, so das sich im Winter durch gefrorene Pf&#252;tzen am Bahnsteigrand spiegelglatte Eisfl&#228;chen bilden, sondern auch viel zu sehr dem Wind ausgesetzt. Gerade in die Mitte der Station geh&#246;rt ein vern&#252;nftiger, wirksamer Windschutz, und au&#223;erdem sollte es unbedingt mehr Sitzgelegenheiten geben.  Vor allem in dem Bereich, in dem die S-Bahnen halten. Da haben wir die Chance jetzt konkrete Fortschritte zu erreichen.</p>
<p>Aber so lange die BSU keine neue Senatorin hat, wird man auf der Veddel weiterhin Kinderwagen die Bahnhofstreppe hinauf und hinab schleppen m&#252;ssen. </p>
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		<title>Die Fahrrad- und Fussg&#228;ngerverbidung an der Autobahnelbbr&#252;cke wird es nicht geben</title>
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		<pubDate>Wed, 24 Mar 2010 19:05:37 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Klaus</dc:creator>
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		<description><![CDATA[<a href="http://www.veddel.net/wordpress/2010/03/24/die-fahrrad-und-fussgaengerverbidung-an-der-autobahnelbbruecke-wird-es-nicht-geben/" title="Die Fahrrad- und Fussgängerverbidung an der Autobahnelbbrücke wird es nicht geben"></a>An der Autobahnelbbr&#252;cke &#252;ber die Norderelbe wird es keine Verbindung f&#252;r Fu&#223;g&#228;nger und Radfahrer geben. Das geht aus der Antwort des Senates auf eine kleine Anfrage der B&#252;rgerschaftsabgeordneten Carola Veit hervor. Carola berichtet dar&#252;ber auf ihrer Webseite. Mit einem Antrag &#8230;<p class="read-more"><a href="http://www.veddel.net/wordpress/2010/03/24/die-fahrrad-und-fussgaengerverbidung-an-der-autobahnelbbruecke-wird-es-nicht-geben/">Weiterlesen &#187;</a></p>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<a href="http://www.veddel.net/wordpress/2010/03/24/die-fahrrad-und-fussgaengerverbidung-an-der-autobahnelbbruecke-wird-es-nicht-geben/" title="Die Fahrrad- und Fussgängerverbidung an der Autobahnelbbrücke wird es nicht geben"></a><p><div id="attachment_2198" class="wp-caption alignleft" style="width: 160px"><a href="http://www.veddel.net/wordpress/wp-content/uploads/2010/03/keine_elbquerung.jpg" rel="lightbox[2197]"><img class="size-thumbnail wp-image-2198" title="keine_elbquerung" src="http://www.veddel.net/wordpress/wp-content/uploads/2010/03/keine_elbquerung-150x150.jpg" alt="Keine Querung f&#252;r Fu&#223;g&#228;nger und Radfahrer" width="150" height="150" /></a><p class="wp-caption-text">Keine Querung f&#252;r Fu&#223;g&#228;nger und Radfahrer</p></div><strong>An der Autobahnelbbr&#252;cke &#252;ber die Norderelbe wird es keine Verbindung f&#252;r Fu&#223;g&#228;nger und Radfahrer geben.  Das geht aus der Antwort des Senates auf eine kleine Anfrage der B&#252;rgerschaftsabgeordneten Carola Veit hervor. Carola berichtet dar&#252;ber auf ihrer <a href="http://www.carola-veit.com/2010/03/23/doch-keine-elbquerung-fuer-fussgaenger-und-radfahrer/">Webseite</a>.</strong></p>
<p>Mit einem Antrag in der letzten Wahlperiode hatte sich die SPD-B&#252;rgerschaftsfraktion f&#252;r einen an die Autobahnbr&#252;cke A 1 „angeh&#228;ngte“ Fu&#223;g&#228;nger- und Fahrradfahrerbr&#252;cke stark gemacht, die im Rahmen der IBA h&#228;tte realisiert werden k&#246;nnen. Der Antrag scheiterte an der damaligen absoluten Mehrheit  der CDU-Fraktion. Deren B&#252;rgerschaftsabgeordneter J&#246;rn Frommann sprach damals vollmundig von der Einrichtung einer F&#228;hrverbindung. Doch dieses Trostpflaster mit dem er sich offensichtlich f&#252;r seine Ablehnende Haltung gegen&#252;ber den Wilhelmsburgern entschuldigen wollte erwies sich als hohles Gerede.</p>
<p>Auf die Entsprechende Frage von Carola Veit antwortete der Senat:</p>
<blockquote><p>Die Pr&#252;fung hat ergeben, dass die Einrichtung eines F&#228;hrverkehrs &#252;ber die Norderelbe Investitionen in Millionenh&#246;he f&#252;r die zu erstellenden Anleger erfordern w&#252;rde und hohe Betriebskosten f&#252;r den F&#228;hrverkehr bei insgesamt geringer Nachfrage zur Folge h&#228;tte. Vor diesem Hintergrund wird das Projekt derzeit nicht verfolgt.</p></blockquote>
<p><span id="more-2197"></span><br />
Der Vorschlag f&#252;r eine angeh&#228;ngte Konstruktion stammt vom Verein Zukunft Elbinsel Wilhelmsburg, und wird auf deren <a href="http://www.insel-im-fluss.de/ForumWIL/radweg_bruecke/loesung_brueckenschlag.htm">Webseite</a> anschaulich beschrieben. Sogar die Handelskammer Hamburg hatte in ihrem Konzept „Die Entwicklungsperspektive der Elbinsel“ aus dem Jahre 2004 ebenfalls eine ebensolche zus&#228;tzliche M&#246;glichkeit der Querung vorgesehen, die eine Verbindung zwischen dem Wilhelmsburger Osten und Rothenburgsort bzw. den Vier- und Marschlanden schaffen w&#252;rde. Die IBA Hamburg nahm das Projekt dann auch in ihre Planungen auf.<br />
Doch auch diese Weg f&#252;hrte nicht zu dem erhofften Ergebnis. Der Senat schreibt hierzu:</p>
<blockquote><p>Die Pr&#252;fung der Einrichtung einer baulichen Elbquerung durch die IBA GmbH ist abgeschlossen. Es wurden drei Varianten f&#252;r eine Erweiterung der vorhandenen Bundesautobahnbr&#252;cke mit einem Fu&#223;- und Radweg entwickelt. Erg&#228;nzend ist eine eigenst&#228;ndige Geh- und Radwegbr&#252;cke betrachtet worden. Die Varianten weisen vielf&#228;ltige Vor- und Nachteile auf, insbesondere hinsichtlich</p>
<ul>
<li> der nutzbaren Breiten des Geh- und Radwegs,</li>
<li> der erforderlichen Verst&#228;rkungsma&#223;nahmen am vorhandenen Bauwerk,</li>
<li> der L&#228;rmbel&#228;stigung f&#252;r die Nutzerinnen und Nutzer,</li>
<li> der Erreichbarkeit f&#252;r Rettungs- und Wartungsfahrzeuge,</li>
<li> der Behinderung des Kfz-Verkehrs w&#228;hrend der Bauzeit,</li>
<li> der Baukosten.</li>
</ul>
<p>Die gesch&#228;tzten Kosten f&#252;r taugliche Varianten liegen bei 5.970.000 € bzw. 9.720.000 € f&#252;r eine eigenst&#228;ndige Br&#252;cke. Hinzu kommen Kosten f&#252;r die Anbindung der neuen Geh- und Radwegkonstruktion an das vorhandene Wegenetz sowie ggf. erforderliche Umbauten an den Br&#252;ckenwiderlagern.<br />
Angesichts begrenzter finanzieller Ressourcen ist unter Ber&#252;cksichtigung des Kosten-Nutzen-Verh&#228;ltnisses eine Priorit&#228;tensetzung auch bei Projekten des Fu&#223;- und Radverkehrs erforderlich. Auch wenn die Einrichtung einer baulichen Querung der Norderelbe grunds&#228;tzlich w&#252;nschenswert ist, wird sie daher gegenw&#228;rtig nicht weiterverfolgt.</p></blockquote>
<p>An dieser Stelle sei daran erinnert, das alleine die im M&#228;rz bekannt gewordenen Kostensteigerungen der Elbphilharmonie reichen w&#252;rden, einen Fuss- und Fahrradweg an die Autobahnbr&#252;cke anzuh&#228;ngen und zus&#228;tzlich noch drei eigenst&#228;ndige Br&#252;cken &#252;ber die Norderelbe zu bauen. Und dabei h&#228;tten wir vermutlich immer noch genug Geld f&#252;r durchgehende Handl&#228;ufe aus Messing &#252;brig. Aber das ist nat&#252;rlich reine Polemik.</p>
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		<title>Zukunft Elbinsel zur Hafenquerspange: Veraltete Glaubenss&#228;tze statt neuer Glaubw&#252;rdigkeit</title>
		<link>http://www.veddel.net/wordpress/2010/02/26/zukunft-elbinsel-zur-hafenquerspange-veraltete-glaubenssaetze-statt-neuer-glaubwuerdigkeit/</link>
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		<pubDate>Fri, 26 Feb 2010 19:58:55 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Klaus</dc:creator>
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		<description><![CDATA[<a href="http://www.veddel.net/wordpress/2010/02/26/zukunft-elbinsel-zur-hafenquerspange-veraltete-glaubenssaetze-statt-neuer-glaubwuerdigkeit/" title="Zukunft Elbinsel zur Hafenquerspange: Veraltete Glaubenssätze statt neuer Glaubwürdigkeit"></a>Der Verein Zukunft Elbinsel Wilhelmsburg hat heute auf einer seiner Webseiten eine Presseerkl&#228;rung ver&#246;ffentlicht, die sich mit der Senatsentscheidung zur sogenannten Hafenquerspange, eine Autobahn quer durch den S&#252;den der Elbinseln befasst. In der Presseerkl&#228;rung werfen Sie dem schwarz-gr&#252;nen Senat ein &#8230;<p class="read-more"><a href="http://www.veddel.net/wordpress/2010/02/26/zukunft-elbinsel-zur-hafenquerspange-veraltete-glaubenssaetze-statt-neuer-glaubwuerdigkeit/">Weiterlesen &#187;</a></p>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<a href="http://www.veddel.net/wordpress/2010/02/26/zukunft-elbinsel-zur-hafenquerspange-veraltete-glaubenssaetze-statt-neuer-glaubwuerdigkeit/" title="Zukunft Elbinsel zur Hafenquerspange: Veraltete Glaubenssätze statt neuer Glaubwürdigkeit"></a><div id="attachment_1980" class="wp-caption alignleft" style="width: 160px"><a href="http://www.veddel.net/wordpress/wp-content/uploads/2010/02/suederelbehochbruecke.jpg" rel="lightbox[2080]"><img class="size-thumbnail wp-image-1980" title="Impression einer Hochbr&#252;cke &#252;ber die S&#252;derelbe bei Moorburg (Illustration: DEGES)" src="http://www.veddel.net/wordpress/wp-content/uploads/2010/02/suederelbehochbruecke-150x150.jpg" alt="Impression einer Hochbr&#252;cke &#252;ber die S&#252;derelbe bei Moorburg (Illustration: DEGES)" width="150" height="150" /></a><p class="wp-caption-text">Impression einer Hochbr&#252;cke &#252;ber die S&#252;derelbe bei Moorburg (Illustration: DEGES)</p></div>
<p><strong>Der Verein Zukunft Elbinsel Wilhelmsburg hat heute auf einer seiner <a href="http://zukunftsplan-statt-autobahn.de/">Webseiten</a> eine Presseerkl&#228;rung ver&#246;ffentlicht, die sich mit der Senatsentscheidung zur sogenannten Hafenquerspange, eine Autobahn quer durch den S&#252;den der Elbinseln befasst. In der Presseerkl&#228;rung werfen Sie dem schwarz-gr&#252;nen Senat ein Festhalten an veralteten Glaubenss&#228;tzen der Verkehrspolitik vor. Der gr&#252;nen Senatorin Anja Hajduk halten sie ein Zitat aus dem Wahlkampf vor, das der jetzigen Entwicklung widerspricht. Damals sagte die Senatorin, die jetzt die Autobahnpl&#228;ne massiv vorantreibt:<br />
Die Hafenquerspange ist &#8230; &#8220;viel zu teuer und w&#228;re eine Katastrophe f&#252;r Wilhelmsburg&#8221;<br />
</strong></p>
<p>An dieser Stelle dokumentiere ich die ganze Pressemitteilung des Vereines:</p>
<p><span id="more-2080"></span></p>
<blockquote><p><strong>Hafenquerspange – Senatsentscheidung S&#252;dtrasse: Veraltete Glaubenss&#228;tze statt neuer Glaubw&#252;rdigkeit</strong></p>
<p>Seit &#252;ber 30 Jahren planen Hamburger Senate in jedweder Konstellation die sog. „Hafenquerspange“. Alle sind daran gescheitert, am Widerstand aus Wilhelmsburg und am fehlenden Geld aus Bonn oder Berlin. Mit der aktuellen Entscheidung f&#252;r eine „S&#252;dtrasse“ weicht auch Schwarz-Gr&#252;n vor der Autobahnlobby zur&#252;ck.</p>
<p>Dabei sind die alten Glaubenss&#228;tze verkehrswissenschaftlich und gutachterlich l&#228;ngst widerlegt: Eine Autobahn &#8211; als Transitstrecke quer &#252;ber die Elbinsel Wilhelmsburg &#8211; hat keinerlei Entlastungswirkung n&#246;rdlich der Elbe (Stresemannstra&#223;e, Willy Brandtstra&#223;e etc) und l&#246;st keine Verkehrsprobleme im Hafen.</p>
<p>Den angeblich „fehlenden L&#252;ckenschluss zwischen A1 und A7“ gibt es nicht: im S&#252;den gibt es bereits die Verbindung in Maschen und im Norden von Hamburg ist sie in H&#246;he Kaltenkirchen als A20 im Bau. Auch die Verkehrsprognosen rechtfertigen nicht den Bau einer neuen Stadtautobahn.</p>
<ul>
<li>Die Senatsentscheidung besch&#228;digt Hamburgs Glaubw&#252;rdigkeit als Europ&#228;ische Umwelthauptstadt</li>
</ul>
<p>Mit dem Bau des Kraftwerkes Moorburg und der geplanten Elbvertiefung steht „European Green Capital 2011“ schon jetzt auf t&#246;nernen F&#252;&#223;en. Die angestrebten Ziele zur Reduktion von CO2, Feinstaub und L&#228;rm durch Verkehrsreduktion und Innovationen sind im Falle einer zus&#228;tzlichen Stadtautobahn nicht realisierbar: Die Belastung der Innenstadt durch das prognostizierte vermehrte Verkehrsaufkommen steigt und der<br />
schon jetzt t&#228;gliche Morgenstau vor den Elbbr&#252;cken nimmt zu.</p>
<ul>
<li> Die Senatsentscheidung zerst&#246;rt die Glaubw&#252;rdigkeit vom „Sprung &#252;ber die Elbe“</li>
</ul>
<p>Der Sprung &#252;ber die Elbe sollte die Zweiteilung der Stadt &#252;berwinden. N&#246;rdlich der Elbe ist eine neue Stadtautobahn seit den 70iger Jahren undenkbar. Im Gegenteil: Barrierewirkung und L&#228;rm durch die A7 sollen millionenschwer gedeckelt werden. In Wilhelmsburg gibt es f&#252;r die A1 nicht einmal konventionellen L&#228;rmschutz. S&#252;dlich der Elbe sollen nun neue Autobahnprojekte mitten durch gro&#223;e Wohngebiete gef&#252;hrt<br />
werden. Damit ist der „Sprung &#252;ber die Elbe“ beendet.</p>
<ul>
<li>Eine geplante Autobahn ist das gr&#246;&#223;te vorstellbare Investitionshindernis</li>
</ul>
<p>Im Spreehafen und im Norden Wilhelmsburgs wurde &#252;ber Jahrzehnte jegliche Stadtentwicklung durch eine drohende Hafenquerspange blockiert. Dasselbe passiert jetzt in einem breiten Korridor im S&#252;den der Elbinsel. Nicht erst der Bau, sondern die jahrelange Planungsunsicherheit ist das effektivste Hindernis f&#252;r Investitionen in Wohnungsbau, vertr&#228;gliches Gewerbe, Sportst&#228;tten und Erholungsr&#228;ume.</p>
<ul>
<li>Die Senatsentscheidung ist eine Ohrfeige f&#252;r die Bem&#252;hungen der IBA Hamburg</li>
</ul>
<p>„ Es ist verkehrsplanerisch anerkannte Praxis, &#252;berregionalen Autobahnverkehr nicht durch Stadtgebiete, sondern um diese herum zu f&#252;hren … erst recht nicht in einem so vorbelasteten Gebiet wie Wilhelmsburg“.<br />
So hat die IBA Hamburg im August 2009 deutlich vor dieser anachronistischen Planung gewarnt. Die Senatsentscheidung zerst&#246;rt die Zukunftshoffnungen vieler Menschen im S&#252;den</p>
<p>F&#252;r Moorburg w&#228;re die S&#252;dtrasse der Todessto&#223;, in Wilhelmsburg sind mehrere zehntausend Menschen sowie ihre Natur- und Erholungsr&#228;ume an der S&#252;derelbe unmittelbar betroffen. Die Behauptung, von der S&#252;dtrasse seien die AnwohnerInnen weniger belastet, zeugt von erschreckender Realit&#228;tsferne.</p>
<p>Ist das die Wertsch&#228;tzung, die dieser Senat seiner „Insel im Fluss“ und ihren Menschen entgegenbringt? Schade – wo Argumente versagen bleibt mal wieder nur der Protest.</p></blockquote>
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		<title>Kein Witz: Gr&#252;ne wollen Autobahn bauen</title>
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		<pubDate>Wed, 24 Feb 2010 11:55:47 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Klaus</dc:creator>
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		<description><![CDATA[<a href="http://www.veddel.net/wordpress/2010/02/24/kein-witz-gruene-wollen-autobahn-bauen/" title="Kein Witz: Grüne wollen Autobahn bauen"></a>Gestern hat der Senat trotz aller Widerst&#228;nde und Probleme beschlossen, die neue Linienbestimmung f&#252;r die sogenannte Hafenquerspange durch den dicht bewohnten S&#252;den Wilhelmsburgs bei der Bundesregierung zu beantragen. Auf dieser Grundlage sollen die weiteren Entwurfs- und Genehmigungsplanungen vorangetrieben werden. Die &#8230;<p class="read-more"><a href="http://www.veddel.net/wordpress/2010/02/24/kein-witz-gruene-wollen-autobahn-bauen/">Weiterlesen &#187;</a></p>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<a href="http://www.veddel.net/wordpress/2010/02/24/kein-witz-gruene-wollen-autobahn-bauen/" title="Kein Witz: Grüne wollen Autobahn bauen"></a><p><div id="attachment_1980" class="wp-caption alignleft" style="width: 160px"><a href="http://www.veddel.net/wordpress/wp-content/uploads/2010/02/suederelbehochbruecke.jpg" rel="lightbox[2061]"><img src="http://www.veddel.net/wordpress/wp-content/uploads/2010/02/suederelbehochbruecke-150x150.jpg" alt="Impression einer Hochbr&#252;cke &#252;ber die S&#252;derelbe bei Moorburg (Illustration: DEGES)" title="Impression einer Hochbr&#252;cke &#252;ber die S&#252;derelbe bei Moorburg (Illustration: DEGES)" width="150" height="150" class="size-thumbnail wp-image-1980" /></a><p class="wp-caption-text">Impression einer Hochbr&#252;cke &#252;ber die S&#252;derelbe bei Moorburg (Illustration: DEGES)</p></div><strong>Gestern hat der Senat trotz aller Widerst&#228;nde und Probleme beschlossen, die neue Linienbestimmung f&#252;r die sogenannte Hafenquerspange durch den dicht bewohnten S&#252;den Wilhelmsburgs bei der Bundesregierung zu beantragen. Auf dieser Grundlage sollen die weiteren Entwurfs- und Genehmigungsplanungen vorangetrieben werden. Die neue Linie soll westlich von Moorburg an die geplante A26 anschlie&#223;en und endet im Osten im Bereich der Anschlussstelle Stillhorn an der A1. Diese Linienbestimmung soll die 2005 beim Bund beantragte Nordtrasse unter den Spreehafen hindurch ersetzen. </strong></p>
<p>Stadtentwicklungssenatorin Anja Hajduk (GAL) setzt sich damit konsequent &#252;ber die Diskussionen des sogenannten &#8220;kooperativen Beteiligungsverfahrens&#8221; des letzten Jahres hinweg. Kein einziger der vorgebrachten Einw&#228;nde gegen die S&#252;dtrasse wurde ber&#252;cksichtigt. Nicht einmal die negativen Stellungnahmen der Internationalen Bausstellung (IBA) und der Internationalen Gartenschau (igs) fanden Ber&#252;cksichtigung. </p>
<p>Keine Spur gibt es von dem versprochenen Verkehrskonzept f&#252;r den Hamburger S&#252;den. Gerade mit Hilfe dieses Konzeptes h&#228;tte man entscheiden k&#246;nnen, wo Schnellstra&#223;en notwendig, und wo sie eben nicht notwendig sind. Deshalb h&#228;tte dieses Konzept unbedingt vor das Linienbestimmungsverfahren geh&#246;rt. Wenn die Autobahnen in dem Konzept sowieso gesetzt sind, ist die Erarbeitung desselben am Ende nur noch wei&#223;e Salbe, oder Geldverschwendung, je nachdem welchen Standpunkt man einnimmt.</p>
<p><span id="more-2061"></span></p>
<p>Die s&#252;dliche Trasse der Querspange entlastet nicht die Anbindungen zu den Hafenterminals Tollerort, der sich gerade im Ausbau befindet, und mittlerer Freihafen, der sich in Planung befindet. Die Stra&#223;en Harburger Chaussee, an der 1.500 Menschen unmittelbar an der Stra&#223;e wohnen, die Stra&#223;e Am Saalehafen und Am Moldauhafen sowie die Tunnelstra&#223;e, die sich in unmittelbarer N&#228;he zur Wohnbebauung der Veddel befinden werden unter verst&#228;rkten Verkehr, insbesondere Schwerlastverkehr erheblich leiden. Wenn man &#252;berhaupt von der Notwendigkeit einer Hafenquerspange ausgeht, h&#228;tte nur eine im Bereich des Spreehafens als Tunnel verlaufende Trasse eine Entlastung dieser Stadtstra&#223;en erm&#246;glicht.</p>
<p>Statt dessen spricht die Senatorin allen ernstes von &#8220;den Vorteil, dass&#8221; die neue Autobahn &#8220;den Durchgangsverkehr in Harburg und Wilhelmsburg b&#252;ndelt&#8221; und damit &#8220;weniger Belastungen&#8221; f&#252;r die Anwohner mit sich bringe, als die bisher geplante Nordtrasse. </p>
<p>Das bringt es auf den Punkt. Es geht nicht mehr um den Hafenverkehr. Wie ein Staubsauger wird die neue Trasse Verkehr &#252;ber die gesamten Elbinseln saugen, den es vorher nicht gegeben hat. Der Hafen selbst wird nur marginal bedient, und seine Verkehre werden sich zunehmend in die Wohnquartiere ergie&#223;en. Und dies vor dem Hintergrund, das die Nacht- und Wochenendsperren an den Zoll&#228;mtern zusammen mit dem Freihafen fallen werden.  </p>
<p>Wirtschaftssenator Axel Gedaschko sagt &#8220;Die S&#252;dtrasse ist die einzig machbare L&#246;sung, wenn es um die Realisierung dieses f&#252;r die Hafen- und Verkehrswirtschaft so &#252;beraus bedeutenden Vorhabens geht.&#8221;  Das hei&#223;t auf Deutsch folgendes: Die S&#252;dspange k&#246;nnen wir finanzieren, die Nordspange nicht. Die Entscheidung f&#228;llt f&#252;r die Verkehrs- und Stadentwicklungspolitisch deutlich schlechtere L&#246;sung, und zwar ausschlie&#223;lich aus fiskalischen &#220;berlegungen.</p>
<p>Weiter sagt Gedaschko &#8220;Auf diese Weise wird auch die gleichfalls dringend erwartete Weiterplanungsm&#246;glichkeit f&#252;r die A 26 geschaffen.&#8221; Damit best&#228;tigt er, das die Querspange f&#252;r den Pendlerverkehr gebaut wird. Wo bleibt eigentlich die fr&#252;her ins Feld gef&#252;hrte Entlastung der Innenstadt, etwa der Willy-Brandt-Str.? Die j&#252;ngst von der Stadt in Auftrag gegebene Studie bei der Deges (Deutsche Einheit Fernstra&#223;enplanungs- und -bau GmbH) kommt f&#252;r die Innenstadt zu einem ern&#252;chternden Ergebnis: Im Variantenvergleich unter dem Punkt &#8220;Entlastung der Hamburger Innenstadt&#8221; hei&#223;t es bei der S&#252;dtrasse lapidar: &#8220;nicht gegeben&#8221;. </p>
<p>Parallel zum Linienbestimmungsverfahren sollen nun mit dem Bund Gespr&#228;che &#252;ber die Finanzierungs- und Realisierungsm&#246;glichkeiten gef&#252;hrt werden. Von diesen Gespr&#228;chen wird der weitere Verlauf abh&#228;ngen. Da bleibt nur zu hoffen, das sich die anderen Bundesl&#228;nder das Geld f&#252;r ihre Verkehrsprojekte nicht abnehmen lassen. </p>
<p>Der Hamburger Senat sollte vielmehr auf die Worte des GAL-Bundestagsabgeordneten Manuel Sarrazin aus Harburg h&#246;ren: Statt des 700- Millionen-Euro-Projekts pl&#228;diert er f&#252;r eine Ausweitung des Schienennetzes nach Osteuropa: &#8220;Das ist viel wichtiger, denn es ist der gro&#223;e Standortvorteil gegen&#252;ber Rotterdam.&#8221;</p>
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		<title>Ein neues Naturschutzgebiet im Osten Wilhelmsburgs</title>
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		<pubDate>Sun, 21 Feb 2010 18:31:59 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Klaus</dc:creator>
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		<description><![CDATA[<a href="http://www.veddel.net/wordpress/2010/02/21/ein-neues-naturschutzgebiet-im-osten-wilhelmsburgs/" title="Ein neues Naturschutzgebiet im Osten Wilhelmsburgs"></a>Nach den Aufregungen um die Baumf&#228;llungen der igs ist diese Nachricht beinahe untergegangen: Die Auenlandschaft Norderelbe, die auch Teile des Wilhelmsburger Osten umfasst, ist unter Naturschutz gestellt worden. Es ist das 31. Naturschutzgebiet in Hamburg. Bislang bewahren elf NSG die &#8230;<p class="read-more"><a href="http://www.veddel.net/wordpress/2010/02/21/ein-neues-naturschutzgebiet-im-osten-wilhelmsburgs/">Weiterlesen &#187;</a></p>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<a href="http://www.veddel.net/wordpress/2010/02/21/ein-neues-naturschutzgebiet-im-osten-wilhelmsburgs/" title="Ein neues Naturschutzgebiet im Osten Wilhelmsburgs"></a><p><div id="attachment_2042" class="wp-caption alignleft" style="width: 160px"><a href="http://www.veddel.net/wordpress/wp-content/uploads/2010/02/bundhausspitze_cr_bsu.jpg" rel="lightbox[2041]"><img src="http://www.veddel.net/wordpress/wp-content/uploads/2010/02/bundhausspitze_cr_bsu-150x150.jpg" alt="Bunth&#228;user Spitze - Quelle: BSU" title="Bunth&#228;user Spitze - Quelle: BSU" width="150" height="150" class="size-thumbnail wp-image-2042" /></a><p class="wp-caption-text">Bunth&#228;user Spitze - Quelle: BSU</p></div><strong>Nach den Aufregungen um die Baumf&#228;llungen der igs  ist diese Nachricht beinahe untergegangen: Die Auenlandschaft Norderelbe, die auch Teile des Wilhelmsburger Osten umfasst, ist unter Naturschutz gestellt worden.</strong></p>
<p>Es ist das 31. Naturschutzgebiet in Hamburg. Bislang bewahren elf NSG die Besonderheit und Vielseitigkeit der Hamburger Elbe. Damit sind nun weite Teile der Tide-Fl&#228;chen im Norderelbe-Bereich mit wertvollen R&#246;hrichten, Auw&#228;ldern und seltenen Tieren unter Schutz gestellt. </p>
<p>Die „Auenlandschaft Norderelbe“ erstreckt sich von der Br&#252;cke der Autobahn A1 im Norden bis zur Bunthausspitze im S&#252;den. Mit einer Gr&#246;&#223;e von 222 Hektar z&#228;hlt es zu einem der gr&#246;&#223;eren Naturschutzgebiete in Hamburg. Die Teilfl&#228;chen im Einzelnen sind: Das Vorland rund um die Bunth&#228;user Spitze, die Wasserfl&#228;che der Norderelbe, die Filterbecken auf der s&#252;dlichen Billwerder Insel, die Spadenl&#228;nder Spitze sowie Kreetsand als Pilotprojekt der Hamburg Port Authority (HPA) zur Senkung des Tidehubes. </p>
<p>Durch die Kraft der Gezeiten und den Tidehub von bis zu 3,5 Meter ist das Vorland einem st&#228;ndigen Wandel ausgesetzt. Die Folge: hier k&#246;nnen nur anpassungsf&#228;hige Fier- und Pflanzenarten dauerhaft leben. So hat sich hier z.B. der weltweit nur im Hamburger Tide-Bereich vorkommende Schierlings-Wasserfenchel etabliert. Von dieser besonders gesch&#252;tzten Art gibt es nur noch ca. 2.000 Pflanzen.</p>
<p><span id="more-2041"></span></p>
<p>In dem r&#252;ckgedeichten, 42 Hektar gro&#223;en Gebiet Kreetsand sollen in den kommenden Jahren 30 Hektar Wasserfl&#228;che entstehen. Die Umgestaltung der Brachfl&#228;che zu einem tidebeeinflussten Flachwassergebiet im Rahmen des Tideelbekonzepts f&#246;rdert die wertvolle Auenlandschaft und soll gleichzeitig helfen, das &#8220;Sedimentmanagement&#8221; des Flusses positiv zu beeinflussen. Die HPA hofft, das sich nicht mehr so viel Schlick im Hafen absetzt, und weniger gebaggert werden muss. </p>
<p>Die Ausweisung der Auenlandschaft als Naturschutzgebiet schr&#228;nkt die Erholungsfunktion f&#252;r Spazierg&#228;nger und Familien nach Angaben der BSU nicht ein. Die Betreuung des NSG &#252;bernehmen die Gesellschaft f&#252;r &#246;kologische Planung sowie der Angelsport-Verband-Hamburg.</p>
<div id="attachment_2043" class="wp-caption aligncenter" style="width: 310px"><a href="http://www.veddel.net/wordpress/wp-content/uploads/2010/02/naturschutz_elbeauen.jpg" rel="lightbox[2041]"><img src="http://www.veddel.net/wordpress/wp-content/uploads/2010/02/naturschutz_elbeauen-300x225.jpg" alt="Naturschutzgebiet Auenlandschaft Norderelbe " title="Naturschutzgebiet Auenlandschaft Norderelbe " width="300" height="225" class="size-medium wp-image-2043" /></a><p class="wp-caption-text">Naturschutzgebiet Auenlandschaft Norderelbe </p></div>
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		</item>
		<item>
		<title>Der Senat &#252;berf&#228;hrt auf der Hafenquerspange die Bezirkspolitik</title>
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		<pubDate>Fri, 12 Feb 2010 15:17:36 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Klaus</dc:creator>
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		<description><![CDATA[<a href="http://www.veddel.net/wordpress/2010/02/12/der-senat-ueberfaehrt-auf-der-hafenquerspange-die-bezirkspolitik/" title="Der Senat überfährt auf der Hafenquerspange die Bezirkspolitik"></a>So f&#252;hrt man die Beteiligung der Bezirkspolitik ad absurdum. Weniger als ein Tag wurde den Bezirksversammlungen Harburg und Hamburg-Mitte einger&#228;umt, eine Stellungnahme zu einer Senatsdrucksache zum wichtigen Linienbestimmungsverfahren der Hafenquerspange zu formulieren und abzugeben. Die Mitglieder der Bezirksversammlungen arbeiten nicht &#8230;<p class="read-more"><a href="http://www.veddel.net/wordpress/2010/02/12/der-senat-ueberfaehrt-auf-der-hafenquerspange-die-bezirkspolitik/">Weiterlesen &#187;</a></p>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<a href="http://www.veddel.net/wordpress/2010/02/12/der-senat-ueberfaehrt-auf-der-hafenquerspange-die-bezirkspolitik/" title="Der Senat überfährt auf der Hafenquerspange die Bezirkspolitik"></a><p><div id="attachment_1980" class="wp-caption alignleft" style="width: 160px"><a href="http://www.veddel.net/wordpress/wp-content/uploads/2010/02/suederelbehochbruecke.jpg" rel="lightbox[1979]"><img class="size-thumbnail wp-image-1980" title="Impression einer Hochbr&#252;cke &#252;ber die S&#252;derelbe bei Moorburg (Illustration: DEGES)" src="http://www.veddel.net/wordpress/wp-content/uploads/2010/02/suederelbehochbruecke-150x150.jpg" alt="Impression einer Hochbr&#252;cke &#252;ber die S&#252;derelbe bei Moorburg (Illustration: DEGES)" width="150" height="150" /></a><p class="wp-caption-text">Impression einer Hochbr&#252;cke &#252;ber die S&#252;derelbe bei Moorburg (Illustration: DEGES)</p></div><strong>So f&#252;hrt man die Beteiligung der Bezirkspolitik ad absurdum.  Weniger als ein Tag wurde den Bezirksversammlungen Harburg und Hamburg-Mitte einger&#228;umt, eine Stellungnahme zu einer Senatsdrucksache zum wichtigen Linienbestimmungsverfahren der Hafenquerspange zu formulieren und abzugeben. Die Mitglieder der Bezirksversammlungen arbeiten nicht hauptberuflich in der Politik. Drucksachen m&#252;ssen meist nach Feierabend bearbeitet werden, man muss sich beraten. Schlie&#223;lich tagt der zust&#228;ndige Hauptausschuss ein mal monatlich.<br />
Das ist nat&#252;rlich auch in der mit dieser Angelegenheit befassten Beh&#246;rde f&#252;r Stadtentwicklung und Umwelt bekannt. Der Vorgang kann daher als absichtliches &#220;berfahren der Bezirkspolitik gesehen werden.</strong></p>
<p>Offensichtlich will man die Entscheidung eine neue Autobahn durch Wilhelmsburg zu bauen m&#246;glichst rasch durchpauken. Die regelm&#228;&#223;igen Proteste des letzten Jahres gegen die Verkehrsplanungen zerren sichtlich an den Nerven der Verantwortlichen.</p>
<p>Der Senat verspricht sich die sogenannte Hafenquerspange, eine ausgewachsene Autobahn, im S&#252;den Wilhelmsburgs billiger bauen zu k&#246;nnen als parallel zur K&#246;hlbrandbr&#252;cke. Daf&#252;r w&#228;re eine neue Hochbr&#252;cke &#252;ber die S&#252;derelbe erforderlich. Allerdings hat eine solche Trassenf&#252;hrung auch gewaltige Nachteile:</p>
<p><span id="more-1979"></span></p>
<li>In Kirchdorf muss die Autobahn in einen Tunnel verlegt werden.<br />
Die Anwohner bef&#252;rchten, das zahlreiche Einfamilienh&#228;user abgerissen werden m&#252;ssten.</li>
<li>Das entstehende Autobahndreieck in Kirchdorf w&#228;re in der N&#228;he der Wohnbebauung und Teilweise auf dem Gel&#228;nde des Kinderbauernhofes.</li>
<li>Die S&#252;dspange bindet den Hafen nicht ein. Schwerlastverkehre von den Terminals w&#252;rden weiter Wohnortnah durch das Reiherstiegviertel, die Harburger Chaussee und &#252;ber die Veddel geleitet werden.</li>
<li>Die S&#252;dspange leitet den &#252;ber die neue A 26 aus Richtung Stade kommenden Verkehr &#252;ber die gesamte Elbinsel Wilhelmsburg, anstatt ihn &#252;ber die A7 und die K&#246;hlbrandbr&#252;cke abzuleiten.</li>
<li>Die S&#252;dspange hat nur noch einen geringen oder gar keinen entlastenden Effekt auf die Stra&#223;en in der Innenstadt.</li>
<p>Der ganze Vorgang w&#228;re nicht &#246;ffentlich geworden, wenn sich nicht die CDU Harburg lautstark &#252;ber den Vorgang in den Medien beschwert h&#228;tte. Denn eine Voraussetzung der Beteiligung ist die Vertraulichkeit der Drucksachen. Anders w&#228;ren Stellungnahmen zu internen Beratungen des Senates nicht denkbar. Wir h&#228;tten uns &#252;ber den Vorgang wohl ge&#228;rgert, und die Art und Weise des Umgangs mit uns wieder einmal in vertraulicher Sitzung moniert. Der &#214;ffentlichkeit h&#228;tten wir nichts sagen d&#252;rfen. So aber bin ich zum ersten mal froh &#252;ber das Temperament der Harburger CDU-Chefs. Der nannte die kurze Fristsetzung der Senatsdrucksache auf NDR 90,3 &#8220;auf jeden Fall rechtswidrig.&#8221;</p>
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