Die Schließung des Cafe Unmut war gestern Thema im Stadtteilbeirat. Es gab neue Informationen, aber noch keine Lösung. Die SAGA/GWG möchte den ehemaligen PRO-Markt als Treffpunkt für den ganzen Stadtteil erhalten, und sagte Unterstützung zu.
Für die Überlassung des Ladenlokales möchte die GWG lediglich die Betriebskosten erlösen, wenn sich für den Betrieb eine nichtkommerzielle Initiative findet, die ein Angebot an den ganzen Stadtteil machen kann. Allerdings solle der Raum nicht in Konkurrenz zum Stadtteilladen von Veddel Aktiv betrieben werden.
Das man die Miete durch den Verkauf von Getränken finanzieren könne, hätte sich als Trugschluss erwiesen, meinte Herr Uetzmann als Vertreter der GWG. Die Einahmen würden dafür nicht reichen, außerdem hätte diese Entscheidung einen Rattenschwanz an Folgen, wie etwa bei der Gemeinnützigkeit oder der Steuer. Das ließe sich mit ehrenamtlichen Engagement nicht betreiben.



