Posts Tagged “Verkehr”

Eine Provinzposse die so doof ist das man sich als Hamburger schämen muss spielt sich gerade um die Benennung des Flughafens Fuhlsbüttel in der Hamburgischen Bürgerschaft ab.

Am 11. Dezember soll die neue Flughafen-S-Bahn von Ohlsdorf nach Fuhlsbüttel eröffnet werden. Hamburgs Flughafen bekommt damit endlich einen Bahnanschluss. Allerdings führt die Bezeichnung der Station zu Streit. Die vom der Deutschen Bahn vorgesehene Name “Hamburg-Airport” passt Klaus-Peter Hesse (CDU) und Martina Gregersen (GAL) nicht. Sie wollen die deutsche Bezeichnung “Flughafen” durchdrücken. Eine vorgesehene Präsentation musste abgesagt werden. Nun soll die Bürgerschaft entscheiden.

Den Rest des Eintrages lesen »

Tags: , ,

Comments 1 Kommentar »

Der vom Verkehr bedrohte Norden der Veddel gehört zu HPA

Der vom Verkehr bedrohte Norden der Veddel gehört zu HPA

Zeitung lesen gehört für einen Lokalpolitiker zum Pflichtprogramm. Oft sind es die Randnotitzen, die aufhorchen lassen. Heute sind es gleich drei:

Straßennetz im Hafen zu Lasten der Veddel?

Die Bausenatorin Anja Hajduk hat sich in einem Interview gegenüber der “Welt” zu den geplanten Straßenneubauten im Hafengebiet geäußert. Es gehe um ein Netz von Straßen, eine Ost-West-Verbindung im Süden Wilhelmsburgs, eine im Norden und eine Verbindung zwischen den beiden. Es ist nicht schwer zu erraten, das die südliche Verbindung durch die Kornweide gehen wird, und die Verbindung nach Norden durch einen Neubau der Wilhelmsburger Reichsstraße hergestellt werden soll. Welchen Streckenverlauf die Nordtrasse aber nehmen soll ist unklar. Für die Planungen attraktiv ist die Tunnelstraße. Für die Veddel bedeutete das eine dritte quasi-Autobahn direkt durch den dichtbesiedelten Stadtteil. Da heisst es aufpassen!

Die Schulbezirke sind eigentümlich geschnitten

Die bevorstehende Schulreform des schwarz-grünen Senates soll in Regionalkonferenzen mit den Eltern besprochen werden. In diesem Zusammenhang druckte das Hamburger Abendblatt eine Karte der Schulbezirke ab, in denen über die Einrichtung von Primarschulen und Gymnasien diskutiert werden soll.

Den Rest des Eintrages lesen »

Tags: , , , , , ,

Comments 1 Kommentar »

Abriss von Strom- und Hafenbau (aus Wikipedia)

Abriss von Strom- und Hafenbau (aus Wikipedia)

Spötter meinten schon immer, das Amt für Strom- und Hafenbau sei der “achte Bezirk” der Hansestadt. Nach der Umwandlung zur Hamburg Port Authority (HPA) ist das Problem noch schlimmer geworden: Die HPA ist außer Rand und Band.

Nicht nur, das die HPA nach der Bezirksverwaltungsreform ihre Bauvorhaben jetzt selbst beantragen und genehmigen kann. Vorher wurden die Genehmigungen durch die Bauabteilung des Bezirksamtes erteilt, ein Prozess an dem noch demokratisch gewählte Volksvertreter beteiligt waren.

Offenbar weiß auch die Senatsebene nicht mehr, was in ihrem ehemaligen Amt vorgeht.

Heute meldete der NDR auf seiner Webseite, das der zuständige Wirtschaftssenator Gedaschko nicht informiert ist, was bei HPA so geschieht:

Die Wirtschaftsbehörde habe oft keine Kenntnis darüber, wie die Bauarbeiten vorankommen, wo es Probleme gibt und ob sich die Finanzierung halten lässt.

Dabei ist die HPA bereits in der jüngeren Vergangenheit mit sehr eigenwilligen Maßnahmen aufgefallen.
Den Rest des Eintrages lesen »

Tags: , , ,

Comments Keine Kommentare »

Tags: , , , ,

Comments Keine Kommentare »

Niedernfelder Brücken

Niedernfelder Brücken

Jahrelang hatte der Kampf um das Veddeler Wasserkreuz in der Nähe des Veddeler Bahnhofs gedauert. Die Niedernfelder- und die Müggenburger Durchfahrt sollten von Strom- und Hafenbau zugeschüttet werden weil das billiger wäre als ein Brückenneubau. So hatte es der Senat beschlossen. Doch es kam anders: Werner Marnette wies nach einem heftigen Wiederstand 2006 in einem Gutachten nach, das die Brücken zu einem relativ günstigen Preis saniert werden könnten. Doch der Senat entschied sich dann doch für den teureren Neubau.

Weil jetzt dennoch zwei Jahre nichts passiert ist, wird der Zustand der Brücken langsam kritisch.

Die inzwischen Hamburg-Port-Authority (HPA) genannte ehemalige Behörde gab gestern bekannt, das wegen des schlechten Zustands der Niedernfelder Bahnbrücken im Hafengebiet nach bereits erfolgten Geschwindigkeitsreduzierungen weitere Nutzungsbeschränkungen im Hafenbahnbetrieb verhängt werden müssen.

Aufgrund eines Gutachtens des Germanischen Loyd, das die Hamburg Port Authority zur Brückenprüfung erstellen ließ, ist seit gestern die zulässige Achslast auf 20 Tonnen beschränkt. „Wir können kein Risiko eingehen, auch wenn es zu Behinderungen kommen wird“, so HPA-Geschäftsführer Jens Meier. Das Gutachten sage zudem aus, dass bei einer weiteren Nutzung der Brücke stufenweise erhebliche Lastreduzierungen notwendig sind.

Im Klartext: Die Eisenbahnbrücke kann nicht mehr von schweren Lokomotiven befahren werden, die “Welt” spricht sogar von “Einsturzgefahr”.

Den Rest des Eintrages lesen »

Tags: , ,

Comments Keine Kommentare »

Tags: , ,

Comments Keine Kommentare »

Radweg zum Elbtunnel

Radweg zum Elbtunnel

Der Radweg vom St.-Pauli-Elbtunnel in das Reiherstiegviertel ist ein lang gehegter Wunsch vieler Wilhelmsburger und Veddeler. Derzeitig ist die Strecke in einem schauerlichen Zustand. Das soll sich ändern.

Seit Jahren fordert die Politik in Hamburg eine Änderung des jetzigen Zustandes. Im Ortsausschuss Veddel-Rothenburgsort gab es im September 2003 einen Vorstoß zu diesem Thema, nach dem uns entsprechende Planungen vorgelegt worden sind.

Fünf Jahre später ist von dem Ausbau der Strecke immer noch nichts zu sehen.

Immerhin gibt es ein neues Papier, nämlich die Antwort des Senates auf eine kleine Anfrage in der Bürgerschaft. Demnach sei die “Vorplanung” im September 2007 abgeschlossenen worden. Derzeit finde die Entwurfs- und Genehmigungsplanung durch die Hamburg Port Authority statt. Die Ergebnisse sollen im November 2008 präsentiert, die endgültigen Baukosten ermittelt und die Ausschreibung durchgeführt werden.

Da es sich um eine Planung im Hafengebiet handelt, ist eine Beteiligung der politischen Gremien nicht vorgesehen.

Der Baubeginn im Bereich „Argentinienbrücke“ soll im Jahr 2009 erfolgen. Es ist geplant, die gesamten Bauarbeiten im Jahr 2010 abzuschließen.

Wir sind jetzt mal gespannt, wie sich die Angelegenheit entwickelt, und denken mal nicht darüber nach, wie sich ein Senat, der fast eine Dekade für den Bau eines Radweges benötigt die Wilhelmsburger Reichsstraße oder die Universität verlegen will.

Tags: , , , ,

Comments Keine Kommentare »

Larmschutz muss sein!

Larmschutz muss sein!

Das Eisenbahnbundesamt hat die seit langen erwarteten Lärmkarten veröffentlicht. Demnach sind in Hamburg nicht die Stadtteile an der viel diskutierten Güterumgehungsbahn am stärksten vom Bahnlärm betroffen, sondern Wilhelmsburg, vor allem Georgswerder, sowie die Veddel.

Daneben leiden die Stadtteile an der Verbindungsbahn und im besonderen Maß auch Rothenburgsort unter dem Krach des Bahnbetriebes.

Die Lärmkartierung wurde nicht freiwillig erstellt, sondern erfolgte aufgrund der Richtlinie 2002/49/EG über die Bewertung und Bekämpfung von Umgebungslärm (sog. EG-Umgebungslärmrichtlinie) der Europäische Gemeinschaft. Nach ihr erfolgt die flächendeckende Erstellung von Lärmkarten sowie die Ausarbeitung von Lärmminderungsplänen und die Durchführung von Lärmminderungsmaßnahmen auch in Hamburg.

Die Umsetzung in deutsches Recht erfolgt durch das Gesetz zur Umsetzung der EG-Richtlinie über die Bewertung und Bekämpfung von Umgebungslärm.

Es wird Zeit, das nicht dort mit den Lärmschutzmaßnahmen begonnen wird, wo am lautesten danach gerufen wird, sondern dort wo es am lautesten ist, und die Menschen am meisten unter ihm leiden.

Weil uns dieses wichtige Thema in den nächsten Jahren in vielerlei Gestalt begegnen wird, habe ich für die Informationen hierzu eine eigene Seite auf meinem Blog eingerichtet.

Dort findet man auch die Links zu den Lärmkarten des Eisenbahnbundesamtes.

Tags: , , , , ,

Comments Keine Kommentare »

Der Rathausturm bei Nacht. Quelle: Pressestelle des Senates

Die Sommerpause ist da, und erlaubt einen Blick auf die vergangenen Monate und ein paar grundsätzliche Gedanken.

Der neue schwarz-grüne Senat hat eine Reihe von sehr großen Themen angefasst. Die Mehrzahl der Projekte betrifft die Elbinseln Veddel und Wilhelmsburg direkt. Was am Ende Wirklichkeit wird ist offen. Doch die Beschäftigung mit den Mega-Themen droht die alltäglichen Probleme in den Stadtteilen zu überdecken.

Dabei sind die Maga-Themen für Politiker attraktiv. Bieten sie doch die Gelegenheit mit großen Entwürfen zu glänzen, und vielleicht das Aussehen und die Entwicklungen in der Stadt auf lange Zeit zu prägen.

Die für die Elbinseln wichtigen Themen im einzelnen:

  • Der Freihafen, der in Hamburg am 15. Oktober seit 120 Jahren existiert, soll abgeschafft, oder radikal verkleinert werden.
  • Für die Hafenquerspange, einer Autobahn A 252 durch den Hafen und über die angrenzenden Stadtteile, die seit 25 Jahren diskutiert wird, die inzwischen in den Bundesverkehrswegeplan mit einer Linienfeststellung eingetragen ist, und in dessen Planung unzählige Arbeitsstunden investiert wurden soll eine Ersatzlösung gefunden und gebaut werden.
  • In Zusammenhang mit den Planungen zur Hafenquerspange steht der Plan die Wilhelmsburger Reichsstraße abzureißen, und eine Ersatzstraße zu bauen.
  • Schließlich wird diskutiert, ob die seit 1919 in Eimsbüttel beheimatete Universität Hamburg auf den Kleinen Grasbrook, und nicht wie oft fälschlicherweise behauptet wird in die Hafencity, zu verlegen.
  • Mit den Universitätsplänen rücken die Überlegungen, die U4 unter der Elbe hindurch auf den Kleinen Grasbrook und nach Wilhelmsburg zu erweitern wieder in den Focus.

Den Rest des Eintrages lesen »

Tags: , , , , , ,

Comments Keine Kommentare »

Die Living Bridge in einer Animation der Behörde für Stadtentwicklung und Umwelt (Quelle: Presseinformation der BSU)Das Büro Bothe Richter Teherani Architekten und der Investor Dieter Becken haben der Stadt vorgeschlagen, eine Brücke von der Hafencity zum Kleinen Grasbrook zu bauen, auf der 1.000 Wohnungen und Büros errichtet werden sollen.
Die SPD Veddel beschloss auf Ihrer Vorstandssitzung am Donnerstag das Projekt wegen seiner vielen Schwächen und Probleme abzulehnen.

Wir reihen uns damit in eine große Gruppe von Kritikern des Projektes ein, zu der auch viele namhafte Fachleute gehören.

Der Vorstand kritisiert vor allem ein Fehlen eines Verkehrskonzeptes. Bemängelt haben wir auch, das  alle Sichtachsen aus den Gebieten östlich der Brücke abgeschnitten werden. Das betrifft auch die vorgesehenen Wohnungen auf dem Baakenhöft. Den Rest des Eintrages lesen »

Tags: , ,

Comments Keine Kommentare »