Archiv nach Schlagworten: Wilhelmsburg - Seiten 3

Die Geschichtswerkstatt Wilhelmsburg gewinnt den Stadtteilkulturpreis

Der Klotz im Park: Flakbunker Wilhelmsburg

Klotz im Park: Flakbunker

Das Geschichtsprojekt „Klotz im Park“ von der Geschichtswerkstatt und der Bonifatiusschule in Wilhelmsburg wurde heute von der Kultursenatorin mit dem mit 5.000 Euro dotierten Stadtteilkulturpreis 2010 ausgezeichnet.

Nominiert waren außerdem das Theaterprojekt „Der Duls ruft“ vom Theater am Strom mit der Grundschule Dulsberg, dem Stadtteilbüro und der Geschichtswerkstatt Dulsberg sowie das Medienprojekt „Die Ohrlotsen“ von der MOTTE in Altona.

Im Rahmen von „Klotz im Park“ machten sich von April bis September 2009 Schülerinnen und Schüler der Bonifatiusschule auf geschichtliche Spurensuche rund um den Bunker am Rotenhäuser Feld in Wilhelmsburg und gingen Fragen nach, wie: Welche Rolle hat der Bunker im Zweiten Weltkrieg gespielt? Welche Geschichten haben sich hinter den fast drei Meter dicken Mauern und um sie herum ereignet? Die historischen Fakten sowie die Erfahrungsberichte älterer Menschen, die im Krieg im Bunker ausharren mussten, haben die Schüler in Theaterszenen und eine multimediale Ausstellung umgesetzt. Das Projekt wurde im Rahmen des Fonds „Kultur bewegt“ von der Behörde für Kultur, Sport und Medien, der Hamburgischen Kulturstiftung und der Stiftung Maritim, Hermann und Milena Ebel gefördert.

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Sondersitzung des Regionalausschusses Wilhelmsburg-Veddel zum Verkehrskonzept

Bürgerhaus Wilhelmsburg

Bürgerhaus Wilhelmsburg

Nach den umfangreichen Diskussionen um die Verlegung der Wilhelmsburger Reichsstraße und die geplante neue “Hafenquerspange” genannte Autobahn mitten durch Wilhelmsburg aus dem letzten Jahr war die Forderung nach einem Verkehrskonzept für die Elbinseln und den Süderelberaum eine allgemeine Forderung, die unter Anderen auch die Bezirksversammlung Hamburg-Mitte erhoben hatte. Wie das Verkehrskonzept erarbeitet werden soll werden Vertreter der Behörde für Stadtentwicklung und Umwelt den Bezirkspolitikern aus Hamburg-Mitte jetzt in einer öffentlichen Sondersitzung des Regionalausschusses mitteilen. Um genug Platz möglichst viele Gäste zu haben, Wurde der Sitzungsort des Ausschusses in den großen Saal des Bürgerhauses Wilhelmsburg verlegt.

Die Sitzung wird am nächsten Mittwoch, den 14. April ab 18:00 Uhr im Bürgerhaus Wilhelmsburg stattfinden. Die Tagesordnung sieht so aus:

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Der Zollzaun am Spreehafen bekommt noch in diesem Jahr zwei Durchgänge

Zollzaun

Zollzaun

Das der Zollzaun am Spreehafen verschwinden soll, ist eine Forderung die schon im Weißbuch für Wilhelmsburg im Jahre 2002 erhoben wurde. Das der Zaun nach Aufhebung des Freihafens am 1. Januar 2013 überflüssig wird, war schon bekannt. Aber bereits in diesem Jahr, vielleicht schon im Sommer, wird es zwei neue Schlupftore für Fußgänger und Radfahrer geben. Darauf haben sich vorgestern die IBA-Hamburg und die Zollverwaltung geeinigt.

Das hat die IBA am Donnerstag während der Projektgespräche “Veddel und Spreehafen” bekanntgegeben. Die Durchgänge sollen in der Nähe des Veddeler Bahnhofs und ungefähr auf der Höhe des Reiherstieges in den Zaun geschnitten werden.

Die Entwicklung ist ein Erfolg lang anhaltender Bemühungen zahlreicher Akteure, auch der Bezirksversammlung Hamburg-Mitte die immer wieder auch von mir eingebrachte Anträge beschlossen hat. Das Spreehaafenfest ist zum jährlich wiederkehrenden Symbol des Ringens geworden. Durch die Öffnung des Zollzaunes bekommen die Wilhelmsburger und die Bewohner der Harburger Chaussee endlich einen Zugang zum Spreehafen, der einen attraktiven Spazierweg erschließt.

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Auch dieses Jahr gibt es vier Führungen über das Gelände der Gartenschau igs 2013

Rundgang (Quelle: igs hamburg)

Rundgang (Quelle: igs hamburg)

Auch in diesem Jahr bietet die internationale gartenschau hamburg (igs) wieder vier Informationsrundgänge für Jedermann auf dem künftigen Gartenschaugelände an. Nach den hitzigen Debatten im Schatten der Baumfällungen für die Gartenschau kann man sich vor jetzt vor Ort einen Eindruck verschaffen und aus erster Hand informieren. Während eines zweieinhalbstündigen Spaziergangs werden die aktuellen Planungen und Maßnahmen vorgestellt.
Treffpunkt zur Führung am 10. April um 11 Uhr ist das Rathaus Wilhelmsburg in der Mengestraße 19. Eine Anmeldung ist nicht erforderlich und die Teilnahme kostenfrei. Die regelmäßigen Führungen sollen Interessierten die Möglichkeit bieten, an den Entwicklungen der igs 2013 bis zur Eröffnung des Großevents in drei Jahren teilzuhaben. Weitere Spaziergänge starten am 5.Juni, 4. September und 9. Oktober zur gleichen Uhrzeit am gleichen Treffpunkt.

Die igs verspricht die Teilnehmer der Führung auf eine Zeitreise in das Jahr 2013 mitzunehmen, wenn sich im Hamburger Stadtteil Wilhelmsburg die Tore zur internationalen gartenschau hamburg öffnen. In dem Jahr sollen die Besucher durch insgesamt sieben Erlebniswelten unter dem Motto „In 80 Gärten um die Welt“ auf Reise gehen.

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StadtRad kommt auf die Elbinseln Veddel und Wilhelmsburg

StadtRad Hamburg

StadtRad Hamburg

StadtRad Hamburg bekommt erstmals drei Fahrradleihstationen südlich der Elbe: Am Veddeler Bahnhof, am Stübenplatz und am Bürgerhaus Wilhelmsburg. Damit kann man praktisch kostenlos aus dem Reiherstiegviertel zur S-Bahn pendeln oder wenn man sich das traut von der Veddel in die Innenstadt. Vorher muss man sich allerdings bei StadtRad registrieren.

Die erste halbe Stunde StadtRAD ist für die Nutzer kostenlos. Danach fällt eine Leihgebühr von zunächst vier Cent pro Minute an und ab der 61. Minute von acht Cent. Somit kann man für 1,20 Euro eine ganze Stunde unterwegs sein. HVV-Abokarteninhaber und BahnCard-Kunden zahlen drei bzw. sechs Cent je Minute. Der Höchstpreis pro Tag beträgt 12 Euro. Anmeldemöglichkeiten sowie einen Überblick über die Stationen bietet die Homepage www.stadtradhamburg.de

Mit den neuen Stationen, von denen es nach dieser Erweiterungsrunde achtzig Stück im erweiterten Innenstadtbereich geben wird, wurde eine Forderung des Regionalausschusses Wilhelmsburg-Veddel teilweise erfüllt. Auf SPD-Initative wurden allerdings außer den jetzt eingerichteten Stationen am Stübenplatz und am Bahnhof Veddel auch je eine Station in Kirchdorf-Süd und am Bahnhof Wilhelmsburg gefordert, um auch den Wilhelmsburger Osten besser von dem Vorleihsystem profitieren zu lassen. Ob die Stationen in einer späteren Runde eingerichtet werden sollen ist nicht bekannt.

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Die Fahrrad- und Fussgängerverbidung an der Autobahnelbbrücke wird es nicht geben

Keine Querung für Fußgänger und Radfahrer

Keine Querung für Fußgänger und Radfahrer

An der Autobahnelbbrücke über die Norderelbe wird es keine Verbindung für Fußgänger und Radfahrer geben. Das geht aus der Antwort des Senates auf eine kleine Anfrage der Bürgerschaftsabgeordneten Carola Veit hervor. Carola berichtet darüber auf ihrer Webseite.

Mit einem Antrag in der letzten Wahlperiode hatte sich die SPD-Bürgerschaftsfraktion für einen an die Autobahnbrücke A 1 „angehängte“ Fußgänger- und Fahrradfahrerbrücke stark gemacht, die im Rahmen der IBA hätte realisiert werden können. Der Antrag scheiterte an der damaligen absoluten Mehrheit der CDU-Fraktion. Deren Bürgerschaftsabgeordneter Jörn Frommann sprach damals vollmundig von der Einrichtung einer Fährverbindung. Doch dieses Trostpflaster mit dem er sich offensichtlich für seine Ablehnende Haltung gegenüber den Wilhelmsburgern entschuldigen wollte erwies sich als hohles Gerede.

Auf die Entsprechende Frage von Carola Veit antwortete der Senat:

Die Prüfung hat ergeben, dass die Einrichtung eines Fährverkehrs über die Norderelbe Investitionen in Millionenhöhe für die zu erstellenden Anleger erfordern würde und hohe Betriebskosten für den Fährverkehr bei insgesamt geringer Nachfrage zur Folge hätte. Vor diesem Hintergrund wird das Projekt derzeit nicht verfolgt.

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Die Arbeitssklaven der modernen Industriegesellschaft

Diese Kennzeichen sind auf den Elbinseln oft zu sehen

Diese Kennzeichen sind auf den Elbinseln oft zu sehen

Seit einiger Zeit lässt sich in Wilhelmsburg und auf der Veddel eine neue Einwandererwelle beobachten. Vor einigen Häusern stehen zahlreiche Fahrzeuge mit Kennzeichen die mit “CC” beginnen. Diese kyrillischen Buchstaben bedeuten im lateinischen “SS” und stehen für die Bulgarische Provinz Silistra. Die Besitzer dieser Fahrzeuge dürften meist zu sittenwidrigen Stundenlöhnen und unter Umgehung des Scheinselbständigkeitsgesetzes von Deutschen Firmen ausgebeutet werden.

Das ist übrigens kein Hamburger Problem. Ich habe schon von Sozialdemokraten aus dem Ruhrgebiet gehört, das sie entsprechende Anzeichen in ihrer Heimat ebenfalls beobachten können. Auch andere Nationalitäten werden in diesem Sumpf aus Arbeitsverleihern und Subunternehmern ausgenutzt, etwa Polen oder auch Türken.

Harte Fakten werde ich in diesen Eintrag nicht nennen können, obwohl mir auch Namen wirklich renommierter Hamburger Firmen bekannt sind. Ich bin weder Polizist noch investigativer Journalist, und will es auch nicht sein. Es sind nur meine Schlüsse, die ich aus eigenen Beobachtungen und aus Gesprächen ziehe. Ich will die Sachverhalte eher im Ungefähren beschreiben. Mancher mag behaupten ich würde Gerüchte verbreiten, es gibt aber genügend Hinweise die meine Thesen stützen.

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Das war es dann wohl mit der Verlegung der Wilhelmsburger Reichsstraße

Der Lenkungsausschuss der neu gegründeten Klagegemeinschaft Rechtsschutz Lebensqualität Wilhelmsburg

Der Lenkungsausschuss der neu gegründeten Klagegemeinschaft

Der Plan die Wilhelmsburger Reichsstraße bis zum Beginn der Internationalen Gartenschau 2015 an die Bahnstrecke zu verlegen war schon immer sehr ambitioniert. Jetzt hat sich unter überraschend starker Beteiligung eine Klagegemeinschaft “Rechtsschutz Lebensqualität Wilhelmsburg” gegründet, die erwarten lässt, das sich die notwendigen Genehmigungsverfahren für die Straßenbauten auf Jahre hinaus verzögern werden. Mit einer Verlegung der Reichstraße bis zum Beginn der Internationalen Gartenschau ist nicht mehr zu rechnen.

Mit einem sogenannten Beteiligungsverfahren hat die Behörde für Stadtentwicklung und Umwelt (BSU) versucht, in Wilhelmsburg eine breite Zustimmung zur Verlegung der Reichsstraße zu sichern. Die Vorbereitungen für Verlegung als autobahnartige Bundesstraße und das Einleiten des Linienbestimmungsverfahrens für die Südtrasse der Hafenquerspange (HQS), einer neuen Ost-West-Autobahn durch Wilhelmsburg haben das Vertrauen in die Senatspolitik jedoch grundlegend erschüttert.

Mehr als 150 Wilhelmsburger waren an Donnerstag dabei als im Gasthaus Sohre die Klagegemeinschaft gegründet wurde. Die Zahl der Gesellschafter ist nach Angaben der Gründer bereits doppelt so hoch wie für die anstehenden rechtlichen Schritte erforderlich.

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Der Tag an dem wir das IBA-Dock eroberten

Volles Haus am Tag der Projekte

Volles Haus am Tag der Projekte

Rappelvoll war es den ganzen Tag: Nach dem Jahresempfang, an dem man nur auf Einladung teilnehmen konnte, hat die IBA zum ersten mal alle Elbinsulaner auf das IBA-Dock eingeladen, das im Müggenburger Zollhafen schwimmt. Der “Tag der Projekte” war eine erfolgreiche Veranstaltung

Diverse Vereine, Institutionen und Initiativen nutzten die Gelegenheit, sich den Besuchern zu präsentieren. Von der Arbeitsloseninitative Wilhelmsburg, Get the Kick, dem Hafenmuseum, Made in Veddel, der Pro Quartier bis zum Wilhelmsburger Türkischen Elternbund und noch vielen weiteren waren alle dabei.

Kinder wurden mit Bastelangeboten bei Laune gehalten, und ein moderiertes Programm gab es obenauf. Für das leibliche Wohl sorgten die Crew vom Scotland Jard und der Elternbund.

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Zukunft Elbinsel zur Hafenquerspange: Veraltete Glaubenssätze statt neuer Glaubwürdigkeit

Impression einer Hochbrücke über die Süderelbe bei Moorburg (Illustration: DEGES)

Impression einer Hochbrücke über die Süderelbe bei Moorburg (Illustration: DEGES)

Der Verein Zukunft Elbinsel Wilhelmsburg hat heute auf einer seiner Webseiten eine Presseerklärung veröffentlicht, die sich mit der Senatsentscheidung zur sogenannten Hafenquerspange, eine Autobahn quer durch den Süden der Elbinseln befasst. In der Presseerklärung werfen Sie dem schwarz-grünen Senat ein Festhalten an veralteten Glaubenssätzen der Verkehrspolitik vor. Der grünen Senatorin Anja Hajduk halten sie ein Zitat aus dem Wahlkampf vor, das der jetzigen Entwicklung widerspricht. Damals sagte die Senatorin, die jetzt die Autobahnpläne massiv vorantreibt:
Die Hafenquerspange ist … “viel zu teuer und wäre eine Katastrophe für Wilhelmsburg”

An dieser Stelle dokumentiere ich die ganze Pressemitteilung des Vereines:

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