Archiv nach Schlagworten: Wirtschaft - Seiten 2

Gendenken an die Opfer der Sturmflut 1962

Wilhelmsburger Str. 1962

Die Sturmflut im Februar 1962 war eine der größten Naturkatastrophen in der hamburgischen Geschichte. In diesen Tagen jährt sich dieses Ereignis nun zum 48. Mal. Wilhelmsburg gehörte zu den am stärksten betroffenen Gebieten – von den 315 Opfern in Hamburg kamen die meisten aus Wilhelmsburg.

An der Elbe wurde in den späten Abendstunden des 16. Februar 1962 ein sehr starkes Ansteigen der Wasserstände beobachtet, das durch den Orkan Vincinette (die Siegreiche) ausgelöst wurde. Gegen Mitternacht wurden vielerorts die Kronen der noch nicht erhöhten Deiche erreicht und überströmt, wenig später brachen die ersten Deiche.

Heute, Dienstag, den 16. Februar 2010 um 17.30 Uhr wird in Wilhelmsburg am Flutopferdenkmal in der Grünanlage Kirchdorfer Straße in einer Gedenkveranstaltung mit der Entzündung einer Mahnflamme an die vielen Opfer erinnert.

Die Mitglieder der Wilhelmsburger Deichwacht und der Freiwilligen Feuerwehr Wilhelmsburg werden sich mit Fackeln zu einer Mahnwache formieren.

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Hajduk kommt am 21 April mit den Hafenquerspangenplänen nach Wilhelmsburg

Wachsen mit Fehlsicht?

Wachsen mit Fehlsicht?

Die Planungen zur Hafenquerspange und einer Verlegung der Wilhelmsburger Reichsstraße an die Bahntrasse werden in Wilhelmsburg kontovers diskutiert.

Bereits im Februar hatte Stadtentwicklungssenatorin Anja Hajduk dort die Planungen zur Verlagerung der Wilhelmsburger Reichsstraße diskutiert und dabei zugesagt, die weiteren Fernstraßenplanungen im Hamburger Süden vor Ort vorzustellen, sobald die Ergebnisse der Projektstudie der DEGES (Deutsche Einheit Fernstraßenplanungs- und -bau GmbH) zur Hafenquerspange vorliegen.

Nun liegt die Projektstudie zur Überprüfung der Trassenwahl der Hafenquerspange vor. Diese wird Senatorin Hajduk zusammen mit Fachexperten und Vertretern von Wilhelmsburger Interessengruppen in Wilhelmsburg vorstellen und diskutieren.

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Alarmsignal:Werner Marnette tritt als Wirtschaftsminister in Kiel zurück.

Mit Marnette auf dem DOM

Mit Marnette auf dem DOM

Dr. Werner Marnette, den Veddelern noch gut bekannt als Vorstandsvorsitzender der Norddeutschen Affinerie, hat den Schleswig-Holsteinischen Ministerpräsidenten gebeten, seine Bestellung als Wirtschaftminister zurückzunehmen. Wie der NDR heute vermeldet, sei sein Vertrauen in die Arbeit der Landesregierung in den vergangenen Wochen und Monaten zunehmend erschüttert worden. Dies habe vor allem mit den Problemen bei der HSH Nordbank und den Fehlentwicklungen im Management dieser Probleme durch die Landesregierung zu tun.

Werner Marnette war schon immer ein Freund klarer Worte. Auf der anderen Seite ist er ein Fachmann mit hoher Kompetenz für Wirtschaftsfragen. In der Politik ist er ein Seiteneinsteiger, ein Mann aus der Praxis. Wenn er jetzt sagt, er sei “davon überzeugt, dass die Landesregierung in ihrer Rolle als Miteigentümer der HSH Nordbank unser Land durch schlechtes und unprofessionelles Krisenmanagement, durch Vernachlässigung der Kontroll- und Sorgfaltspflicht in eine sehr schwierige Lage gebracht hat”, dann muss das ein Alarmsignal für alle Parlamentarier und Bürger nicht nur in Schleswig-Holstein, sondern auch in Hamburg sein. Zumal Marnette in diesem Zusammenhang auch Hamburgs Finanzsenator Michael Freytag (CDU) angegriffen hat. Dieser habe beim Krisenmanagement ebenfalls versagt.

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Den besten Fisch Hamburgs gibt es auf der Veddel (natürlich!)

Veddeler Fischgaststätte

Veddeler Fischgaststätte

Rüdiger Kowalke mit seinem Fischereihafenrestaurant war gestern. Den besten Fisch der Stadt bekommt man in der Veddeler Fischgaststätte! An Platz zwei folgt das Feuerschiff, Kowalkes Fischereihafenrestaurant folgt erst an dritter Stelle. So steht es jedenfalls heute in der Hamburger Morgenpost ganz oben auf der ersten Seite.

Das sind genau die Meldungen die ich lesen möchte, wenn ich von der Bezirksversammlung nach Hause fahre. Und wie kommt die “Mopo” auf diese  Erkenntnis? Sie hat im Internet bei “Qype“, den Empfehlungsportal und Stadtmagazin im Internet nachgeschaut. Dort kann man sich registrieren und über die Erfahrungen berichten die man mit Restaurants und Attraktionen gemacht hat.

Wer dort unter “Hamburg” und “Fisch” sucht, bekommt die Rangliste angezeigt. Zugegeben, die Promi-Dichte Weiterlesen »

Das Tapitas schließt die Pforten – Nachfolger gesucht

Tapitas Bar

Tapitas Bar

Arno Walter und Iris Kray schließen das Tapitas im Veddeler Stieg. Der letzte Öffnungstag wird der 31. Mai sein. Die erste Tapas-Bar auf der Veddel existierte vier Jahre, und war zu seiner Eröffnung ein vom Hamburger Senat als eine Art Symbol für erfolgreiche Stadtteilpolitik verkauft worden. Der grösste Wunsch des Betreiberehepaares ist es, einen Nachfolger zu finden, der das Geschäft in adäquater Form weiter betreiben möchte.

Vor vier Jahren schwärmte der damalige Bausenator und jetzige CDU-Chef Michael Freytag noch von der integrativen Wirkung des Studentenprogrammes auf der Veddel. Der Hamburger Morgenpost gegenüber äußerte er sich in einem Interview so:

MOPO: Auf der Veddel schaffen Sie zum Beispiel Wohnungen für Studenten. Genügt das, um das Integrationsproblem von Ausländern in den Griff zu kriegen?

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Niedernfelder Durchfahrt: Die Arbeiten haben begonnen

Niedernfelder Brücken

Niedernfelder Brücken

Es war eine lange Diskussion, viel Gerede, Beschlüsse, Pressemitteilungen, sogar eine Barkassendemonstration war im Programm. Wenn man sich lange um ein Thema gekümmert hat, freut man sich besonders, wenn der Tag der Umsetzung herangekommen ist, und man tatsächlich die Veränderungen  anschauen und anfassen kann. Das ist jetzt bei den Neidernfelder Brücken der Fall.

Am Wochenende ist die Fahrbahn des Veddeler Dammes abgesperrt worden, es stehen von vier jetzt nur noch zwei Fahrspuren zur Verfügung. Zuerst will die Hamburg Port Authority (HPA) die beiden mittleren Brücken erneuern.

Ursprünglich wollte die HPA die Brücken durch einen Damm ersetzen, und damit die Wasserstraße zwischen dem Spreehafen und dem Hansahafen zuschütten. Dies hätte nicht nur eine erhebliche Verschlechterung der Erreichbarkeit der Veddel mit dem Schiff geführt, es hätte auch einen Wasserstraße vernichtet, die wir im Rahmen der Neuorganisation des Hafens vielleicht noch sehr brauchen werden.

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Logistik-Initative Hamburg stellt sich im Wirtschaftsausschuss vor

LKW im Hafen

LKW im Hafen

Montag tagt der Ausschuss für Haushalt, Kultur und regionale Wirtschaftsentwicklung der Bezirksversammlung in der BallinStadt. Die Sitzung ist, bis auf den Tagesordnungspunkt “Bauvergabe”, öffentlich. Und dieses mal gibt es auch einen besonderen Anlass für erhöhtes öffentliches Interesse: Die Logistik-Initiative-Hamburg stellt sich vor.

Die Logistik-Irritative wurde von der Wirtschaftsbehörde und der Hamburger Wirtschaft ins Leben gerufen.

Zweck ist die Vernetzung von Wirtschaft, Wissenschaft und Forschung sowie die Förderung von Innovationen und neuen Technologien. Auch die Erschließung und Bereitstellung von Flächen, Immobilien und einer logistikgerechten Verkehrsinfrastruktur zählt zu den Themen der Logistik-Initiative.

Das ist bei all den Konflikten die es zwischen den Interessen des Hafens und den Interessen der Bewohner der Elbinseln gibt Grund genug einen Gesprächsfaden aufzunehmen und in Zukunft zu pflegen.

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Nur zwei Stunden Vorwarnzeit: Bahn schneidet der Affi den Anschluß ab

Norddeutsche Affinerie

Norddeutsche Affinerie

Die Norddeutsche Affinerie (NA) ein Industriebetrieb von großer Bedeutung, und auf gute Verkehrsanbindungen angewiesen. Da sollte man meinen, das auf diese Verbindungen ein entsprechender Augenmerk gelegt wird. Doch nun wurde die NA ist wurde durch Sperrung der Peutebrücke vom Schienenverkehr abgeschnitten, ohne das ein Unglück oder plötzliches technisches Versagen vorlag. Jetzt ist die NA über die unprofessionelle Informationspolitik der Bahn verärgert, und fordert schnellstmögliche Reparatur der Brücke.

Derzeit gibt es keine Informationen über Alternativkonzepte und keine verlässlichen Aussagen über die Dauer der Sperrung.
Vorgestern um 13 Uhr wurde die Logistik-Abteilung der NA per Mail vom Kundenzentrum der DB Cargo darüber informiert, dass die Peute-Eisenbahnbrücke — der einzige Anschluss des NA-Werks an das Schienennetz der Deutschen Bahn — um 15 Uhr für ca. 4-6 Wochen für Reparaturarbeiten gesperrt wird. Eine sofortige Anfrage bei DB Schenker ergab, dass für die Transporte der NA und anderer Betriebe auf der Peute kein Alternativkonzept vorliegt.

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Bleibt Schlecker auf der Veddel?

Schlecker

Schlecker

Auf der Veddel müssen alle Geschäfte wegen der Insellage des Stadtteils mit der Kaufkraft auskommen, die vor Ort verfügbar ist. Laufkundschaft aus Nachbarstadtteilen gibt es kaum.  Das nächste Schließung könnte den Drogeriemarkt Schlecker betreffen.

Wie die “Welt” berichtet will der schwäbische Milliardär Anton Schlecker laut Dienstleistungsgewerkschaft Ver.di in bis zu 12 000 Jobs  Deutschland streichen. Damit würde es hierzulande fast jeden dritten Mitarbeiter treffen. Schlecker wolle sich auf große Geschäfte konzentrieren und bis zu 4000 kleine Läden schließen, sagte Achim Neumann der “Neuen Rhein/Neue Ruhr-Zeitung”.

In der Schlecker-Zentrale gibt man sich empört ob der “Desinformationskampagne” der Gewerkschaft, die seit langem einer der Lieblingsgegner der Handelskette ist. Die Zahlen “sind völlig aus der Luft gegriffen” und “frei erfunden” erklärte das sonst so öffentlichkeitsscheue Unternehmen. Ver.di schüre “verantwortungslos Ängste bei den Mitarbeitern”. Schließlich habe Schlecker doch gerade erst gute Zahlen vorgelegt. 2008 stieg der Umsatz von Deutschlands größter Drogeriemarktkette um 6,6 Prozent auf 7,42 Mrd. Euro. Trotz Finanzkrise sei das Unternehmen kerngesund. In diesem Jahr sollen sogar 500 neue Filialen mit einer Verkaufsfläche von jeweils bis zu 1000 Quadratmetern eröffnet werden.

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Angela Merkel begrüßte die neuen Auszubildenden der Norddeutschen Affinerie auf der Veddel

Um die ging es: Der Auszubildendenjahrgang 2008

Um die ging es: Der Auszubildendenjahrgang 2008

Inzwischen ist die Begrüßung des neuen Auszubildendenjahrganges bei der Kupferhütte Norddeutsche Affinerie (NA) jedes Jahr ein fester Termin in meinem Kalender. Nicht nur das die “Affi” der größte Betrieb im Stadtteil ist, sie bemüht sich auch in besonderer Weise um die Ausbildung der jungen Menschen von der Veddel.

Für die erfolgreichen Absolventen des Hauptschulzweiges der Schule Slomanstieg ist es sehr schwer einen Ausbildungsplatz zu bekommen. Nicht nur das Hauptschüler es generell schwerer haben, auch die Postleitzahl in dem Bewerbungsschreiben dürfte in vielen Betrieben Minuspunkte bringen.

Zu Unrecht, denn wenn man den jungen Leuten eine Chance bietet, beweisen sie oft schnell, das sie fleißig und lernbegierig sind.

Deshalb ist die Schule Slomanstieg mit der NA eine Kooperation mit dem Programm “9+” eingegangen.

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