Posts Tagged “Zukunft”
 Impression einer Hochbrücke über die Süderelbe bei Moorburg (Illustration: DEGES) Gestern hat der Senat trotz aller Widerstände und Probleme beschlossen, die neue Linienbestimmung für die sogenannte Hafenquerspange durch den dicht bewohnten Süden Wilhelmsburgs bei der Bundesregierung zu beantragen. Auf dieser Grundlage sollen die weiteren Entwurfs- und Genehmigungsplanungen vorangetrieben werden. Die neue Linie soll westlich von Moorburg an die geplante A26 anschließen und endet im Osten im Bereich der Anschlussstelle Stillhorn an der A1. Diese Linienbestimmung soll die 2005 beim Bund beantragte Nordtrasse unter den Spreehafen hindurch ersetzen.
Stadtentwicklungssenatorin Anja Hajduk (GAL) setzt sich damit konsequent über die Diskussionen des sogenannten “kooperativen Beteiligungsverfahrens” des letzten Jahres hinweg. Kein einziger der vorgebrachten Einwände gegen die Südtrasse wurde berücksichtigt. Nicht einmal die negativen Stellungnahmen der Internationalen Bausstellung (IBA) und der Internationalen Gartenschau (igs) fanden Berücksichtigung.
Keine Spur gibt es von dem versprochenen Verkehrskonzept für den Hamburger Süden. Gerade mit Hilfe dieses Konzeptes hätte man entscheiden können, wo Schnellstraßen notwendig, und wo sie eben nicht notwendig sind. Deshalb hätte dieses Konzept unbedingt vor das Linienbestimmungsverfahren gehört. Wenn die Autobahnen in dem Konzept sowieso gesetzt sind, ist die Erarbeitung desselben am Ende nur noch weiße Salbe, oder Geldverschwendung, je nachdem welchen Standpunkt man einnimmt.
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 Bunthäuser Spitze - Quelle: BSU Nach den Aufregungen um die Baumfällungen der igs ist diese Nachricht beinahe untergegangen: Die Auenlandschaft Norderelbe, die auch Teile des Wilhelmsburger Osten umfasst, ist unter Naturschutz gestellt worden.
Es ist das 31. Naturschutzgebiet in Hamburg. Bislang bewahren elf NSG die Besonderheit und Vielseitigkeit der Hamburger Elbe. Damit sind nun weite Teile der Tide-Flächen im Norderelbe-Bereich mit wertvollen Röhrichten, Auwäldern und seltenen Tieren unter Schutz gestellt.
Die „Auenlandschaft Norderelbe“ erstreckt sich von der Brücke der Autobahn A1 im Norden bis zur Bunthausspitze im Süden. Mit einer Größe von 222 Hektar zählt es zu einem der größeren Naturschutzgebiete in Hamburg. Die Teilflächen im Einzelnen sind: Das Vorland rund um die Bunthäuser Spitze, die Wasserfläche der Norderelbe, die Filterbecken auf der südlichen Billwerder Insel, die Spadenländer Spitze sowie Kreetsand als Pilotprojekt der Hamburg Port Authority (HPA) zur Senkung des Tidehubes.
Durch die Kraft der Gezeiten und den Tidehub von bis zu 3,5 Meter ist das Vorland einem ständigen Wandel ausgesetzt. Die Folge: hier können nur anpassungsfähige Fier- und Pflanzenarten dauerhaft leben. So hat sich hier z.B. der weltweit nur im Hamburger Tide-Bereich vorkommende Schierlings-Wasserfenchel etabliert. Von dieser besonders geschützten Art gibt es nur noch ca. 2.000 Pflanzen.
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 Für den schiffbaren Kanal zum Rathaus wurde eine Schneise durch den Baumbestand geschlagen Nachdem die Internationale Gartenschau (igs) wegen der Pläne zahlreiche Bäume zu fällen unter heftige Kritik geraten ist, geht sie jetzt mit ihrer eigenen Darstellung an die Öffentlichkeit. Anlässlich einer Pressekonferenz im Bürgerhaus veröffentlichte sie zu den Arbeiten eine Erklätung, die ich hier wiedergebe. Dabei kann kaum überraschen, das die igs die Baumfällungen für die nun beginnenden, großflächigen Arbeiten auf dem Gartenschaugelände für erforderlich hält:
Der Umbau des Wasserwerks zu einem attraktiven Gartenlokal mit Terrassen zu den Rathauswettern, der Bau einer der modernsten Kletterhallen Norddeutschlands oder der Ausbau eines Kanukanals im Parkgelände sind nur einige der Bausteine für den Park der Zukunft, der in Wilhelmsburg entstehen soll. Um diese Projekte umzusetzen, hat die internationale gartenschau hamburg (igs 2013) beim Bezirksamt Hamburg-Mitte die dafür erforderliche Fällung von Bäumen auf dem Gartenschaugelände für die jetzige Fällsaison beantragt. Dies hat in der Öffentlichkeit Irritationen ausgelöst. Hierzu Heiner Baumgarten, Geschäftsführer der igs 2013:
„Wir legen viel Wert darauf, die Planungen zur Gartenschau optimal an den bestehenden Baumbestand anzupassen. Die Entwürfe wurden mehrfach geändert, um Bäume erhalten zu können. So haben wir die geplante Wegeführung entlang der Gewässer Kükenbrack und Mahlbusen verändert, um den Baumbestand zu schützen und die Störungen an den Gewässerrändern möglichst gering zu halten. Dennoch werden für die Parkgestaltung, insbesondere für die späteren Spiel-, Sport- und Freizeitnutzungen eines modernen Parks, freie Flächen benötigt, um unser Ziel zu erreichen: einen Park für alle Kulturen und Generationen mit Vorbildcharakter für andere große Metropolen“.
Insgesamt stehen auf dem rund 100 Hektar großen Gartenschaugelände hochgerechnet 20.000 Bäume, die sich aus den rund 6.000 erfassten Einzelbäumen mit einem Stammdurchmesser größer als 25 Zentimeter, kleineren Bäumen und den waldartigen Beständen zusammensetzen. Die Landschaftsbauarbeiten werden 2010 auf dem gesamten Gartenschaugelände große Fortschritte machen. Es werden unter anderem Leitungen verlegt, Wege gebaut, Gewässer entschlammt und mit dem Bau der Kletterhalle begonnen. Beispielsweise für den Bau des neuen Schwimmbads und der Kletterhalle, für den Wegebau oder die Grabenunterhaltung müssen Bäume weichen.
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Schlagwörter: Bezirksversammlung, IBA/IGS, Umwelt, Wilhelmsburg, Zukunft
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Die SPD Bürgerschaftsfraktion lädt alle Interessierten zur Diskussion und zu Workshops zur Zukunft der Stadtentwicklung ein.
Die Diskussion, die sich in Hamburg an der Besetzung des Gängeviertels und der Initative “Not in our name” um die Marke Hamburg entzündet hat, wird auf dieser Veranstaltung aufgenommen und weiter debattiert werden. Dabei soll der Diskurs offen und mit Beteiligung möglichst vieler Menschen auch ohne Parteibuch geführt werden.
In der Aula der Rudolf-Roß-Gesamtschule, Neustädter Straße 60, Hamburg-Neustadt diskutieren unter Anderen:
- Klaus Illigmann, Leiter Stadtentwicklungsplanung Stadt München
- Prof. Dr. Jürgen Oßenbrügge, Universität Hamburg
- Julian Petrin, Nexthamburg
- Hans Joachim Rösner, Steg Hamburg
- Christoph Twickel, “Not in our Name”
Die vom Stadtentwicklungsexperten Andy Grote moderierte Veranstaltung beginnt am Freitag, den 26. Februar um 15:00 Uhr
Anmeldung werden erbeten an: info@spd-fraktion.hamburg.de
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 Impression einer Hochbrücke über die Süderelbe bei Moorburg (Illustration: DEGES) So führt man die Beteiligung der Bezirkspolitik ad absurdum. Weniger als ein Tag wurde den Bezirksversammlungen Harburg und Hamburg-Mitte eingeräumt, eine Stellungnahme zu einer Senatsdrucksache zum wichtigen Linienbestimmungsverfahren der Hafenquerspange zu formulieren und abzugeben. Die Mitglieder der Bezirksversammlungen arbeiten nicht hauptberuflich in der Politik. Drucksachen müssen meist nach Feierabend bearbeitet werden, man muss sich beraten. Schließlich tagt der zuständige Hauptausschuss ein mal monatlich.
Das ist natürlich auch in der mit dieser Angelegenheit befassten Behörde für Stadtentwicklung und Umwelt bekannt. Der Vorgang kann daher als absichtliches Überfahren der Bezirkspolitik gesehen werden.
Offensichtlich will man die Entscheidung eine neue Autobahn durch Wilhelmsburg zu bauen möglichst rasch durchpauken. Die regelmäßigen Proteste des letzten Jahres gegen die Verkehrsplanungen zerren sichtlich an den Nerven der Verantwortlichen.
Der Senat verspricht sich die sogenannte Hafenquerspange, eine ausgewachsene Autobahn, im Süden Wilhelmsburgs billiger bauen zu können als parallel zur Köhlbrandbrücke. Dafür wäre eine neue Hochbrücke über die Süderelbe erforderlich. Allerdings hat eine solche Trassenführung auch gewaltige Nachteile:
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Schlagwörter: Bezirksversammlung, Hafen, Hafenquerspange, Hamburg, Kleiner Grasbrook, Senat, Veddel, Verkehr, Wilhelmsburg, Zukunft
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 Aussengelände des Hafenmuseums In der 50er Schuppenstrecke auf dem Kleinen Grasbrook soll das Hafenmuseum erheblich ausgebaut werden. Es ist nicht nur daran gedacht die jetzige Ausstellungsfläche erheblich auszuweiten, es soll sogar noch ein zweiter Schuppen hinzu kommen.
Wie das Museum aussehen soll wird in einem Masterplan festgelegt. Mit dessen Erstellung wurde jetzt das Studio Andreas Heller Architects & Designers beauftragt. Die Wahl wurde von der Lenkungsgruppe Hafenmuseum getroffen, die sich aus Vertretern der Stiftung Historische Museen Hamburg, der Stiftung Hamburg Maritim, des Beirats Hafenmuseum und der Behörde für Kultur, Sport und Medien zusammen setzt.
„Hafen, Handel, Schiffbau und Seefahrt sind die Themen, die mit Hamburg verbunden werden und mit denen sich unsere Stadt gegenüber Besuchern aus aller Welt ideal präsentieren kann. Mit dem Ausbau des Hafenmuseums können wir dieses Potential noch stärker ausschöpfen und der Geschichte des Hafens einen festen Platz in der Hamburger Museumslandschaft geben.“ kommentiert die Kultursenatorin v. Welck den Ausbau.
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 Rethehubbruecke in der Abenddämmerung
Die Hubbrücke über die Rethe wird durch Europas größte Klappbrücke ersetzt. Jetzt beginnen die Bauarbeiten. Das teilt die Hamburg Port Authority in einer Pressemitteilung mit.
Die HPA hat den ersten Auftrag für den Neubau der Retheklappbrücke im Hamburger Hafen am Freitag vergeben. Das Bauunternehmen Züblin erhielt für rund 8,5 Millionen Euro den Zuschlag für den Bau der neuen Straßenführung „Blumensand“ und die geplante Straßenbrücke „Hohe Schaar“. Bisher müssen sich Bahn und Straße die Rethe-Querung teilen, so dass Wartezeiten entstehen. Die neue Brücke führt den Straßenverkehr über die bestehenden Bahngleise hinweg auf die künftige Doppel- Klappbrücke zu. Der Abschluss des Vergabeverfahrens bedeutet gleichzeitig den Baustart für das Projekt.
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 Baggerfahrer Markus Zwölf Jahre haben die Planungen gedauert, und mancher glaubte schon, es würde nie etwas werden. Heute aber war es endlich soweit: Mit dem Abriss der alten Pavillons beginnt der Neubau des Rothenburgsorter Marktplatzes.
Die Beratungen über den neuen Marktplatz haben auch den damaligen Ortsausschuss Veddel-Rothenburgsort begleitet. Immer wieder wurden die Pläne geändert, und immer wieder wechselten die Investoren. Damals habe auch ich viel Zeit mit den Diskussionen über dieses Bauvorhaben verbracht. Klar, das ich heute dabei war!
Unser Bezirksbürgermeister Markus Schreiber hat es sich nicht nehmen lassen, sich einen “Kindheitstraum” zu erfüllen: Er durfte die Abrissarbeiten beginnen, und dafür mit dem Bagger fahren.
Diesen lang ersehnten Moment habe ich in einem kleinen Film festgehalten:
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Schlagwörter: Bezirksversammlung, Hamburg, Rothenburgsort, Zukunft
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 Neue Mitte Wilhelmsburg Dort wo in der Mengestraße heute ein unansehnliches Sportfeld ist, soll eines der größten Bauvorhaben der IBA entstehen: Der neue Sitz der Bau- und Umweltbehörde, offiziell Behörde für Stadtentwicklung und Umwelt genannt, will aus der Innenstadt hierher in ein neues Gebäude ziehen. Es gibt dabei nur ein Problem: Das Schwimmbad Wilhelmsburg ist im Weg.
Zwar könnte das Hallenbad mit seinem 25 Meter langen Schwimmbecken erhalten bleiben, aber die Liegewiese im Aussenbereich und der dort befindliche Pool müssten wegfallen.
Nun wurde im Zuge der IBA-Planungen wiederholt über die Zukunft des Bades gesprochen. Eigentlich sollte es auf das IBA/igs-Gelände auf der anderen Straßenseite verlegt werden. Die Forderung war, das der Neubau fertig sein muss, bevor das alte Bad abgerissen wird.
In der letzten Sitzung des IBA/igs-Beteiligungsgremiums berichtete ein Vertreter über den aktuellen Stand der Diskussion. Es wurde bekannt, das im Augenblick überlegt werde, auf einen Neubau des Schwimmbades ganz zu verzichten, und nur noch die jetzt bestehende Halle ohne die Aussenanlagen zu nutzen. Andererseits hätte es Vorstellungen gegeben, das ein neues Schwimmbad in Wilhelmsburg ein Spassbad, wie etwa in Harburg sein müsse, was einen entsprechenden sehr hohen Eintrittspreis zur Folge hätte.
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Schlagwörter: Bezirksversammlung, IBA/IGS, Sport, Wilhelmsburg, Zukunft
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 Sitzung in Wilhelmsburg
Die Bezirksversammlung tagt normalerweise im ihrem Sitzungssaal im Bezirksamt am Klosterwall. Heute aber gab es zwei Besonderheiten. Die Sitzung findet im Ratssaal des Bürgerhauses Wilhelmsburg statt, und es gibt eine Referentin: Die Wissenschaftssenatorin Herlind Gundelach.
Thema ihres Vortrages war die Zukunft der Universität Hamburg und die mögliche Verlagerung auf den Kleinen Grasbrook. Die Senatorin trug die vier möglichen Szenarien dazu vor.
Danach antworteten die Fraktionsvorsitzenden der Parteien. Die SPD und die GAL als auch die CDU lobten die Senatorin für ihre Initiative und präferierten klar die Verlagerung auf den zentral gelegenen Standort Kleiner Grasbrook.
Nur die Linkspartei sprach sich mit den Argument die neue Universität werde eine “Lernmaschine” sein gegen die Verlagerung aus, blieb aber die Erklärung schuldig, warum eine solche Entwicklung in einer neu gebauten Universität in Eimsbüttel nicht eintreten würde.
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