<?xml version="1.0" encoding="UTF-8"?>
<rss version="2.0"
	xmlns:content="http://purl.org/rss/1.0/modules/content/"
	xmlns:wfw="http://wellformedweb.org/CommentAPI/"
	xmlns:dc="http://purl.org/dc/elements/1.1/"
	xmlns:atom="http://www.w3.org/2005/Atom"
	xmlns:sy="http://purl.org/rss/1.0/modules/syndication/"
	xmlns:slash="http://purl.org/rss/1.0/modules/slash/"
	>

<channel>
	<title>Klaus Lübke Blog &#187; Zukunft</title>
	<atom:link href="http://www.veddel.net/wordpress/tag/zukunft/feed/" rel="self" type="application/rss+xml" />
	<link>http://www.veddel.net/wordpress</link>
	<description>Hier schreibt der Stadteilkümmerer über die Veddel, Wilhelmsburg, Hamburg und die Welt</description>
	<lastBuildDate>Fri, 03 Feb 2012 14:46:27 +0000</lastBuildDate>
	<language>en</language>
	<sy:updatePeriod>hourly</sy:updatePeriod>
	<sy:updateFrequency>1</sy:updateFrequency>
	<generator>http://wordpress.org/?v=3.3.1</generator>
		<item>
		<title>Die Bundesregierung stellt die Hafenquerspange in frage</title>
		<link>http://www.veddel.net/wordpress/2011/09/19/die-bundesregierung-stellt-die-hafenquerspange-in-frage/</link>
		<comments>http://www.veddel.net/wordpress/2011/09/19/die-bundesregierung-stellt-die-hafenquerspange-in-frage/#comments</comments>
		<pubDate>Mon, 19 Sep 2011 07:04:04 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Klaus</dc:creator>
				<category><![CDATA[Bundespolitik]]></category>
		<category><![CDATA[Hamburg]]></category>
		<category><![CDATA[Kleiner Grasbrook]]></category>
		<category><![CDATA[Veddel]]></category>
		<category><![CDATA[Verkehr]]></category>
		<category><![CDATA[Wilhelmsburg]]></category>
		<category><![CDATA[Wirtschaft]]></category>
		<category><![CDATA[Entwicklung]]></category>
		<category><![CDATA[Hafen]]></category>
		<category><![CDATA[Hafenquerspange]]></category>
		<category><![CDATA[Lärm]]></category>
		<category><![CDATA[Zukunft]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://www.veddel.net/wordpress/?p=2799</guid>
		<description><![CDATA[<a href="http://www.veddel.net/wordpress/2011/09/19/die-bundesregierung-stellt-die-hafenquerspange-in-frage/" title="Die Bundesregierung stellt die Hafenquerspange in frage"></a>Aus Berlin h&#246;rt man, das wichtige Verkehrsprojekte nicht finanziert werden k&#246;nnen. Darunter sind f&#252;r Hamburg und Norddeutschland wichtige Vorhaben wie der Ausbau der Schleusen des Nord-Ostsee-Kanales und der sogenannten Y-Trasse, einer Eisenbahnstrecke zur besseren Anbindung der H&#228;fen. Bereits zuvor hatte &#8230;<p class="read-more"><a href="http://www.veddel.net/wordpress/2011/09/19/die-bundesregierung-stellt-die-hafenquerspange-in-frage/">Weiterlesen &#187;</a></p>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<a href="http://www.veddel.net/wordpress/2011/09/19/die-bundesregierung-stellt-die-hafenquerspange-in-frage/" title="Die Bundesregierung stellt die Hafenquerspange in frage"></a><p><div id="attachment_2800" class="wp-caption alignleft" style="width: 160px"><a href="http://www.veddel.net/wordpress/wp-content/uploads/2011/09/stau_koehlbrand.jpg" rel="lightbox[2799]"><img src="http://www.veddel.net/wordpress/wp-content/uploads/2011/09/stau_koehlbrand-150x150.jpg" alt="Stau auf der K&#246;hlbrandbr&#252;cke" title="Stau auf der K&#246;hlbrandbr&#252;cke" width="150" height="150" class="size-thumbnail wp-image-2800" /></a><p class="wp-caption-text">Stau auf der K&#246;hlbrandbr&#252;cke</p></div><strong>Aus Berlin h&#246;rt man, das wichtige Verkehrsprojekte nicht finanziert werden k&#246;nnen. Darunter sind f&#252;r Hamburg und Norddeutschland wichtige Vorhaben wie der Ausbau der Schleusen des Nord-Ostsee-Kanales und der sogenannten Y-Trasse, einer Eisenbahnstrecke zur besseren Anbindung der H&#228;fen. Bereits zuvor hatte es aus Berlin gehei&#223;en, das im Falle einer erfolgreichen Olympia-Bewerbung M&#252;nchens Geld das f&#252;r Norddeutschland vorgesehen ist nach Bayern flie&#223;en m&#252;sste. In das Heimatland des Verkehrsministers Ramsauer wohlgemerkt. Jetzt steht auch die bei uns viel diskutierte &#8220;Hafenquerspange&#8221;, eine Autobahn quer &#252;ber die Elbinseln auf der Streichliste der zu finanzierenden Projekte. </strong></p>
<p>Eigentlich ist das wenig verwunderlich, weil f&#252;r diese Autobahn kein Baurecht besteht. Der Letzte Senat hat die Planungen radikal ver&#228;ndert. W&#228;hrend sie vorher neben der K&#246;hlbrandbr&#252;cke in den Hafen hinein und &#252;ber dem Spreehafen aus dem Hafen hinaus f&#252;hren sollte, ist die Planung jetzt auf den S&#252;den der Elbinsel nach Moorburg und Kirchdorf verlegt worden. Es handelt sich dabei um Linienbestimmungen. Vor den eigentlichen Bauarbeiten m&#252;sste noch ein umfangreiches Planfeststellungsverfahren durchgef&#252;hrt werden. Das dauert mehrere Jahre, und es schlie&#223;en sich oft noch umfangreiche Gerichtsverfahren an.</p>
<p><span id="more-2799"></span></p>
<p>In dieser Situation nimmt der Verein &#8220;Zukunft Elbinsel Wilhelmsburg&#8221; in einer Pressemitteilung Stellung:</p>
<blockquote><p>Der bekannt gewordene Investititionsrahmenplan f&#252;r die Zeit bis 2015 sieht f&#252;r die Hafenquerspange keine Bundesmittel vor. Dies ist ein erneuter Hinweis auf den geringen Nutzen, den der Bund in einer HQS erkennt. Schon beim gegenw&#228;rtigen Bundesverkehrswegeplan hatte Hamburg daf&#252;r nur den „Trostpreis“ bekommen, dass die HQS bis 2015 zwar nicht gebaut,aber geplant werden d&#252;rfte. Das ist mit vielen Mio. Euro des Bundes und Hamburgs bis hin zur neuen Linienbestimmung als A26 mitten durch Moorburg und Wilhelmsburg geschehen.</p>
<p>Die HQS w&#252;rde nachweislich weder f&#252;r die Hamburger Innenstadt noch f&#252;r Wilhelmsburg eine Entlastung bringen, sie h&#228;tte f&#252;r den Hafen, von dem sie durch die Rethe &#8211; Klappbr&#252;cke getrennt ist, kaum Bedeutung. Bereits die Planung stoppt die Stadtentwicklung des Wilhelmsburger S&#252;dens. Auf die negativen Folgen haben BUND und IBA nachdr&#252;cklich hingewiesen.</p>
<p>Vieles ist beim Hafenverkehr richtig gemacht worden, indem Vorschl&#228;ge der Zukunftskonferenz Wilhelmsburg von 2002 und des Industrieverbandes von 2005 aufgegriffen wurden:</p>
<ul>
<li>Der Ausbau der Hafenbahn hat zu einem ver&#228;nderten Modal Split zugunsten der Bahn gef&#252;hrt.</li>
<li>Der Umbau am Waltershofer Zoll hat die Staus erheblich reduziert; nach der Aufl&#246;sung des Freihafens 2013 verschwindet die Stauursache Zollgrenze ganz.</li>
<li>Senator Horch schl&#228;gt, wie seinerzeit die Zukunftskonferenz, Containerumfuhren in Tunneln vor.</li>
<li>Ein Verkehrslenkungssystem f&#252;r den Hafen wird gerade in den ersten Schritten umgesetzt</li>
<li>F&#252;r den „Centralterminal Steinwerder“ ist ein Vorschlag pr&#228;miert worden, bei dem kein LKW Verkehr erzeugt wird.</li>
<li>Der Masterplan Stra&#223;e der HPA zeigt auf, wie der Schwerlastverkehr in Wilhelmsburg nachhaltig verringert werden kann.</li>
</ul>
<p>Die HPA weist immer wieder auf die Bedeutung der K&#246;hlbrandbr&#252;cke hin, die in 10-20 Jahren nicht mehr wirtschaftlich betrieben werden kann. Eine A26 durch Wilhelmsburg kann sie nicht ersetzen. Ein Neubau ist nur mit Hilfe des Bundes m&#246;glich. Hierauf und auf die L&#246;sung der konkreten Probleme muss sich eine realit&#228;tsgerechte Verkehrspolitik konzentrieren.</p>
<p>Die B&#252;rgermeister von Dohnanyi, Voscherau, Runde, von Beust und Ahlhaus haben ergebnislos auf die Hafenquerspange gesetzt. Nur ein B&#252;rgermeister, der in das Scheitern verliebt ist, w&#252;rde bei der anstehenden Anmeldung Hamburgs f&#252;r den n&#228;chsten Bundesverkehrswegeplan einen neuen Anlauf f&#252;r eine Hafenquerspange durch die Wohngebiete des Hamburger S&#252;dens unternehmen.<br />
Hamburg und sein Hafen brauchen vor allem Unterst&#252;tzung des Bundes f&#252;r den Bahnknoten Hamburg, f&#252;r die langfristige Sicherung der K&#246;hlbrandquerung sowie f&#252;r L&#228;rmschutz bei Schienen und Stra&#223;en.</p></blockquote>
<p>In zahlreichen Punkten irrt der Verein aber, oder er blendet Probleme aus:</p>
<ul>
<li>So f&#252;hrt die Aufhebung des Freihafens, der auf der Finkenwerder Seite zu weniger Staus f&#252;hren kann zu einem erheblichen Problem auf der Ostseite, n&#228;mlich in der Tunnelstra&#223;e auf der Veddel durch die Aufhebung der Sperrung am Wochenende und in der Nacht. &#196;hnliches darf man im Reiherstiegviertel und an der Harburger Chaussee erwarten. Eine Bearbeitung dieses Themas ist der Verein bislang schuldig geblieben.</li>
<li>Der &#8220;Centralterminal Steinwerder&#8221;, gemeint ist ein geplanter neuer Containerterminal, liegt diesseitig der K&#246;hlbrandbr&#252;cke. Wenn es bis zum Bau keine andere Planung gibt werden die Stadtteile Veddel, Kleiner Grasbrook und Wilhelmsburg eine erhebliche Steigerung der Schwerverkehrs hinnehmen m&#252;ssen. Die Erwartung der Terminal w&#252;rde, wie im Entwurf, keinen LKW-Verkehr erzeugen ist vollkommen unrealistisch. Dabei handelt es sich eher um wolkige Planungen die bei der Umsetzung in die Realit&#228;t mit Sicherheit &#252;ber Bord gehen. Hier hei&#223;t es f&#252;r die Wohnquartiere akzeptable L&#246;sungen der Verkehrsf&#252;hrungen zu finden.</li>
<li>Die Streichung der Y-Trasse ist ein R&#252;ckschlag f&#252;r den sogenannten &#8220;Modal Split&#8221;, der Beschreibt wie viel Verkehr mit welchem Verkehrsmittel abgefahren wird. Davon sollte m&#246;glichst viel auf die Bahn verlagert werden, die Y-Trasse zwischen Hamburg, Bremen und Hannover h&#228;tte die daf&#252;r notwendige zus&#228;tzliche Kapazit&#228;t gebracht. Das gleiche gilt f&#252;r den Schiffsverkehr, denn die Schleusen im Nord-Ostsee-Kanal sind daf&#252;r von sehr gro&#223;er Bedeutung. Dagegen ist der Ausbau der Autobahn nach Bremen im vollen Gange.</li>
<li>Einen Plan Containerumfuhren in Tunneln zu organisieren gibt es nicht, denn die Umfuhr findet innerhalb des Hafens statt. Gemeint ist der Plan Container in einem Tunnel aus dem Hafen hinaus zu bef&#246;rdern. Der von <a href="http://www.veddel.net/wordpress/2011/09/02/ein-tunnel-um-container-fuhrerlos-aus-dem-hafen-zu-bringen/" target="_blank">Dr. Werner Marnette vorgestellte Plan</a> ist zwar sehr w&#252;nschenswert, aber noch lange nicht in trockenen T&#252;chern. Leider hat der Verein seinen gr&#246;&#223;ten Protagonisten zu diesem Thema durch interne Querelen verloren, denn eine organisierte Unterst&#252;tzung er Diskussion um dieses Projekt k&#246;nnte hilfreich sein.</li>
</ul>
<p>Einen gro&#223;en Wurf in der Verkehrspolitik habe ich pers&#246;nlich noch nicht gesehen. Bisherige Planungen bedeuteten immer eine Belastung f&#252;r die umliegenden Wohnquartiere. Der Verein Zukunft Elbinsel Wilhelmsburg hat bei seinen Vorschl&#228;gen weder die Erfordernisse des Hafens richtig im Blick, noch die Probleme die eine Reihe seiner Vorschl&#228;ge in den Nachbarstadtteilen ausl&#246;sen. Wenigstens scheint es in dieser Frage Bewegung zu geben.</p>
<p>Wie es scheint hat sich die Zeitspanne um zur bestm&#246;glichen L&#246;sungen zu kommen gerade durch die Mittelstreichungen des Bundes erweitert. Nur eines ist andererseits auch klar, vor allen denjenigen von uns die hier ihre Arbeit gefunden haben: Dem Hafen hilft reden nicht, sondern handeln. Und wenn wir das nicht rechtzeitig hin bekommen, werden wir von der LKW-Schwemme &#252;berrollt. Deswegen kann ich mich &#252;ber die Nachrichten aus Berlin nicht so richtig freuen. Die sind eher unterirdisch schlecht.</p>
]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://www.veddel.net/wordpress/2011/09/19/die-bundesregierung-stellt-die-hafenquerspange-in-frage/feed/</wfw:commentRss>
		<slash:comments>0</slash:comments>
		</item>
		<item>
		<title>Ein Tunnel um Container f&#252;hrerlos aus dem Hafen zu bringen?</title>
		<link>http://www.veddel.net/wordpress/2011/09/02/ein-tunnel-um-container-fuhrerlos-aus-dem-hafen-zu-bringen/</link>
		<comments>http://www.veddel.net/wordpress/2011/09/02/ein-tunnel-um-container-fuhrerlos-aus-dem-hafen-zu-bringen/#comments</comments>
		<pubDate>Fri, 02 Sep 2011 11:29:34 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Klaus</dc:creator>
				<category><![CDATA[Aus der Zeitung]]></category>
		<category><![CDATA[Hamburg]]></category>
		<category><![CDATA[Kleiner Grasbrook]]></category>
		<category><![CDATA[Lärm]]></category>
		<category><![CDATA[Umwelt]]></category>
		<category><![CDATA[Verkehr]]></category>
		<category><![CDATA[Wirtschaft]]></category>
		<category><![CDATA[Entwicklung]]></category>
		<category><![CDATA[Hafen]]></category>
		<category><![CDATA[Zukunft]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://www.veddel.net/wordpress/?p=2706</guid>
		<description><![CDATA[<a href="http://www.veddel.net/wordpress/2011/09/02/ein-tunnel-um-container-fuhrerlos-aus-dem-hafen-zu-bringen/" title="Ein Tunnel um Container führerlos aus dem Hafen zu bringen?"></a>Ungew&#246;hnliche Ideen haben es meistens sehr schwer. Zu recht! &#8220;Never change a winning team&#8221;, &#228;ndere keine erfolgreiche Strategie. Wir wissen was mir mit der Umfuhr im Hafen durch LKW haben, ein laufendes, flexibles bezahlbares System. Aber es hat auch gravierende &#8230;<p class="read-more"><a href="http://www.veddel.net/wordpress/2011/09/02/ein-tunnel-um-container-fuhrerlos-aus-dem-hafen-zu-bringen/">Weiterlesen &#187;</a></p>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<a href="http://www.veddel.net/wordpress/2011/09/02/ein-tunnel-um-container-fuhrerlos-aus-dem-hafen-zu-bringen/" title="Ein Tunnel um Container führerlos aus dem Hafen zu bringen?"></a><div id="attachment_2708" class="wp-caption alignleft" style="width: 160px"><a href="http://www.veddel.net/wordpress/wp-content/uploads/2011/09/Tunnel_CC_Mike_SandmanNamensnennung-Nicht-kommerziell-Weitergabe-unter-gleichen-Bedingungen-2.jpg" rel="lightbox[2706]"><img class="size-thumbnail wp-image-2708 " title="Tunnel (CC Mike Sandman)" src="http://www.veddel.net/wordpress/wp-content/uploads/2011/09/Tunnel_CC_Mike_SandmanNamensnennung-Nicht-kommerziell-Weitergabe-unter-gleichen-Bedingungen-2-150x150.jpg" alt="Tunnel (CC Mike Sandman) Quelle: Flikr msandmann" width="150" height="150" /></a><p class="wp-caption-text">Tunnel (CC Mike Sandman)</p></div>
<p><strong>Ungew&#246;hnliche Ideen haben es meistens sehr schwer. Zu recht! &#8220;Never change a winning team&#8221;, &#228;ndere keine erfolgreiche Strategie. Wir wissen was mir mit der Umfuhr im Hafen durch LKW haben, ein laufendes, flexibles bezahlbares System. Aber es hat auch gravierende Nachteile. Daher sollten wir uns die Idee Container durch einem Tunnel mit automatisch gesteuerten Fahrzeugen oder durch eine Seilbahn aus dem Hafen abzutransportieren nicht von vorne herein verschlie&#223;en.</strong></p>
<p>Die Debatte kam &#252;berraschend. Wirtschaftssenator Frank Horch hat in seiner Rede vorm Hafenclub &#252;ber die M&#246;glichkeit gesprochen in Zukunft Container aus dem Hafen &#252;ber eine Seilbahn oder ein Tunnelsystem abzutransportieren. Der Grund ist einfach: Wir brauchen zuverl&#228;ssige Systeme um die angelandeten Waren schnell und zuverl&#228;ssig aus den Hafen hinaus zu bringen. Dabei &#228;chzt unsere Infrastruktur unter der heutigen Last schon ganz erheblich. Staus und Versp&#228;tungen sind an der Tagesordnung. Soll der Hafen wachsen scheint ein weiterer Ausbau unvermeidlich und teuer.</p>
<p><span id="more-2706"></span>Nach der Rede meldete sich <a href="http://www.marnette-consulting.com/" target="_blank">Werner Marnette</a>, der ehemalige Vorstandsvorsitzende der Norddeutschen Affinerie (heute Aurubis) in der Sendung &#8220;Nachgefragt&#8221; bei Hamburg 1 zu Wort, und berichtete &#252;ber ein Projekt dessen Finanzierung bereits grob kalkuliert worden ist.</p>
<p>Durch zwei etwa 30 Km lange parallel verlaufende Tunnel mit f&#252;nf bis sechs Metern Durchmesser k&#246;nnten f&#252;hrerlos betriebene Fahrzeuge Container einzeln zuverl&#228;ssig und schnell transportieren. Bei einem Investitionsvolumen von 1,6 bis 1,7 Milliarden Euro w&#228;re ein Unternehmen mit diesem Gesch&#228;ftsmodell rentabel zu betreiben. Eine Menge Geld m&#252;sste also in die Hand genommen werden, gut, das ein Finanzinvestor die Idee angesto&#223;en hat. Eigentlich f&#252;r Schanghai geplant, hat Werner Marnette das Projekt nach Hamburg geholt. Als langj&#228;hrig Verantwortlicher f&#252;r ein Unternehmen das auf seine zuverl&#228;ssige Belieferung mit Rohstoffen durch den Hamburger Hafen angewiesen ist wird er wissen wovon er spricht.</p>
<p>Interessant vor allem f&#252;r die Veddel und Wilhelmsburg ist der hochwilkommene Nebeneffekt, den ein solches System mit sich br&#228;chte. Es k&#246;nnte jede Menge LKW Verkehr vermieden werden. Werner Marnette spricht von 1 Million bis 2,5 Millonen LKW-Fahrten. LKW-Verkehr der laut ist und Abgase produziert. LKW-Verkehr, der durch unsere Wohnviertel und an ihnen vorbei fahrt und dabei die Gesundheit und das Wohlbefinden von Menschen beeintr&#228;chtigt. Nebenbei bemerkt w&#228;re das auch ein Beitrag zum Klimaschutz.</p>
<p>Doch kann so ein Projekt Wirklichkeit werden? Das Bauchgef&#252;hl sagt zun&#228;chst einmal nein. Doch die Chancen sind bei n&#228;herer Betrachtung da. Tunnelbau ist keine Hexerei. In Hamburg wird nicht nur an der neuen U4 gebaut, bei DESY in Bahrenfeld wird gerade ein 2010 Meter langer Tunnel fertiggestellt, der den European-XFEL-Beschleuniger f&#252;r die Forschung in der Teilchenphysik aufnehmen soll. Fachleute werden auch einsch&#228;tzen k&#246;nnen wie viel man an Sicherheitseinrichtungen und Fluchtwegen einsparen kann, wenn in einem Tunnel keine Menschen sch&#252;tzen muss, die durch ihn hindurch fahren oder transportiert werden.</p>
<p>Andererseits sind schon andere sehr erfolgversprechende Konzepte stecken geblieben. Die <a href="http://www.veddel.net/wordpress/2009/03/18/port-feeder-barge-verstolpert-hamburg-eine-innovative-problemloesung/" target="_blank">Port-Feeder-Barge</a> etwa konnte bis heute nicht realisiert werden. Auch sie h&#228;tte eine Verbesserung der Umfuhr im Hafen erm&#246;glicht. Immerhin ist die Idee nicht tot, jedenfalls wird sie auf der Webseite <a href="http://www.portfeederbarge.de/" target="_blank">www.portfeederbarge.de</a> immer noch beworben.</p>
<p>Marnette sagt das jetzt eine Feinstudie erstellt werden muss, um genauer herauszufinden wie hoch die Kosten und Erl&#246;se des Tunnelprojektes sein. In sechs Jahren k&#246;nnten die Container rollen. Er nennt es &#8220;ein sehr interessantes Projekt f&#252;r Hamburg.&#8221; Mit Grund, immerhin nimmt die Stadt Hamburg aus dem Hafen etwa 900 Millionen Euro pro Jahr an Steuern ein. Wohlgemerkt ist das der Betrag der in Hamburg verbleibt.</p>
<p>Nicht unerw&#228;hnt sollte in diesem Zusammenhang bleiben das sich Hans-J&#252;rgen Maas, der sich im Verein Zukunft Elbinsel Wilhelmsburg engagiert hat, mit Alternativen f&#252;r den G&#252;tertransport auf Stra&#223;en besch&#228;ftigt hat. Eines seiner Lieblingsthemen waren AGVs, automatische, also f&#252;hrerlose Fahrzeuge die er auch durch Tunnel schicken wollte. Diese Vorschl&#228;ge erinnern sehr an das jetzige Projekt, nur das dieses mal ein erfolgreicher Industiekapit&#228;n und Wirtschaftsminister hinter den Pl&#228;nen steht.</p>
<p>Jetzt kommt es erst einmal darauf an die junge Idee nicht gleich zu zerreden, sondern gedeihen zu lassen. Dann kann daraus vielleicht doch etwas werden. Denn wie war das? &#8220;&#8221;Gefahren warten nur auf jene, die nicht auf das Leben reagieren&#8221;.</p>
<p>Links:<br />
Bericht in der <a href="http://www.mopo.de/hamburg/politik---wirtschaft/senator-will-seilbahn-im-hamburger-hafen/-/5067150/10257712/-/index.html" target="_blank">Hamburger Morgenpost (Mopo) </a><br />
Bericht im <a href="http://mobil.abendblatt.de/wirtschaft/article2012452/Kilometerlange-Tunnel-und-Seilbahnen-fuer-den-Hafen.html?cid=wirtschaft" target="_blank">Hamburger Abendblatt</a><br />
Bericht im <a href="http://quaeng.de/container-kohlbrandbruecke-tunnel-verkehr-horch-wirtschaft-hafen-hamburg-8265/" target="_blank">&#8220;Quaeng&#8221;-Blog</a><br />
Sendung <a href="http://www.hamburg1.de/aktuell/Nachgefragt_mit_Werner_Marnette-8805.html" target="_blank">&#8220;Nachgefragt&#8221; bei Hamburg1 mit Werner Marnette<br />
</a>Sendung <a href="http://www.hamburg1.de/aktuell/Unrealistisches_Verkehrsvorhaben-8817.html">&#8220;Aktuell bei Hamburg1&#8243;<br />
</a>Sendung <a href="http://www.hamburg1.de/aktuell/Nachgefragt_mit_Frank_Horch-8820.html" target="_blank">&#8220;Nachgefragt&#8221; bei Hamburg1 mit Senator Frank Horch</a><br />
Firma <a href="http://www.marnette-consulting.com/" target="_blank">Marnette-Consulting GmbH</a></p>
<p>&nbsp;</p>
]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://www.veddel.net/wordpress/2011/09/02/ein-tunnel-um-container-fuhrerlos-aus-dem-hafen-zu-bringen/feed/</wfw:commentRss>
		<slash:comments>1</slash:comments>
		</item>
		<item>
		<title>Pegelstand Elbinsel zum Thema Verkehr: Mehr Veddeler Beteiligung erw&#252;nscht</title>
		<link>http://www.veddel.net/wordpress/2011/08/28/pegelstand-elbinsel-zum-thema-verkehr-mehr-veddeler-beteiligung-erwunscht/</link>
		<comments>http://www.veddel.net/wordpress/2011/08/28/pegelstand-elbinsel-zum-thema-verkehr-mehr-veddeler-beteiligung-erwunscht/#comments</comments>
		<pubDate>Sun, 28 Aug 2011 13:54:13 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Klaus</dc:creator>
				<category><![CDATA[Hamburg]]></category>
		<category><![CDATA[Lärm]]></category>
		<category><![CDATA[Steinwerder]]></category>
		<category><![CDATA[Veddel]]></category>
		<category><![CDATA[Verkehr]]></category>
		<category><![CDATA[Wilhelmsburg]]></category>
		<category><![CDATA[Beirat]]></category>
		<category><![CDATA[Zukunft]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://www.veddel.net/wordpress/?p=2683</guid>
		<description><![CDATA[<a href="http://www.veddel.net/wordpress/2011/08/28/pegelstand-elbinsel-zum-thema-verkehr-mehr-veddeler-beteiligung-erwunscht/" title="Pegelstand Elbinsel zum Thema Verkehr: Mehr Veddeler Beteiligung erwünscht"></a>Die N&#228;he des Hafens bringt f&#252;r die Veddel und die Elbinseln erhebliche Belastungen durch den Schwerlastverkehr mit sich. Das Problem wird sich noch versch&#228;rfen, wenn mit dem Freihafen auch der Zoll, und damit die n&#228;chtliche Sperrung der Tunnelstra&#223;e entf&#228;llt. In &#8230;<p class="read-more"><a href="http://www.veddel.net/wordpress/2011/08/28/pegelstand-elbinsel-zum-thema-verkehr-mehr-veddeler-beteiligung-erwunscht/">Weiterlesen &#187;</a></p>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<a href="http://www.veddel.net/wordpress/2011/08/28/pegelstand-elbinsel-zum-thema-verkehr-mehr-veddeler-beteiligung-erwunscht/" title="Pegelstand Elbinsel zum Thema Verkehr: Mehr Veddeler Beteiligung erwünscht"></a><div id="attachment_2684" class="wp-caption alignleft" style="width: 160px"><a href="http://www.veddel.net/wordpress/wp-content/uploads/2011/08/Pegelstand_Veddel_Verkehr.jpg" rel="lightbox[2683]"><img class="size-thumbnail wp-image-2684 " title="Pegelstand zum Thema Verkehr - Die Veddel ist betroffen" src="http://www.veddel.net/wordpress/wp-content/uploads/2011/08/Pegelstand_Veddel_Verkehr-150x150.jpg" alt="Pegelstand zum Thema Verkehr" width="150" height="150" /></a><p class="wp-caption-text">Pegelstand zum Thema Verkehr</p></div>
<p><strong>Die N&#228;he des Hafens bringt f&#252;r die Veddel und die Elbinseln erhebliche Belastungen durch den Schwerlastverkehr mit sich. Das Problem wird sich noch versch&#228;rfen, wenn mit dem Freihafen auch der Zoll, und damit die n&#228;chtliche Sperrung der Tunnelstra&#223;e entf&#228;llt.</strong></p>
<p>In Wilhelmsburg schl&#228;ft man nicht. Dort beteiligen sich seit Jahren zahlreiche B&#252;rger und Vereine an der Diskussion, wie die Verkehre in Zukunft gef&#252;hrt werden sollen. Dabei konzentriert sich der Blick naturgem&#228;&#223; oft auf die eigenen Probleme. Damit die Veddel am Ende nicht buchst&#228;blich &#252;berfahren wird, ist eine st&#228;rkere Beteiligung Veddeler n&#246;tig.</p>
<p><strong>Die n&#228;chste M&#246;glichkeit dazu bietet der Verein &#8220;<a href="http://www.zukunft-elbinsel.de/" target="_blank">Zukunft Elbinsel Wilhelmsburg</a>&#8220;, der im Rahmen seiner &#8220;<a href="http://www.zukunft-elbinsel.de/Pegelstand/pegelstand.htm" target="_blank">Pegelstand</a>&#8221; Veranstaltungsreihe das Thema Verkehr wieder einmal auf die Tagesordnung nimmt. Er findet am Donnerstag, den 8.September um 19:00 Uhr im B&#252;rgerhaus Wilhelmsburg statt.</strong></p>
<p><span id="more-2683"></span></p>
<p>Ideen zur Verkehrsf&#252;hrung w&#228;hrend IBA/igs 2013 und danach wurden bei einem Arbeitstreffen mehrerer Wilhelmsburger Gruppen, n&#228;mlich des B&#252;rgervereins, des Beirates f&#252;r Stadtteilentwicklung, dem VKE -<br />
Verein Kirchdorfer Eigenheimer, dem Verein Zukunft Elbinsel Wilhelmsburg e.V., den Engagierte Wilhelmsburgern, der Klagegemeinschaft Rechtsschutz Lebensqualit&#228;t Wilhelmsburg und dem B&#252;rgerhaus Wilhelmsburg zusammengetragen und dem Verkehrsstaatsrat Andreas Rieckhof zugeleitet. Wie man sieht, gibt es dort eine starke Lobby. Zwar werden am Ende die Parlamente entscheiden, aber eine aktive Organisation der B&#252;rger vor Ort hat Einfluss.</p>
<p>F&#252;r die Veddel beteiligt sich au&#223;er mir vor allem unser Stadtteilbeiratsvorsitzender Jens Hardel an den Diskussionen. Sollten die Vorschl&#228;ge aus Wilhelmsburg umgesetzt werden, bef&#252;rchten wir vor allem eine erhebliche Zunahme der Belastungen f&#252;r alle Bewohner der Stra&#223;en Am Gleise, Passierzettel und Sieldeich, aber auch der Drewesweg, die Meckelburger Stra&#223;e und der Immanuelplatz w&#228;ren betroffen. Nicht zu vergessen ist au&#223;erdem die bereits heute eigentlich untragbare Situation an der Harburger Chaussee, <a href="http://www.veddel.net/wordpress/2010/12/04/die-harburger-chaussee-ist-die-lauteste-strasse-der-stadt/" target="_blank">die als lauteste Stra&#223;e der Stadt</a> gilt.</p>
<p>L&#246;sungen des Verkehrsprobleme kann es nicht gegen den Hafen, aber auch nicht gegen einzelne Stadtteile geben. Es muss gemeinsam nach L&#246;sungen gesucht werden. Es w&#228;re sch&#246;n, wenn sich auch der ein oder andere Veddeler mehr kontinuierlich an diesen Dialogen beteiligt. Die n&#228;chste Chance ist Donnerstag!</p>
<p>Einen Link zur Einladung als PDF gibt es [<a href="http://www.zukunft-elbinsel.de/Pegelstand/2011/09-Verkehr/Pegelstand%20-%20Verkehr%202013+.pdf"><strong>hier</strong></a>]</p>
]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://www.veddel.net/wordpress/2011/08/28/pegelstand-elbinsel-zum-thema-verkehr-mehr-veddeler-beteiligung-erwunscht/feed/</wfw:commentRss>
		<slash:comments>0</slash:comments>
		</item>
		<item>
		<title>Die Veddel verliert mit der Dampferbr&#252;cke eine weitere Spur ihrer Geschichte</title>
		<link>http://www.veddel.net/wordpress/2011/08/21/die-veddel-verliert-mit-der-dampferbrucke-eine-weitere-spur-ihrer-geschichte/</link>
		<comments>http://www.veddel.net/wordpress/2011/08/21/die-veddel-verliert-mit-der-dampferbrucke-eine-weitere-spur-ihrer-geschichte/#comments</comments>
		<pubDate>Sun, 21 Aug 2011 07:57:51 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Klaus</dc:creator>
				<category><![CDATA[Hamburg]]></category>
		<category><![CDATA[Kultur]]></category>
		<category><![CDATA[Veddel]]></category>
		<category><![CDATA[Entwicklung]]></category>
		<category><![CDATA[Geschichte]]></category>
		<category><![CDATA[Hafen]]></category>
		<category><![CDATA[Zukunft]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://www.veddel.net/wordpress/?p=2660</guid>
		<description><![CDATA[<a href="http://www.veddel.net/wordpress/2011/08/21/die-veddel-verliert-mit-der-dampferbrucke-eine-weitere-spur-ihrer-geschichte/" title="Die Veddel verliert mit der Dampferbrücke eine weitere Spur ihrer Geschichte"></a>Am Nordufer der Veddel zwischen den Elbbr&#252;cken liegt noch ein Relikt aus der Geschichte der Veddel: Eine alte Dampferbr&#252;cke. Dieses im D&#246;rnr&#246;schenschlaf liegende Bauwerk soll jetzt wach gek&#252;sst werden. Der Br&#252;ckenbogen kommt in der Hafencity vor dem Maritimen Museum wieder &#8230;<p class="read-more"><a href="http://www.veddel.net/wordpress/2011/08/21/die-veddel-verliert-mit-der-dampferbrucke-eine-weitere-spur-ihrer-geschichte/">Weiterlesen &#187;</a></p>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<a href="http://www.veddel.net/wordpress/2011/08/21/die-veddel-verliert-mit-der-dampferbrucke-eine-weitere-spur-ihrer-geschichte/" title="Die Veddel verliert mit der Dampferbrücke eine weitere Spur ihrer Geschichte"></a><div id="attachment_2661" class="wp-caption alignleft" style="width: 160px"><a href="http://www.veddel.net/wordpress/wp-content/uploads/2011/08/dampferbruecke.jpg" rel="lightbox[2660]"><img class="size-thumbnail wp-image-2661" title="Die alte Dampferbr&#252;cke an der Norderelbe" src="http://www.veddel.net/wordpress/wp-content/uploads/2011/08/dampferbruecke-150x150.jpg" alt="Die alte Dampferbr&#252;cke an der Norderelbe" width="150" height="150" /></a><p class="wp-caption-text">Die alte Dampferbr&#252;cke an der Norderelbe</p></div>
<p><strong>Am Nordufer der Veddel zwischen den Elbbr&#252;cken liegt noch ein Relikt aus der Geschichte der Veddel: Eine alte Dampferbr&#252;cke. Dieses im D&#246;rnr&#246;schenschlaf liegende Bauwerk soll jetzt wach gek&#252;sst werden. Der Br&#252;ckenbogen kommt in der Hafencity vor dem Maritimen Museum wieder als Zugangsbr&#252;cke f&#252;r einen Barkassenanleger zum Einsatz. Nur der Br&#252;ckenpfeiler wird auf der Veddel bleiben.</strong></p>
<p>Dem vernehmen nach soll die Stahlkonstruktion von der Hamburg Port Authority (HPA) bereits an die Hafencity GmbH &#252;bereignet worden sein. Sie abzutransportieren d&#252;rfte aber nicht ganz einfach werden. Zun&#228;chst ben&#246;tigt man einen ausreichend gro&#223;en Kran, der, sollte er von der Wasserseite kommen, unter den Elbbr&#252;cken hindurch passen muss. Auf der Veddel wird nur noch der alte Br&#252;ckenpfeiler verbleiben.</p>
<p><span id="more-2660"></span>Sie muss dann instand gesetzt werden, bevor sie wieder zum Einsatz kommen. Insgesamt d&#252;rfte die Prozedur teurer als ein Neubau werden, durch ihre historische Bauweise wird sie aber viel besser zu dem Museum im Kaispeicher B passen, als ein Neubau.</p>
<p>Um die Dampferbr&#252;cke gibt es einige Geschichten. Hier soll fr&#252;her die F&#228;hre angelegt haben als es noch keine Br&#252;cken &#252;ber die Elbe gab. Sp&#228;ter war hier eine Zollstation. Sp&#228;testens zu dieser Zeit d&#252;rfte auch der Br&#252;ckenbogen im Einsatz gewesen sein.</p>
<p>Heute ist diese versteckte Ecke ein Geheimtipp zum Grillen, manche baden hier sogar. Die Br&#252;cke aber ist zumindest in den Sommermonaten von der Vegetation fast vollkommen &#252;berwuchert.</p>
<p>Mich schmerzt, das wir nach dem historischen <a href="http://www.veddel.net/wordpress/?s=ballsaal" target="_blank">Ballsaal</a> ein weiteres altes Relikt verlieren sollen, w&#228;re sie doch ein attraktives St&#252;ck bei der Neuentwicklung der Fl&#228;che am Veddeler Norden. Doch immerhin wird sie in der Hafencity in neuem Glanze einen guten Zweck erf&#252;llen.</p>
<p>Ein paar Bilder vom heutigen Zustand gibt es <strong>[<a href="http://www.veddel.net/wordpress/photos/dornroschenschlaf-der-dampferbrucke-august-2011/">hier</a>]</strong></p>
<p><!-- Begin Widget-Code -->
<div style="width: 438px; padding: 5px; font-family: Arial, 'Nimbus Sans L', sans-serif; font-size: 12px; color: #111111; background-color: #FFFFFF; border: 1px solid #BBBBBB; line-height: 15px; overflow: hidden;">
<div style="line-height: 0; height: 0;"><script type="text/javascript" src="http://www.elbe-wochenblatt.de/widgetjs/"></script><script type="text/javascript">var gogol_gw = new gogol_widget();gogol_gw.setData("widget_width", "450");gogol_gw.setData("widget_colorBackground", "FFFFFF");gogol_gw.setData("widget_colorBorder", "BBBBBB");gogol_gw.setData("widget_colorFont", "111111");gogol_gw.setData("widget_type", "document");gogol_gw.setData("meta_document", "1079");gogol_gw.setBaseUrl("http://www.elbe-wochenblatt.de/widgetgeneration/");gogol_gw.setDiv("5741ebbbe62857b72eb09979ac4c11c3");top.gogol_gwObjects.push(gogol_gw);</script></div>
<div id="5741ebbbe62857b72eb09979ac4c11c3"><a style="color: #111111; font-weight: bold; text-decoration: underline; outline: none;" href="http://www.elbe-wochenblatt.de/wilhelmsburg/lokales/anleger-wird-verschenkt-d1079.html">Anleger wird verschenkt</a></div>
</div>
<p><!-- Ende Widget-Code --></p>
]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://www.veddel.net/wordpress/2011/08/21/die-veddel-verliert-mit-der-dampferbrucke-eine-weitere-spur-ihrer-geschichte/feed/</wfw:commentRss>
		<slash:comments>0</slash:comments>
		</item>
		<item>
		<title>Ein neuer Bahnhof f&#252;r die U4 und S3 an den Elbbr&#252;cken?</title>
		<link>http://www.veddel.net/wordpress/2011/08/19/ein-neuer-bahnhof-fur-die-u4-und-s3-an-den-elbbrucken/</link>
		<comments>http://www.veddel.net/wordpress/2011/08/19/ein-neuer-bahnhof-fur-die-u4-und-s3-an-den-elbbrucken/#comments</comments>
		<pubDate>Fri, 19 Aug 2011 10:59:18 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Klaus</dc:creator>
				<category><![CDATA[Hamburg]]></category>
		<category><![CDATA[Lärm]]></category>
		<category><![CDATA[Umwelt]]></category>
		<category><![CDATA[Veddel]]></category>
		<category><![CDATA[Verkehr]]></category>
		<category><![CDATA[Zukunft]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://www.veddel.net/wordpress/?p=2651</guid>
		<description><![CDATA[<a href="http://www.veddel.net/wordpress/2011/08/19/ein-neuer-bahnhof-fur-die-u4-und-s3-an-den-elbbrucken/" title="Ein neuer Bahnhof für die U4 und S3 an den Elbbrücken?"></a>Der Senat plant die U4, deren Strecke vom Jungfernstieg bis in die Hafencity gerade im Bau ist bis an die Elbbr&#252;cken verl&#228;ngern. Dort soll ein Umsteigebahnhof zur S3 errichtet werden. Damit w&#252;rde in der N&#228;he der Veddel eine weitere Station &#8230;<p class="read-more"><a href="http://www.veddel.net/wordpress/2011/08/19/ein-neuer-bahnhof-fur-die-u4-und-s3-an-den-elbbrucken/">Weiterlesen &#187;</a></p>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<a href="http://www.veddel.net/wordpress/2011/08/19/ein-neuer-bahnhof-fur-die-u4-und-s3-an-den-elbbrucken/" title="Ein neuer Bahnhof für die U4 und S3 an den Elbbrücken?"></a><div id="attachment_2652" class="wp-caption alignleft" style="width: 160px"><a href="http://www.veddel.net/wordpress/wp-content/uploads/2011/08/S-Bahn_Hamburg.jpg" rel="lightbox[2651]"><img class="size-thumbnail wp-image-2652" title="S-Bahn Hamburg an der Elbbr&#252;cke" src="http://www.veddel.net/wordpress/wp-content/uploads/2011/08/S-Bahn_Hamburg-150x150.jpg" alt="S-Bahn Hamburg an der Elbbr&#252;cke" width="150" height="150" /></a><p class="wp-caption-text">S-Bahn Hamburg an der Elbbr&#252;cke</p></div>
<p><strong>Der Senat plant die U4, deren Strecke vom Jungfernstieg bis in die Hafencity gerade im Bau ist bis an die Elbbr&#252;cken verl&#228;ngern. Dort soll ein Umsteigebahnhof zur S3 errichtet werden. Damit w&#252;rde in der N&#228;he der Veddel eine weitere Station entstehen.</strong></p>
<p>Die Verl&#228;ngerung der U4 bis zu den Elbbr&#252;cken w&#252;rde die Zahl der Fahrg&#228;ste offenbar verdoppeln. Das berichtet der Blog &#8220;<a href="http://www.nahverkehrhamburg.de/schienenverkehr/2011-08-19-u4-verlaengerung-verdoppelt-fahrgastzahlen.html" target="_blank">Nahverkehr Hamburg</a>&#8220;. Das allerdings erst, wenn die Hafencity mit B&#252;ro- und Wohnungsneubau an der Zweibr&#252;ckenstra&#223;e angekommen ist, was wohl noch ein Jahrzehnt dauern wird.</p>
<p>F&#252;r die S-Bahn Harburg-Veddel-Hauptbahnhof, so &#8220;Nahverkehr Hamburg&#8221; weiter, k&#246;nnte der Fahrgastzuwachs den Kollaps bedeuten. Die Strecke zwischen dem Hamburger Hauptbahnhof und Wilhelmsburg gilt schon heute als der hochbelastetste Abschnitt im gesamten Hamburger S-Bahnnetz. Zwischen Hammerbrook und Veddel gibt es werktags in 25% aller Z&#252;ge keine freien Sitzpl&#228;tze mehr – ein Rekordwert im S-Bahnnetz.</p>
<p><span id="more-2651"></span>Es wird deshalb spekuliert, ob auf dieser Strecke eine weitere S-Bahnlinie  S32 eingerichtet wird. Dann m&#252;ssten die Z&#252;ge in Spitzenzeiten im 3-Minuten-Takt fahren. Das k&#246;nnte allerdings am Hauptbahnhof f&#252;r Platzprobleme sorgen, erst recht wenn auch die geplante S4 nach Rahlstedt und Ahrensburg realisiert werden w&#252;rde. Au&#223;erdem ist nicht klar, ob die S-Bahn &#252;berhaupt gen&#252;gen Z&#252;ge f&#252;r eine solche Linie zur Verf&#252;gung hat.</p>
<p>An den Wohnh&#228;usern der Stra&#223;e &#8220;Am Gleise&#8221; w&#252;rden bei einer Realisierung alle 90 Sekunden eine S-Bahn vorbeidonnern.  Ohne zus&#228;tzlichen L&#228;rmschutz an der Bahnstrecke w&#228;re das nicht mehr vertretbar.</p>
<p>Wie man sieht ist die notwendige Verbesserung des &#246;ffentlichen Nahverkehrs mit allerlei Problemen verbunden. Bis tats&#228;chlich etwas passiert, d&#252;rfte noch eine Menge Wasser die Elbe hinunter flie&#223;en. Bis dahin halten wir die Entwicklung mal im Auge.</p>
]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://www.veddel.net/wordpress/2011/08/19/ein-neuer-bahnhof-fur-die-u4-und-s3-an-den-elbbrucken/feed/</wfw:commentRss>
		<slash:comments>2</slash:comments>
		</item>
		<item>
		<title>Keine Universit&#228;t auf den Kleinen Grasbrook, keine U-Bahn auf die Elbinseln</title>
		<link>http://www.veddel.net/wordpress/2010/06/17/keine-universitaet-auf-den-kleinen-grasbrook-keine-u-bahn-auf-die-elbinseln/</link>
		<comments>http://www.veddel.net/wordpress/2010/06/17/keine-universitaet-auf-den-kleinen-grasbrook-keine-u-bahn-auf-die-elbinseln/#comments</comments>
		<pubDate>Thu, 17 Jun 2010 05:53:41 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Klaus</dc:creator>
				<category><![CDATA[Bürgerschaft]]></category>
		<category><![CDATA[Hamburg]]></category>
		<category><![CDATA[Kleiner Grasbrook]]></category>
		<category><![CDATA[Veddel]]></category>
		<category><![CDATA[Hafen]]></category>
		<category><![CDATA[Senat]]></category>
		<category><![CDATA[Universität]]></category>
		<category><![CDATA[Zukunft]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://www.veddel.net/wordpress/?p=2378</guid>
		<description><![CDATA[<a href="http://www.veddel.net/wordpress/2010/06/17/keine-universitaet-auf-den-kleinen-grasbrook-keine-u-bahn-auf-die-elbinseln/" title="Keine Universität auf den Kleinen Grasbrook, keine U-Bahn auf die Elbinseln"></a>Das es keinen Komplettumzug der Universit&#228;t auf den Kleinen Grasbrook geben wird, ist bereits recht lange klar. Jetzt ist auch der Plan vom Teilumzug endg&#252;ltig vom Tisch. Das hat B&#252;rgermeister von Beust gestern in der B&#252;rgerschaft erkl&#228;rt. Lange Zeit hatte &#8230;<p class="read-more"><a href="http://www.veddel.net/wordpress/2010/06/17/keine-universitaet-auf-den-kleinen-grasbrook-keine-u-bahn-auf-die-elbinseln/">Weiterlesen &#187;</a></p>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<a href="http://www.veddel.net/wordpress/2010/06/17/keine-universitaet-auf-den-kleinen-grasbrook-keine-u-bahn-auf-die-elbinseln/" title="Keine Universität auf den Kleinen Grasbrook, keine U-Bahn auf die Elbinseln"></a><p><div id="attachment_1560" class="wp-caption alignleft" style="width: 160px"><a href="http://www.veddel.net/wordpress/wp-content/uploads/2009/04/grasbrook_800_blauraum.jpg" rel="lightbox[2378]"><img src="http://www.veddel.net/wordpress/wp-content/uploads/2009/04/grasbrook_800_blauraum-150x150.jpg" alt="" title="Ergebnis des vom Bezirksamt Hamburg-Mitte organisierten Workshops zum Kleinen Grasbrook aus dem Jahr 2003" width="150" height="150" class="size-thumbnail wp-image-1560" /></a><p class="wp-caption-text">Ergebnis des vom Bezirksamt Hamburg-Mitte organisierten Workshops zum Kleinen Grasbrook aus dem Jahr 2003</p></div><strong>Das es keinen Komplettumzug der Universit&#228;t auf den Kleinen Grasbrook geben wird, ist bereits recht lange klar. Jetzt ist auch der Plan vom Teilumzug endg&#252;ltig vom Tisch. Das hat B&#252;rgermeister von Beust gestern in der B&#252;rgerschaft erkl&#228;rt.</strong></p>
<p>Lange Zeit hatte es so ausgesehen, als sollten einige Fakult&#228;ten auf dem Gel&#228;nde des &#220;berseezentrums untergebracht werden. Das Vorhaben sei „w&#252;nschenswert aber nicht notwendig,“ erkl&#228;rte von Beust. Wie der Platzbedarf der Universit&#228;t in Eimsb&#252;ttel erf&#252;llt werden soll bleibt aber offen. Der Bezirksamtsleiter h&#228;tte einen Vorschlag angek&#252;ndigt, aber bis zum angek&#252;ndigten Termin nicht geliefert.</p>
<p>So ganz nebenbei kassierte von Beust auch &#220;berlegungen eine Absage, die U4 &#252;ber die Elbe nach Wilhelmsburg zu verl&#228;ngern. „Eine Verl&#228;ngerung der Strecke wird es mit mir kurz- oder mittelfristig nicht geben“ sagte der B&#252;rgermeister. Im letzten Jahr hatte es in Kirchdorf noch Irritationen gegeben, weil Vorschl&#228;ge bekannt geworden waren, die U-Bahn ebenerdig durch die Siedlungen zu f&#252;hren. Auf  die Buslinie „Wilde 13“ wird man im Reiherstieg und Kirchdorf noch lange angewiesen sein. </p>
<p>Was aus der Fl&#228;che des &#220;berseezentrums jetzt wird ist unklar. Hier sollte urspr&#252;nglich einmal das Olympiastadion entstehen.  Bekannt ist, dass bereits Mieter gek&#252;ndigt worden sind. Der Bezirk hat f&#252;r den Kleinen Grasbrook schon im Jahr 2003 Wohnbebauung vorgeschlagen, zum gleichen Ergebnis kam das Senatskonzept vom „Sprung &#252;ber die Elbe.“</p>
<p><span id="more-2378"></span></p>
<p>Wichtig f&#252;r die Veddel, und nebenbei bemerkt auch f&#252;r die &#246;stlichen Teil der Hafencity der in den kommenden Jahren gebaut werden soll ist, das hier keine Betriebe angesiedelt werden, die erheblichen Schwerlastverkehr anziehen oder Emissionen oder L&#228;rm erzeugen. Die am Einsiedeldeich erweiterte Kakaofabrik „Delfi“ mit ihrer Geruchsbelastung demonstriert deutlich wie es nicht kommen darf.  </p>
]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://www.veddel.net/wordpress/2010/06/17/keine-universitaet-auf-den-kleinen-grasbrook-keine-u-bahn-auf-die-elbinseln/feed/</wfw:commentRss>
		<slash:comments>0</slash:comments>
		</item>
		<item>
		<title>IBA/igs B&#252;rgerdialog am 26. Mai</title>
		<link>http://www.veddel.net/wordpress/2010/05/14/ibaigs-buergerdialog-am-26-mai/</link>
		<comments>http://www.veddel.net/wordpress/2010/05/14/ibaigs-buergerdialog-am-26-mai/#comments</comments>
		<pubDate>Fri, 14 May 2010 18:24:06 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Klaus</dc:creator>
				<category><![CDATA[IBA/IGS]]></category>
		<category><![CDATA[Kleiner Grasbrook]]></category>
		<category><![CDATA[Veddel]]></category>
		<category><![CDATA[Wilhelmsburg]]></category>
		<category><![CDATA[Entwicklung]]></category>
		<category><![CDATA[Zukunft]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://www.veddel.net/wordpress/?p=2337</guid>
		<description><![CDATA[<a href="http://www.veddel.net/wordpress/2010/05/14/ibaigs-buergerdialog-am-26-mai/" title="IBA/igs Bürgerdialog am 26. Mai"></a>Unter dem Motto „mitdenken – mitreden – mitgestalten“ laden die internationale gartenschau hamburg (igs 2013) und die Internationale Bauausstellung Hamburg (IBA) am 26. Mai 2010, um 18 Uhr, wieder zum B&#252;rgerdialog in das B&#252;rgerhaus Wilhelmsburg in der Mengestra&#223;e ein. In &#8230;<p class="read-more"><a href="http://www.veddel.net/wordpress/2010/05/14/ibaigs-buergerdialog-am-26-mai/">Weiterlesen &#187;</a></p>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<a href="http://www.veddel.net/wordpress/2010/05/14/ibaigs-buergerdialog-am-26-mai/" title="IBA/igs Bürgerdialog am 26. Mai"></a><div id="attachment_2294" class="wp-caption alignleft" style="width: 160px"><a href="http://www.veddel.net/wordpress/wp-content/uploads/2010/04/Buergerhaus_Wilhelmsburg.jpg" rel="lightbox[2337]"><img class="size-thumbnail wp-image-2294" title="B&#252;rgerhaus Wilhelmsburg" src="http://www.veddel.net/wordpress/wp-content/uploads/2010/04/Buergerhaus_Wilhelmsburg-150x150.jpg" alt="B&#252;rgerhaus Wilhelmsburg" width="150" height="150" /></a><p class="wp-caption-text">B&#252;rgerhaus Wilhelmsburg</p></div>
<p><strong>Unter dem Motto „mitdenken – mitreden – mitgestalten“ laden die internationale gartenschau hamburg (igs 2013) und die Internationale Bauausstellung Hamburg (IBA) am 26. Mai 2010, um 18 Uhr, wieder zum B&#252;rgerdialog in das B&#252;rgerhaus Wilhelmsburg in der Mengestra&#223;e ein. In vier Werkstattgespr&#228;chen geht es um Fragen und Anregungen der B&#252;rgerinnen und B&#252;rger zu den Themen: </strong></p>
<ul>
<li>Park und Natur – Natur-, Kultur- und Parklandschaften auf der igs 2013</li>
<li>Kreatives Quartier – Aktueller Stand und wie geht es weiter</li>
<li>Bauma&#223;nahmen in Wilhelmsburg Mitte</li>
<li>ZusammenWachsen – Zusammenarbeit zwischen der igs 2013 und Akteuren der Elbinseln</li>
</ul>
<p><span id="more-2337"></span></p>
<p>Seit 2007 ist der B&#252;rgerdialog die Plattform der igs 2013 gmbh und der IBA Hamburg GmbH, sich mit den B&#252;rgerinnen und B&#252;rger &#252;ber die Ziele und Vorhaben der Gesellschaften auszutauschen. Nach einer Einf&#252;hrung im gro&#223;en Saal des B&#252;rgerhauses werden kleinere Gespr&#228;chsgruppen in Form von Werkstattgespr&#228;chen zu unterschiedlichen Themen angeboten, in denen die Aktivit&#228;ten gemeinsam er&#246;rtert werden. Auch wer sich nur informieren m&#246;chte, findet Ansprechpartner beider Gesellschaften. Der B&#252;rgerdialog findet zweimal im Jahr statt.</p>
<p>B&#252;rgerbeteiligung ist in beiden Gesellschaften in deren Strukturen fest verankert: Der Planungs- und Realisierungsprozess der IBA Hamburg und der igs 2013 wird aktiv vom IBA/igs Beteiligungsgremium, einem seit Dezember 2006 bestehenden, ehrenamtlichen und selbst&#228;ndigen B&#252;rgergremium, begleitet. Die monatlichen Treffen des Gremiums finden &#246;ffentlich statt. Das Gremium besteht aus 24 Mitgliedern von der Veddel, aus Wilhelmsburg und Harburg. Die Mitglieder wurden von parlamentarischen Gremien der Bezirksversammlungen Hamburg-Mitte und Harburg benannt.</p>
]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://www.veddel.net/wordpress/2010/05/14/ibaigs-buergerdialog-am-26-mai/feed/</wfw:commentRss>
		<slash:comments>1</slash:comments>
		</item>
		<item>
		<title>Warum Hamburgs Universit&#228;t an den Hafen geh&#246;rt</title>
		<link>http://www.veddel.net/wordpress/2010/04/29/warum-hamburgs-universitaet-an-den-hafen-gehoert/</link>
		<comments>http://www.veddel.net/wordpress/2010/04/29/warum-hamburgs-universitaet-an-den-hafen-gehoert/#comments</comments>
		<pubDate>Thu, 29 Apr 2010 11:50:43 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Klaus</dc:creator>
				<category><![CDATA[Aus der Zeitung]]></category>
		<category><![CDATA[Bezirksversammlung]]></category>
		<category><![CDATA[Hamburg]]></category>
		<category><![CDATA[Kleiner Grasbrook]]></category>
		<category><![CDATA[Veddel]]></category>
		<category><![CDATA[Wirtschaft]]></category>
		<category><![CDATA[Bildung]]></category>
		<category><![CDATA[Hafen]]></category>
		<category><![CDATA[Universität]]></category>
		<category><![CDATA[Zukunft]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://www.veddel.net/wordpress/?p=2314</guid>
		<description><![CDATA[<a href="http://www.veddel.net/wordpress/2010/04/29/warum-hamburgs-universitaet-an-den-hafen-gehoert/" title="Warum Hamburgs Universität an den Hafen gehört"></a>Die Bezirksversammlung Hamburg-Mitte hat sich f&#252;r eine Verlagerung von Teilen der Universit&#228;t auf den Kleinen Grasbrook ausgesprochen. Nach unser Ansicht gibt es gen&#252;gend Raum um die Universit&#228;t in Lehre und Forschung ein gutes St&#252;ck voran zu bringen, aber auch die &#8230;<p class="read-more"><a href="http://www.veddel.net/wordpress/2010/04/29/warum-hamburgs-universitaet-an-den-hafen-gehoert/">Weiterlesen &#187;</a></p>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<a href="http://www.veddel.net/wordpress/2010/04/29/warum-hamburgs-universitaet-an-den-hafen-gehoert/" title="Warum Hamburgs Universität an den Hafen gehört"></a><p><div id="attachment_2316" class="wp-caption alignleft" style="width: 160px"><a href="http://www.veddel.net/wordpress/wp-content/uploads/2010/04/Uniplan_GMP.jpg" rel="lightbox[2314]"><img src="http://www.veddel.net/wordpress/wp-content/uploads/2010/04/Uniplan_GMP-150x150.jpg" alt="Uni auf dem Veddelh&#246;ft (Quelle: BWF / GMP Architekten)" title="Uni auf dem Veddelh&#246;ft (Quelle: BWF / GMP Architekten)" width="150" height="150" class="size-thumbnail wp-image-2316" /></a><p class="wp-caption-text">Uni auf dem Veddelh&#246;ft (Quelle: BWF / GMP Architekten)</p></div><strong>Die Bezirksversammlung Hamburg-Mitte hat sich f&#252;r eine Verlagerung von Teilen der Universit&#228;t auf den Kleinen Grasbrook ausgesprochen. Nach unser Ansicht gibt es gen&#252;gend Raum um die Universit&#228;t in Lehre und Forschung ein gutes St&#252;ck voran zu bringen, aber auch die St&#228;dtebaulichen Perspektiven sind f&#252;r die benachbarten Stadtteile Wilhelmsburg und Veddel beachtlich. Auch f&#252;hrende K&#246;pfe der Hamburger Wirtschaft haben sich f&#252;r eine Teilverlagerung offen gezeigt. </strong></p>
<p>Heute nun besch&#228;ftigt sich der Leitartikel des <a href="http://www.hamburger-abendblatt.de">Hamburger Abendblattes</a> mit der Universit&#228;t Hamburg, und der m&#246;glichen Umzug auf den Kleinen Grasbrook. Matthias Iken gei&#223;elt Strukturkonservatismus und  Kleinmut. Sein Artikel ist ein Beitrag zur Diskussion, der sich zu lesen lohnt, und deshalb zitiere ich ihn hier umfangreich:</p>
<blockquote><p>Oft hilft der Blick zur&#252;ck, um den Horizont zu weiten. Es dauerte Jahrhunderte, bevor Hamburg 1919 endlich seine Universit&#228;t bekam. Bis zuletzt hatten Senat und B&#252;rgerschaft,vor allem aber die Handelskammer eine Gr&#252;ndung verhindert. Studieren k&#246;nne man schlie&#223;lich auch in G&#246;ttingen,argumentierten damals die Kaufleute. Inzwischen dr&#228;ngt sich der Eindruck auf: So viel hat sich nicht ver&#228;ndert. </p>
<p><span id="more-2314"></span></p>
<p>Denn seit Wissenschaftssenatorin Herlind Gundelach (CDU) vor knapp zwei Jahren erstmals vorschlug, einen neuen Campus auf dem Kleinen Grasbrook zu errichten, schlagen ihr Unverst&#228;ndnis, Emp&#246;rung, ja Hass entgegen. Handelskammer, Opposition und der Bezirk Eimsb&#252;ttel bek&#228;mpfen die Pl&#228;ne. </p>
<p>Am vehementesten wehren sich viele Studierende und Lehrende der Universit&#228;t gegen diesen Quantensprung. Fast dr&#228;ngt sich der Eindruck auf, die Universit&#228;t stehe vor der Vertreibung aus dem Paradies in die W&#252;ste.</p>
<p>Wer sich aber etwas genauer auf dem Campus im Grindelviertel umschaut, f&#252;hlt sich eher an eine architektonische Vorh&#246;lle erinnert. Viele Uni-Bauten sind in einem so erb&#228;rmlichen Zustand, dass der Senat nur f&#252;r das Beheben der gr&#246;&#223;ten Sicherheitsm&#228;ngel gestern 25 Millionen Euro bereitstellen musste. Da ist es gut, dass Senatorin Gundelach &#252;ber das Ende der Legislatur hinausdenkt. </p>
<p>Stadtentwicklungspolitisch ist der Umzug auf den Kleinen Grasbrook die Verwirklichung eines alten Versprechens – damit gel&#228;nge der Sprung &#252;ber die Elbe, damit w&#252;rde der Fluss nicht mehr trennen, sondern verbinden. Der S&#252;den, bislang von St&#228;dteplanern vor allem mit Kraftwerken und M&#252;lldeponien bedacht, w&#252;rde aufleben. </p>
<p>Noch wichtiger aber ist der neue Campus f&#252;r die Universit&#228;t selbst. Menschen pr&#228;gen Architektur, aber die Architektur pr&#228;gt auch Menschen. Ein moderner Campus setzt ein klares internationales Aufbruchsignal – auf dem Kleinen Grasbrook gibt es ausreichend Fl&#228;chen, um zu expandieren und im direkten Umfeld wachstumsstarke Ausgr&#252;ndungen anzusiedeln. Dieser Wille zum Aufbruch und zum Qualit&#228;tssprung macht offenbar Angst und treibt viele strukturkonservative Hochschulangeh&#246;rige in den Widerstand. </p>
<p>Der Senat ist gut beraten, Beharrlichkeit mit Zugest&#228;ndnissen zu paaren. Ein Totalumzug ist weder f&#252;r Eimsb&#252;ttel noch den Stadthaushalt verkraftbar; die zuletzt diskutierte Teilverlagerung der F&#228;cher Mathematik, Informatik, der Natur- und Wirtschaftswissenschaften k&#246;nnte ein kluger Kompromiss sein. Der Kleinmut darf nicht, wie so oft in der Hamburger Geschichte, diesen gro&#223;en Wurf verhindern.</p></blockquote>
]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://www.veddel.net/wordpress/2010/04/29/warum-hamburgs-universitaet-an-den-hafen-gehoert/feed/</wfw:commentRss>
		<slash:comments>1</slash:comments>
		</item>
		<item>
		<title>Umzug des Bezirksamtes Hamburg-Mitte: Eine unendliche Geschichte?</title>
		<link>http://www.veddel.net/wordpress/2010/04/20/umzug-des-bezirksamtes-hamburg-mitte-eine-unendliche-geschichte/</link>
		<comments>http://www.veddel.net/wordpress/2010/04/20/umzug-des-bezirksamtes-hamburg-mitte-eine-unendliche-geschichte/#comments</comments>
		<pubDate>Tue, 20 Apr 2010 11:38:40 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Klaus</dc:creator>
				<category><![CDATA[Bezirksversammlung]]></category>
		<category><![CDATA[Hamburg]]></category>
		<category><![CDATA[SPD]]></category>
		<category><![CDATA[Senat]]></category>
		<category><![CDATA[Zukunft]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://www.veddel.net/wordpress/?p=2304</guid>
		<description><![CDATA[<a href="http://www.veddel.net/wordpress/2010/04/20/umzug-des-bezirksamtes-hamburg-mitte-eine-unendliche-geschichte/" title="Umzug des Bezirksamtes Hamburg-Mitte: Eine unendliche Geschichte?"></a>Erst h&#252;h, dann hott. So l&#228;sst sich die Haltung des Senates zum Umzug des Bezirksamtes Hamburg-Mitte beschreiben. Zuerst sollte das Bezirksamt in die Hafencity ziehen. Doch jetzt gibt es eine Rolle r&#252;ckw&#228;rts: Die Wirtschaftsbeh&#246;rde will pl&#246;tzlich in die Hafencity, der &#8230;<p class="read-more"><a href="http://www.veddel.net/wordpress/2010/04/20/umzug-des-bezirksamtes-hamburg-mitte-eine-unendliche-geschichte/">Weiterlesen &#187;</a></p>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<a href="http://www.veddel.net/wordpress/2010/04/20/umzug-des-bezirksamtes-hamburg-mitte-eine-unendliche-geschichte/" title="Umzug des Bezirksamtes Hamburg-Mitte: Eine unendliche Geschichte?"></a><p><div id="attachment_996" class="wp-caption alignleft" style="width: 160px"><a href="http://www.veddel.net/wordpress/wp-content/uploads/2009/01/bezirksamt_mitte_2.jpg" rel="lightbox[2304]"><img src="http://www.veddel.net/wordpress/wp-content/uploads/2009/01/bezirksamt_mitte_2-150x150.jpg" alt="" title="Bezirksamt" width="150" height="150" class="size-thumbnail wp-image-996" /></a><p class="wp-caption-text">Bezirksamt</p></div><strong>Erst h&#252;h, dann hott. So l&#228;sst sich die Haltung des Senates zum Umzug des Bezirksamtes Hamburg-Mitte beschreiben. Zuerst sollte das Bezirksamt in die Hafencity ziehen. Doch jetzt gibt es eine Rolle r&#252;ckw&#228;rts: Die Wirtschaftsbeh&#246;rde will pl&#246;tzlich in die Hafencity, der Bezirk soll in das ungeeignete Geb&#228;ude der Wirtschaftsbeh&#246;rde umziehen. Der Hintergrund: Ein Versprechen des Senates teuren B&#252;roraum in der Hafencity zu mieten, wenn der Investor keinen anderen Kunden findet. </strong></p>
<p>Der Plan das Bezirksamt in die Hafencity zu verlegen setzte eine Reihe von Diskussionen in Gang. Die schwerwiegendste dabei: Statt 8 Euro pro Quadratmeter an die stadteigene Sprikenhof AG zu zahlen, m&#252;sste das Bezirksamt 15 Euro pro Quadratmeter an einen privaten Investor berappen. Das w&#228;ren dann schlappe drei Millionen Euro Mietkostensteigerung pro Jahr.  Die Stadt muss schon ein gro&#223;es objektives Interesse an der Bebauung des fraglichen Grundst&#252;ckes in der Hafencity haben, damit ein solches Gesch&#228;ft &#252;berhaupt vertretbar ist. Wie dieses Interesse ausgesehen hat, wurde mir jedenfalls bis heute nicht erkl&#228;rt.</p>
<p><span id="more-2304"></span></p>
<p>Au&#223;erdem gibt es an ein neues Geb&#228;ude f&#252;r das Bezirksamt eine Reihe von Anforderungen. Schlie&#223;lich sind gerade die Bezirke mit Aufgaben betraut, die viel Kontakt mit den B&#252;rgern erfordern. Daf&#252;r muss es ein ordentliches Kundenzentrum geben, m&#246;glichst gut erreichbar und auch f&#252;r Rollstuhlfahrer zu befahren. Und neben gen&#252;gend B&#252;roraum f&#252;r die Mitarbeiter muss noch ein Saal f&#252;r die Bezirksversammlung gefunden werden.  </p>
<p>Um die notwendigen Voraussetzungen f&#252;r das Bezirksamt zu schaffen, sind viele Umplanungen und Diskussionen erforderlich gewesen. Daf&#252;r mussten die Steuerzahler viele Arbeitsstunden der Bezirksamtsmitarbeiter bezahlen, ganz abgesehen von der vergeudeten Zeit der Bezirksabgeordneten. Die Planungen waren bereits abgeschlossen, und im Abendblatt wird er Fraktionsvorsitzende der Mitte-CDU zitiert, der sich bereits die neuen Fraktionsr&#228;ume angesehen hat. </p>
<p>Die SPD Fraktion Hamburg-Mitte lehnt Umzug in die Geb&#228;ude der Wirtschaftsbeh&#246;rde ab. Wir fordern Klarheit von Seiten des Senats &#252;ber den Umzug des Bezirksamtes.  „Es war m&#252;hsam genug, die Planungen auf die Bed&#252;rfnisse eines Bezirksamtes mit sehr viel Publikumsverkehr abzustimmen. Nun soll dort eine Beh&#246;rde einziehen, die praktisch keinen Publikumsverkehr hat,“ sagt unser Fraktionsvorsitzender <a href="http://www.hansjoerg-schmidt.de/mywp/">Hansj&#246;rg Schmidt</a>. </p>
<p>W&#228;hrenddessen will man dem Bezirksamt das stark sanierungsbed&#252;rftige Geb&#228;ude der Wirtschaftsbeh&#246;rde andienen. Ein Geb&#228;ude verwinkelt, ohne U- oder S-Bahn-Zugang und f&#252;r den Publikumsverkehr abgelegen. Au&#223;erdem werden die Kosten erneut steigen, da durch die neuen Pl&#228;ne zwei Umz&#252;ge statt einem erforderlich werden. F&#252;r uns dies ein weiterer Beweis f&#252;r die Abgehobenheit des Senats. </p>
<p>Auch dass die Mitarbeiter des Bezirksamtes &#252;ber die Vorg&#228;nge aus der Zeitung erfahren, macht deutlich, dass dieser Senat sich nicht nur von den B&#252;rgern entfremdet hat, sondern mit den eigenen Mitarbeitern wie mit M&#246;belst&#252;cke umgehe, die man hin- und herschieben kann.</p>
<p>Hansj&#246;rg Schmidt wirft Wirtschaftssenator Gedaschko vor: „Wohl aus pers&#246;nlicher Eitelkeit&#8221; in die repr&#228;sentative Hafencity umziehen zu wollen:</p>
<blockquote><p>Die Belange der B&#252;rgerinnen und B&#252;rger sind ihm v&#246;llig egal. Die Sanierung und der Umbau des herunter gekommenen Geb&#228;udes der Wirtschaftsbeh&#246;rde d&#252;rften sehr teuer werden. Dann sollten lieber die alten Pl&#228;ne eines Neubaus f&#252;r das Bezirksamt am Hauptbahnhof wiederbelebt werden. Im Interesse der B&#252;rgerinnen und B&#252;rger sollten pers&#246;nliche Befindlichkeiten zur&#252;ckgestellt werden.“</p></blockquote>
<p>Die SPD Bezirksfraktion will nun Klarheit schaffen und hat daf&#252;r eine Anfrage an den Senat gestellt. Auf geht´s in die n&#228;chste Runde. Vielleicht kommt das Bezirksamt zu Schluss noch im neuen Geb&#228;ude der BSU oder auf dem Kleinen Grasbrook unter. Bei diesem Senat ist nichts unm&#246;glich!</p>
]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://www.veddel.net/wordpress/2010/04/20/umzug-des-bezirksamtes-hamburg-mitte-eine-unendliche-geschichte/feed/</wfw:commentRss>
		<slash:comments>0</slash:comments>
		</item>
		<item>
		<title>Kein Witz: Gr&#252;ne wollen Autobahn bauen</title>
		<link>http://www.veddel.net/wordpress/2010/02/24/kein-witz-gruene-wollen-autobahn-bauen/</link>
		<comments>http://www.veddel.net/wordpress/2010/02/24/kein-witz-gruene-wollen-autobahn-bauen/#comments</comments>
		<pubDate>Wed, 24 Feb 2010 11:55:47 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Klaus</dc:creator>
				<category><![CDATA[Hamburg]]></category>
		<category><![CDATA[Kleiner Grasbrook]]></category>
		<category><![CDATA[Umwelt]]></category>
		<category><![CDATA[Veddel]]></category>
		<category><![CDATA[Verkehr]]></category>
		<category><![CDATA[Wilhelmsburg]]></category>
		<category><![CDATA[Wirtschaft]]></category>
		<category><![CDATA[Hafen]]></category>
		<category><![CDATA[Hafenquerspange]]></category>
		<category><![CDATA[Senat]]></category>
		<category><![CDATA[Zukunft]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://www.veddel.net/wordpress/?p=2061</guid>
		<description><![CDATA[<a href="http://www.veddel.net/wordpress/2010/02/24/kein-witz-gruene-wollen-autobahn-bauen/" title="Kein Witz: Grüne wollen Autobahn bauen"></a>Gestern hat der Senat trotz aller Widerst&#228;nde und Probleme beschlossen, die neue Linienbestimmung f&#252;r die sogenannte Hafenquerspange durch den dicht bewohnten S&#252;den Wilhelmsburgs bei der Bundesregierung zu beantragen. Auf dieser Grundlage sollen die weiteren Entwurfs- und Genehmigungsplanungen vorangetrieben werden. Die &#8230;<p class="read-more"><a href="http://www.veddel.net/wordpress/2010/02/24/kein-witz-gruene-wollen-autobahn-bauen/">Weiterlesen &#187;</a></p>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<a href="http://www.veddel.net/wordpress/2010/02/24/kein-witz-gruene-wollen-autobahn-bauen/" title="Kein Witz: Grüne wollen Autobahn bauen"></a><p><div id="attachment_1980" class="wp-caption alignleft" style="width: 160px"><a href="http://www.veddel.net/wordpress/wp-content/uploads/2010/02/suederelbehochbruecke.jpg" rel="lightbox[2061]"><img src="http://www.veddel.net/wordpress/wp-content/uploads/2010/02/suederelbehochbruecke-150x150.jpg" alt="Impression einer Hochbr&#252;cke &#252;ber die S&#252;derelbe bei Moorburg (Illustration: DEGES)" title="Impression einer Hochbr&#252;cke &#252;ber die S&#252;derelbe bei Moorburg (Illustration: DEGES)" width="150" height="150" class="size-thumbnail wp-image-1980" /></a><p class="wp-caption-text">Impression einer Hochbr&#252;cke &#252;ber die S&#252;derelbe bei Moorburg (Illustration: DEGES)</p></div><strong>Gestern hat der Senat trotz aller Widerst&#228;nde und Probleme beschlossen, die neue Linienbestimmung f&#252;r die sogenannte Hafenquerspange durch den dicht bewohnten S&#252;den Wilhelmsburgs bei der Bundesregierung zu beantragen. Auf dieser Grundlage sollen die weiteren Entwurfs- und Genehmigungsplanungen vorangetrieben werden. Die neue Linie soll westlich von Moorburg an die geplante A26 anschlie&#223;en und endet im Osten im Bereich der Anschlussstelle Stillhorn an der A1. Diese Linienbestimmung soll die 2005 beim Bund beantragte Nordtrasse unter den Spreehafen hindurch ersetzen. </strong></p>
<p>Stadtentwicklungssenatorin Anja Hajduk (GAL) setzt sich damit konsequent &#252;ber die Diskussionen des sogenannten &#8220;kooperativen Beteiligungsverfahrens&#8221; des letzten Jahres hinweg. Kein einziger der vorgebrachten Einw&#228;nde gegen die S&#252;dtrasse wurde ber&#252;cksichtigt. Nicht einmal die negativen Stellungnahmen der Internationalen Bausstellung (IBA) und der Internationalen Gartenschau (igs) fanden Ber&#252;cksichtigung. </p>
<p>Keine Spur gibt es von dem versprochenen Verkehrskonzept f&#252;r den Hamburger S&#252;den. Gerade mit Hilfe dieses Konzeptes h&#228;tte man entscheiden k&#246;nnen, wo Schnellstra&#223;en notwendig, und wo sie eben nicht notwendig sind. Deshalb h&#228;tte dieses Konzept unbedingt vor das Linienbestimmungsverfahren geh&#246;rt. Wenn die Autobahnen in dem Konzept sowieso gesetzt sind, ist die Erarbeitung desselben am Ende nur noch wei&#223;e Salbe, oder Geldverschwendung, je nachdem welchen Standpunkt man einnimmt.</p>
<p><span id="more-2061"></span></p>
<p>Die s&#252;dliche Trasse der Querspange entlastet nicht die Anbindungen zu den Hafenterminals Tollerort, der sich gerade im Ausbau befindet, und mittlerer Freihafen, der sich in Planung befindet. Die Stra&#223;en Harburger Chaussee, an der 1.500 Menschen unmittelbar an der Stra&#223;e wohnen, die Stra&#223;e Am Saalehafen und Am Moldauhafen sowie die Tunnelstra&#223;e, die sich in unmittelbarer N&#228;he zur Wohnbebauung der Veddel befinden werden unter verst&#228;rkten Verkehr, insbesondere Schwerlastverkehr erheblich leiden. Wenn man &#252;berhaupt von der Notwendigkeit einer Hafenquerspange ausgeht, h&#228;tte nur eine im Bereich des Spreehafens als Tunnel verlaufende Trasse eine Entlastung dieser Stadtstra&#223;en erm&#246;glicht.</p>
<p>Statt dessen spricht die Senatorin allen ernstes von &#8220;den Vorteil, dass&#8221; die neue Autobahn &#8220;den Durchgangsverkehr in Harburg und Wilhelmsburg b&#252;ndelt&#8221; und damit &#8220;weniger Belastungen&#8221; f&#252;r die Anwohner mit sich bringe, als die bisher geplante Nordtrasse. </p>
<p>Das bringt es auf den Punkt. Es geht nicht mehr um den Hafenverkehr. Wie ein Staubsauger wird die neue Trasse Verkehr &#252;ber die gesamten Elbinseln saugen, den es vorher nicht gegeben hat. Der Hafen selbst wird nur marginal bedient, und seine Verkehre werden sich zunehmend in die Wohnquartiere ergie&#223;en. Und dies vor dem Hintergrund, das die Nacht- und Wochenendsperren an den Zoll&#228;mtern zusammen mit dem Freihafen fallen werden.  </p>
<p>Wirtschaftssenator Axel Gedaschko sagt &#8220;Die S&#252;dtrasse ist die einzig machbare L&#246;sung, wenn es um die Realisierung dieses f&#252;r die Hafen- und Verkehrswirtschaft so &#252;beraus bedeutenden Vorhabens geht.&#8221;  Das hei&#223;t auf Deutsch folgendes: Die S&#252;dspange k&#246;nnen wir finanzieren, die Nordspange nicht. Die Entscheidung f&#228;llt f&#252;r die Verkehrs- und Stadentwicklungspolitisch deutlich schlechtere L&#246;sung, und zwar ausschlie&#223;lich aus fiskalischen &#220;berlegungen.</p>
<p>Weiter sagt Gedaschko &#8220;Auf diese Weise wird auch die gleichfalls dringend erwartete Weiterplanungsm&#246;glichkeit f&#252;r die A 26 geschaffen.&#8221; Damit best&#228;tigt er, das die Querspange f&#252;r den Pendlerverkehr gebaut wird. Wo bleibt eigentlich die fr&#252;her ins Feld gef&#252;hrte Entlastung der Innenstadt, etwa der Willy-Brandt-Str.? Die j&#252;ngst von der Stadt in Auftrag gegebene Studie bei der Deges (Deutsche Einheit Fernstra&#223;enplanungs- und -bau GmbH) kommt f&#252;r die Innenstadt zu einem ern&#252;chternden Ergebnis: Im Variantenvergleich unter dem Punkt &#8220;Entlastung der Hamburger Innenstadt&#8221; hei&#223;t es bei der S&#252;dtrasse lapidar: &#8220;nicht gegeben&#8221;. </p>
<p>Parallel zum Linienbestimmungsverfahren sollen nun mit dem Bund Gespr&#228;che &#252;ber die Finanzierungs- und Realisierungsm&#246;glichkeiten gef&#252;hrt werden. Von diesen Gespr&#228;chen wird der weitere Verlauf abh&#228;ngen. Da bleibt nur zu hoffen, das sich die anderen Bundesl&#228;nder das Geld f&#252;r ihre Verkehrsprojekte nicht abnehmen lassen. </p>
<p>Der Hamburger Senat sollte vielmehr auf die Worte des GAL-Bundestagsabgeordneten Manuel Sarrazin aus Harburg h&#246;ren: Statt des 700- Millionen-Euro-Projekts pl&#228;diert er f&#252;r eine Ausweitung des Schienennetzes nach Osteuropa: &#8220;Das ist viel wichtiger, denn es ist der gro&#223;e Standortvorteil gegen&#252;ber Rotterdam.&#8221;</p>
]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://www.veddel.net/wordpress/2010/02/24/kein-witz-gruene-wollen-autobahn-bauen/feed/</wfw:commentRss>
		<slash:comments>0</slash:comments>
		</item>
	</channel>
</rss>

